Test Smart fortwo mhd Coupé
Der Start-Stopp-Smart

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Beim fortwo mhd schaltet sich der Motor im Stand automatisch aus – eine simple, alltagstaugliche Spartechnik, die weder durch Anfahrverzögerung nervt noch unbezahlbar ist.
Das Kürzel mhd steht für "micro hybrid drive" (Mikro-Hybridantrieb) – und fährt völlig in die Irre. Denn der Smart fortwo mhd fährt ausschließlich per Ottomotor. Einziger Unterschied zum bekannten Benziner: Bremst der Fahrer auf unter acht km/h ab, schaltet sich der Dreizylinder aus. Um beim Lösen des Bremspedals wieder aufzuwachen. Neu ist eine solche Start-Stopp-Automatik nicht. Aber allemal reizvoll für Stadtfahrer, denen es aufs Spritsparen ohne Komfortverzicht ankommt. Damit passt die Technik zum Cityfloh Smart besonders gut. Statt Anlasser und Lichtmaschine gibt es nur ein Bauteil: den Startergenerator, der per Riementrieb Leistung aufnimmt und abgibt. Unsere erste Ausfahrt mit dem mhd-Smart in London nutzten wir zu einem Spartest. Gut zwei Drittel des 22-Kilometer-Kurses bestanden aus meist flüssigem Stadtverkehr.
Grob geschätzte Spritersparnis: gut fünf Prozent

Fazit von AUTO BILD-Redakteur Wolfgang Blaube
Auf die fälschliche Verwendung des Modebegriffs Hybrid hätte Smart verzichten können. Ansonsten zeigt der fortwo mhd eine simple, alltagstaugliche Spartechnik, die weder durch Anfahrverzögerung nervt noch unbezahlbar ist. Gut möglich, dass sie sich bei Smart-Kunden mit hohem City-Anteil schnell durchsetzt.
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