Mehr als 40 Prozent der Elektroautos in Deutschland sind Leasingfahrzeuge. Das heißt: Sie gehören dem Leasinggeber, meist einer Bank, und werden dem Leasingnehmer nur über die Laufzeit gegen Gebühr zur Verfügung gestellt.
THG-Quoten-Prämie
THG-Quotenhandel mit Emobia

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Doch auch wer sein E-Auto nur geleast hat, also nicht im rechtlichen Sinne Eigentümer ist, profitiert von der THG-Quote und kann die THG-Prämie kassieren. Denn entscheidend ist: Wer im Fahrzeugbrief als Halter eingetragen ist, darf an dem THG-Quoten-Handel teilnehmen.

Was ist die THG-Quote?

Seit 1. Januar 2022 sind Endverbraucher der Industrie gegenüber gleichberechtigt: Sie können am Handel mit Verschmutzungsrechten, THG-Zertifikate genannt, teilnehmen. Es geht dabei um die Vermeidung von Treibhausgas (THG), insbesondere Kohlenstoffdioxid (CO2).
VW e-Golf 136 PS
Wer ein gebrauchtes E-Auto wie den E-Golf erworben hat, darf die THG-Prämie ebenfalls kassieren.
Wer mehr CO2 einspart, als er tatsächlich ausstößt, wird finanziell belohnt. Wer dagegen mehr CO2 ausstößt, als er einsparen kann, muss für dieses Minus Strafgebühren zahlen. Das betrifft vor allem die Industrie, etwa große Produzenten von fossilen Kraftstoffen wie Shell oder BP.
Wer also ein Elektroauto oder einen E-Scooter nutzt, kann sich seine CO2-Einsparung zertifizieren lassen und dieses Zertifikat über Vermittler zum Kauf anbieten. Bis zu 400 Euro beträgt die THG-Prämie in diesem Jahr. Sie wird sicher wachsen, da die Quote von heute sieben Prozent auf 25 Prozent im Jahr 2030 steigen wird, das ist gesetzlich festgelegt.

Wie beantrage ich die Prämie?

Privatleute können ihre Zertifikate nicht direkt großen Unternehmen anbieten. Ihnen bleibt nur der Weg, Vermittler mit dem Verkauf ihres Zertifikats zu beauftragen. Seitdem der Emissionshandel liberalisiert ist, gab es einen regelrechten Boom von Vermittlungs-Agenturen.
Die meisten Agenturen, oft sind sie Tochterunternehmen von Energieversorgern, bieten eine Online-Registrierung an. Dazu muss man sein Fahrzeugmodell in einer App auswählen, damit die technischen Daten und die Menge an eingespartem CO2 transparent werden.
Trinity Romex
Auch Elektro-Scooter wie der Trinity Romex sind berechtigt, am THG-Quotenhandel teilzunehmen.


Im nächsten Schritt laden Sie ein Foto Ihrer Zulassungsbescheinigung hoch. Dann sieht der Vermittler auf einen Blick, dass Sie der Halter sind, also zum Quotenhandel berechtigt. Auch die Fahrgestellnummer (FIN) und weiter technische Daten sind damit gespeichert.

Wann erhalte ich das Geld?

Die Vermittler sammeln die Daten von vielen Elektroauto-Haltern und bündeln sie. Mit einer gewissen Menge an Anträgen wird anschließend die THG-Quote beim Umweltbundesamt beantragt. Wann die Zertifikate in den Handel kommen und die Prämie ausgezahlt wird, ist nicht sicher. Manche Anbieter schreiben von 1-2 Monaten. Je nach Agentur sind aktuell bis zu 400 Euro möglich.
Wer nicht so lange warten will: Einige Vermittler bieten eine schnelle Vorauszahlung an, allerdings ist die regelmäßig deutlich niedriger als die tatsächliche Prämie.

Acht günstige E-Autos

Ausgewählte Produkte in tabellarischer Übersicht
1.
Dacia Spring Electric
2.
Smart EQ fortwo
3.
Renault Twingo Electric
4.
e.Go Life
5.
Opel Corsa-e
6.
Nissan Leaf
7.
Renault Zoe
8.
VW e-Up

Was ist mit Firmenautos?

Elektro-Autos oder -Roller, die vom Unternehmen oder vom Fuhrpark zur Verfügung gestellt wurden, können ebenfalls Nutznießer der THG-Quote sein. Sie steht grundsätzlich jedem Fahrzeug mit rein elektrischem Antrieb offen, nicht aber Plug-in-Hybriden.
Allerdings sollten Fahrer von elektrischen Dienstwagen zuvor prüfen, ob ihr Unternehmen die Quote nicht eventuell selbst behalten möchte. Daher empfehlen Agenturen, vor Antragstellung beim Vorgesetzten oder Fuhrparkmanager eine schriftliche Einwilligung einzuholen, dass man die Prämie kassieren darf.

Von

Roland Wildberg