Ob die Hinwendung zum Design-Mainstream dem Impreza wirklich gut getan hat, ist Geschmacksache. Unstreitig ist Subarus Angebot in der Golf-Klasse aber ein so ausgewogenes, schlüssig durchkonstruiertes Auto, wie man das von einem Subaru erwartet. Nur die Motoren vermochten bislang nicht so recht zu überzeugen: Die 107 PS des kleinen 1,5-l-Boxer-Benziners geben sich etwas blutarm; der Zweiliter entfesselt auch keine Begeisterungsstürme, und der 300 PS starke 2.5 Turbo im WRX STi rangiert schon in einer anderen Liga. Zudem gibt es eben Leute, die trotz unsicherer Ölpreissituation lieber Diesel fahren. Denen kann jetzt geholfen werden. Ab Januar kommt auch der Impreza mit dem viel gelobten Boxer-Diesel zu den Händlern.

Der Diesel passt gut zum ausgewogenen Impreza

Subaru Impreza 2.0 D
Bild: Werk
Dieser Selbstzünder mit zwei Liter Hubraum und geregeltem Rußfilter verspricht beeindruckende Sparsamkeit: Wer mit dem Normverbrauch auskommt – was ruhigen Fahrern bei den bisherigen Subaru-Diesel-Modellen durchaus gelingt –, darf sich über Reichweiten von gut 1000 km mit einer Tankfüllung freuen. Daneben, und das ist mindestens ebenso erfreulich, macht der Selbstzünder auch richtig Spaß. Gerade im recht leichten Impreza setzen sich die 350 Nm Drehmoment kernig in Szene.

Vier Jahre Steuerfreiheit für Neuwagenkäufer

Subaru Impreza 2.0 D
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Zudem tritt der Boxer-Diesel – der weltweit Einzige seiner Art – nicht nur recht spontan und ohne große Turboverzögerung an, sondern erfreut auch durch vibrationsarme Laufkultur und beachtliche Effektiv-Fahrleistungen. Da erscheinen die 2200 Euro Diesel-Aufpreis gegenüber dem ebenfalls 150 PS starken 2.0 R angemessen – zumal die vier Jahre Steuerfreiheit, die Subaru derzeit jedem Neuwagenkäufer schenkt, beim Diesel profitabler sind als beim Benziner.