Update: Rückruf Jeep Grand Cherokee
Rost am Bremskraftverstärker

Chrysler ruft knapp 900.000 SUVs in die Werkstätten. Der Grund: Die Bremsanlage ist anfällig für Korrosion. In Deutschland sind rund 8700 Jeep Grand Cherokee betroffen.
Bild: Toni Bader
- Jonathan Blum
Chrysler muss weltweit fast 870.000 Geländewagen zurückrufen. Grund dafür sind Korrosionsprobleme am Bremskraftverstärker. Betroffen sind die Fahrzeuge Jeep Grand Cherokee und Dodge Durango. Der Durango wird in Deutschland nicht angeboten. Von den etwa 160.000 Fahrzeugen, die außerhalb Nordamerikas betroffen sind, fahren 8707 Jeep Grand Cherokee der Modelljahre 2011 bis 2014 in Deutschland. Dies bestätigte ein Konzernsprecher Autobild.de. Kunden in den USA hatten moniert, dass bei ihren Fahrzeugen das Bremspedal nur unter großer Anstrengung durchzutreten sei. Daraufhin ergab eine interne Untersuchung, dass bei den genannten Modellen die Bremskraftverstärker aufgrund einer fehlenden Abdeckung rostanfällig sind.
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Unter der Haube rostet bei vielen Grand Cherokee der Bremskraftverstärker. In Deutschland sind 8707 Fahrzeuge betroffen.
Bild: Werk
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Neben Chrysler macht der US-Autohersteller General Motors gerade mit einem besonders massiven Rückruf von sich reden. Der Hersteller musste wegen defekter Zündschlösser und anfälliger Servolenkungen rund vier Millionen Fahrzeuge zurückrufen.
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