Wer sein Elektroauto über einen Serviceanbieter beim Umweltbundesamt anmeldet, bekommt pro Jahr eine Prämie zur Treibhausgasquote THG in Höhe von bis zu 475 Euro ausgezahlt. Wer zu Hause dann noch eine Ladesäule installieren kann und diese in irgendeiner Form öffentlich zugänglich macht, der bekommt für den Strom, den er an der eigenen Ladesäule einspeist, 15 bis 35 Cent pro Kilowattstunde.

Fürs Laden gibt's 15 Cent pro kWh dazu

Zudem kann der Nutzer neuerdings auch melden, wie viel Strom er selbst in das eigene Fahrzeug geladen hat. Hierfür muss dieser Strom über einen Drittanbieter in den CO2-Handel eingebracht werden. Das klappt im Unterschied zu bisher auch für Fahrer von Plug-in-Hybriden. Diese waren bisher außen vor, da für die direkten THG-Prämien allein rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge wie E-Autos, elektrische Zweiräder und Roller sowie E-Busse und Lkw angemeldet werden konnten.
 
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Zunächst einmal muss es sich bei der Ladesäule um einen Ladepunkt handeln, der für jedermann – zumindest temporär – zugänglich ist. Die Ladesäule sollte daher zunächst installiert und dann der Bundesnetzagentur gemeldet werden, sodass diese ins offizielle Register aufgenommen werden kann. Das sorgt dafür, dass die Säule mit ihren technischen Daten wie Zugang, Ladestecker und Ladegeschwindigkeit auch in den zahlreichen Apps und Navigationssystemen angezeigt wird.

Wie funktioniert das Anmelden?

An seine Prämie zur Treibhausgasquote kommt der Inhaber der Ladesäule dabei ähnlich einfach heran wie beim eigenen Elektrofahrzeug. Doch hier wird nicht die Zulassungsbescheinigung I mit den Fahrzeugdaten an die beauftragte Agentur und die öffentlichen Stellen übermittelt, sondern der Betreiber des Ladepunktes, der genaue Standort und die offizielle Registrierungsnummer EVSE-ID.
Ähnlich wie das eigene Auto kann man so auch die eigene Ladesäule über verschiedene Serviceprovider anmelden. Entweder dieser Serviceanbieter bekommt per Netzwerk einen kompletten Zugriff auf die einzelnen Ladepunkte, oder der Inhaber der Ladesäule meldet die Verbrauchsdaten einmal pro Monat/Quartal an das jeweilige Unternehmen, die diese Daten schließlich an das Umweltbundesamt weitergibt.

Wie sehr sich das Anmelden auszahlt

Aktuell gibt es pro Kilowattstunde eine Vergütung von mindestens 15 Cent. Wird die Ladesäule komplett oder anteilig lokal mit Wind- und/oder Solarenergie betrieben steigt die Vergütung pro Kilowattstunde auf bis zu 35 Cent. Zurzeit dauert es von der Beantragung bis zur Genehmigung zwei bis drei Monate.

Von

Hans Bast