Test VW Polo Cabrio von Karmann
Alles offen bei Karmann

Dieses schmucke VW Polo Cabrio steckt voller Ideen. Das Cabrio ist ein außergewöhnlich gelungener und wohldurchdachter Vorschlag für einen offenen Polo. Wird es jemals in Serie gebaut?
So einer hat VW gerade noch gefehlt: ein offener Polo. Schick, charmant und nicht zu teuer. Doch dieses Schmuckstück hier kommt gar nicht aus Wolfsburg, es kommt aus Osnabrück – von Karmann. Die Traditionsfirma hat den Polo aufgeschnitten und auf der IAA als Studie vorgestellt. Trotzdem ist das Karmann-Cabrio kein nutzloses Showcar wie viele andere – es steckt randvoll mit jeder Menge intelligenter, praktischer Ideen. Nummer eins: die schlaue Mechanik des Verdecks. Das faltet sich z-förmig, ohne Verdeckkasten und Gestängeklappen. Resultat: eine große Heckklappe und sogar umlegbare Rücksitze. Nummer zwei: das Glas-Schiebedach vorn, das ins Stoffverdeck eingearbeitet wurde. Nummer drei: die separat zu öffnende Heckscheibe.
Der Wohlfühlfaktor ist im Cabrio viel höher

Bild: Martin Meiners
Fazit von AUTO BILD-Redakteur Dirk Branke Chefdesigner Jörg Steuernagel hat ganze Arbeit geleistet. Das Polo Cabrio ist ein außergewöhnlich gelungener und wohldurchdachter Vorschlag für einen offenen Polo. Bleibt nur unsere Bitte an VW: Baut ihn!
Informationen zu Karmann Die Firma wurde 1901 als Kutschen- und Karosseriebetrieb gegründet. Breite Aufmerksamkeit erlangte die Firma Mitte der 50er-Jahre mit dem Karmann Ghia auf Basis des VW Käfer. Zurzeit werden im Gesamtfahrzeugbau Mercedes CLK Cabrio, $(LB59997:Audi A4 Cabrio)$ und Chrysler Crossfire gefertigt. Doch die Produktion dieser Autos läuft 2008 aus, Anschlussaufträge gibt es im Moment nicht. Konsequenz: 1800 von weltweit 7000 Arbeitsplätzen sollen wegfallen. Die anderen Geschäftsfelder (Produktion von Dachsystemen, technische Entwicklung, Betriebsmittelbau) sind nach Unternehmensangaben gut ausgelastet. Hier geht es in die große Karmann-Bildergalerie.
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