Porsche 911 Shooting Brake von Indecent: Tuning
Dieser Umbau wirkt wie ein Panamera Sport Turismo im Kleinformat

Porsche 911 als Shooting Brake: Der polnische Tuner Indecent zeigt ein spektakuläres Rendering auf Basis des 911 Turbo – und ruft für den echten Umbau einen saftigen Preis auf.
Bild: Indecent
Brabus hat mit dem Rocket GTS auf Basis des Mercedes-AMG GT eindrucksvoll bewiesen, dass ein kompromissloser Shooting Brake auch im Supersportwagen-Segment funktioniert. Da wundert es nicht, dass auch andere Tuner auf diesen Zug aufspringen. Und dieses anspruchsvolle Projekt dürfte einen echten Nerv bei Porsche-Fans treffen. Der polnische Tuner Indecent hat den 911 kurzerhand zum Shooting Brake umgedacht.
Knifflige Maßanfertigung
Als Basis dient ein Porsche 911 der Generation 991.2, bevorzugt in den leistungsstarken Versionen Turbo, Turbo S oder sogar GT2 RS. Im ersten Prototyp-Aufbau steckt ein 3,8-Liter-Biturbo-Boxer mit 520 PS. An der Motorleistung will Indecent auch nicht schrauben – der Fokus liegt klar auf der Karosserie mit stimmigen Proportionen.
Das Dach zieht sich deutlich weiter nach hinten, das Heck wird komplett neu geformt – inklusive großer Klappe statt klassischer Motorabdeckung. Das Auto wirkt wie ein Panamera Sport Turismo im Kleinformat.

Der Indecent 911 Shooting Brake existiert aktuell nur als Rendering – ein Prototyp soll 2027 beim FOS in Goodwood enthüllt werden.
Bild: Indecent
Doch der Umbau ist technisch alles andere als trivial. Schließlich sitzt der Motor beim 911 genau dort, wo ein Shooting Brake eigentlich Stauraum bieten soll.
Indecent muss Kühlung und Luftführung komplett neu denken, wenn die klassische, belüftete Heckklappe einer neuen Heckpartie weicht. Praktischer als ein normaler Elfer dürfte der Zuffenhausener dank Umbau trotzdem werden: etwas mehr Kopffreiheit und mehr Stauraum.
Vom Rendering zur Realität – aber nur für sehr wenige
Was als Rendering auf Social Media begann, wurde nach überwältigendem Feedback der Community von den Machern freigegeben. Der erste Umbau läuft bereits, weitere sollen auf Kundenwunsch folgen. Ein fahrbereiter Prototyp soll beim Goodwood Festival of Speed 2027 Premiere feiern.
Der spektakuläre Umbau hat seinen Preis: Rund 350.000 US-Dollar (umgerechnet 300.000 Euro) ruft der Tuner dafür auf – exklusive des ohnehin teuren Spenderfahrzeugs versteht sich. Unterm Strich kratzt das Projekt also locker an der halben Million.
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