Ganz überraschend kommt die Nachricht nicht: Es gibt Verzögerungen bei der THG-Prämie, die man für die Treibhausminderungsquote (THG-Quote) seines Elektrofahrzeugs bekommt. Viele Webseiten und Dienstanbieter hatten den Kunden die Auszahlungen bereits für Februar oder März 2022 in Aussicht gestellt. Obschon viele ihr Fahrzeug noch im Januar angemeldet haben, ist oftmals noch kein Geld geflossen.
THG-Quoten-Prämie
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Zunächst muss man sich bei einem Serviceanbieter anmelden und das eigene Fahrzeug registrieren (so geht's beim Leasing). Dann wartet man auf die Überprüfung durch das Umweltbundesamt, das die Prämie auszahlt.
Zunächst geht das Geld an den Serviceanbieter, der von der Prämie rund 20 Prozent als Provision einbehält und den Rest an den Besitzer des elektrischen Fahrzeugs weitergibt.

Zwei THG-Erlösmodelle sind wählbar

Bei den meisten Agenturen (so erkennen Sie seriöse Vermittler), die die Treibhausminderungsquote beim Umweltbundesamt geltend machen, kann der Fahrer des elektrischen Autos, Rollers oder Motorrads zwischen zwei Erlösmodelle wählen.
Entweder gibt es einen Festpreis bis zum steuerlichen Höchstbetrag von 255 Euro oder einen variablen Bestpreis, der bei meistens zwischen 280 und 450 Euro liegt. In diesem Fall muss der Betrag über 255 Euro hinaus jedoch versteuert werden, da es sich um keine steuerfreie Nebeneinkunft gemäß § 22 Nr. 3 EStG handelt.

Umweltbundesamt hat zu viele Anmeldungen

Doch die Überprüfungen durch das zuständige Umweltbundesamt verzögern sich aktuell aufgrund der Vielzahl von Anmeldungen. Auch einige Webportale kommen mit der Organisation von Zahlungen und Gutschriften nicht nach.
Anbieter wie Emobia weisen darauf hin, dass die Auszahlungen insbesondere an der Zertifizierung der CO2-Einsparungen durch das Umweltbundesamt scheitern.
Auch die anhaltende Pandemie macht sich in der Abwicklung nach wie vor bemerkbar. Wegen des Coronavirus brauchen einige Prozesse mehr Zeit, als es unter normalen Umständen dauern würde.
Daher sollte man die Ruhe bewahren und warten, bis das Geld auf dem Konto gutgeschrieben wird. (So kann man einen Teil der THG-Prämie spenden!)

Von

Patrick Solberg