Der BMW i5 (G60/G61) musste bei seinem Debüt im Herbst 2023 einiges einstecken: zu brav, zu wenig eigenständig, zu nah am Standard-5er – so lautete häufig die Kritik. Jetzt zeigt AC Schnitzer, wie sich der Elektro-5er mit gezielten Modifikationen optisch deutlich schärfen lässt.

Dezent statt wildem Bodykit

Das Aerodynamik-Kit umfasst einen schlanken Frontsplitter, Seitenschweller, eine Heckspoilerlippe sowie – je nach Karosserievariante – einen zusätzlichen Dachheckspoiler.
Alle Komponenten sind speziell für Modelle mit M-Sportpaket ausgelegt. Sie verleihen dem i5 eine sportlichere, aggressivere Optik, ohne ihn zum elektrischen M5-Imitat zu machen. Optional sind zudem Seitenstreifen und AC-Embleme erhältlich – für alle, die noch etwas mehr visuelle Würze wünschen.
BMW i5 von AC Schnitzer
Am Heck sorgen zwei dezent ausgestellte Spoiler für das gewisse Extra.
Bild: AC Schnitzer

21-Zöller und Tieferlegung für mehr Präsenz

Den größten Effekt erzielen die "AC3 Flowforming"-Felgen. Sie sind in 19 bis 21 Zoll sowie in verschiedenen Designs und Oberflächen verfügbar, komplette Radsätze inklusive. Beim i5 M60 kombiniert AC Schnitzer die Räder etwa mit roten Bremssätteln.
Hinzu kommen Tieferlegungsfedern, die den i5 um 20 bis 25 Millimeter absenken, sowie Spurverbreiterungen von rund zwei Zentimetern pro Achse. An der Leistung ändert das zwar nichts, sorgt aber für einen deutlich satteren Stand auf der Straße.
BMW i5 von AC Schnitzer
Zur Wahl stehen insgesamt fünf verschiedene Felgendesigns, die das Gesamtbild des Tuning-Kits abrunden.
Bild: AC Schnitzer

Unter der Haube? Alles beim Alten

Den Antrieb lässt AC Schnitzer unangetastet – was beim i5 M60 mit 601 PS und 820 Nm maximalem Drehmoment auch kaum notwendig erscheint. Wer Leistungssteigerungen wünscht, muss weiterhin zu den Verbrenner-Versionen greifen – und tiefer in die Tasche.
Das Tuning folgt dem Baukastenprinzip: Kunden wählen individuell, welche Komponenten sie montieren lassen. Entscheidet man sich beim M60 als Limousine für das komplette Exterieur-Paket, summiert sich das auf gut 8200 Euro – Innenraum-Upgrades wie Aluminium-Pedalerie nicht eingerechnet. Ein gezielter Feinschliff also – und deutlich günstiger als der Umstieg auf ein neues Modell.