Toyota Camry: Kaufberatung
Eine Frage des Geschmacks
Kaufberatung Toyota Camry
Easy Chair oder auch Recliner: So heißen in den USA die üppig gepolsterten Sessel mit Liegefunktion. Sie entsprechen vielleicht nicht allen europäischen Geschmäckern, sind aber ungeheuer gemütlich – so wie der Toyota Camry.
- Andreas Jüngling
Nach 14 Jahren Pause gibt es in Deutschland wieder einen Toyota Camry zu kaufen. Viel hat sich nicht verändert am Format der Limousine der oberen Mittelklasse. Der markentypische Hybridantrieb ist hierzulande mittlerweile die einzige Motorisierung der insgesamt achten Camry-Generation. Seine Größe weist ihn am ehesten als Konkurrenten für E-Klasse und Co. aus. In diesem Vergleich brilliert er zudem mit einem günstigen Kaufpreis. Mit fast vollständiger Ausstattung serienmäßig kostet ein Camry 39.990 Euro (Ersparnis bei carwow.de bis zu 5704 Euro), eine nackte Benzin-E-Klasse startet bei 46.915. Warum steigen dann nicht alle vielfahrenden Außendienstler in den Toyota um? Wir vermuten denselben Grund, aus dem sich die wenigsten Deutschen amerikanische Plüschmöbel ins Wohnzimmer stellen. Bequem sind sie ohne Zweifel, aber so richtig edel eher nicht. So ähnlich lässt sich der für den US-Markt entwickelte Camry charakterisieren.
Verbräuche im niedrigen Fünfliter-Bereich sind kein Problem

Das Fahrverhalten wirkt synthetisch, die Antriebsabstimmung weist keinerlei Emotionen auf.
Wer zügig vom Fleck kommen möchte, erntet akustischen Protest

Der tiefenentspannte 2,5-Liter-Vierzylinder arbeitet im Atkinson-Zyklus und ist für Kilometerrekorde gut.
Innen leistet sich der Camry ein paar schräge Linien

Da ist er wieder, der Easy Chair. Superbequem und serienmäßig beledert.
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