US-Flotte auf der NAIAS 2008
Die Amis stehen unter Strom

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Jetzt bekommt sogar Detroit seine Grüne Woche: mit Batterien statt Gallonen, mit
Spar-Diesel statt Prahl-Hubraum. Und überall fahren Elektromotoren mit – als neue
Mode-Technik gegen steigende Spritpreise.
Wie verhält sich {
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}, gerade frisch getrennt von Daimler, beim ersten großen Auftritt auf heimischem Parkett auf der NAIAS 2008? Na klar: Brust raus, Blick nach vorn. Was will der Kunde von morgen? "Vor allem Spaß am Auto und ein sauberes Gewissen", sagt Designchef Trevor Creed. Konsequent besitzen alle drei Chrysler-Studien einen ähnlichen Elektroantrieb und glänzen mit attraktivem Design – schon immer eine Stärke dieser Marke. Chrysler steht unter Strom. Am meisten der {
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} ZEO. Der Name steht für Zero Emissions Operations, also abgasfreier Elektroantrieb. Ein 268 PS starker Elektromotor treibt die Hinterräder an und bringt den Sportler in unter sechs Sekunden auf 100 km/h. So schnell wie Chryslers berühmter Spritgurgler Hemi-V8 – aber halt nur theoretisch. Denn die 64 kWh dicke Packung Lithium-Ionen-Akkus ist noch ebenso Zukunftsmusik wie rechnerische 400 Kilometer Reichweite.
Willkommen im fahrbaren Internet-Café
Die Nachricht des 4,39 langen Sportwagens lautet also: Hey, Elektroautos können so sexy aussehen wie Benziner. Der 2+2-Sitzer öffnet mit Schmetterlingstüren, streckt sein Glasdach bis hinter die Köpfe und überrascht mit einem fast freistehenden Lenkradkranz – so etwas kennen wir aus {
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} der 70er. Doch im ZEO sitzt der Fahrer befreit vom Schalter-Wirrwarr, lichtumflutet wie im Internet-Café. Vor ihm leuchtet ein Monitor mit den wichtigsten Anzeigen. Weil die Batterien – auch die der nächsten Generation – noch viel Platz an Bord einnehmen, zeigt Chrysler in Detroit auch Alternativen zum reinen Elektroantrieb: Eine kleine Brennstoffzelle, die mit Wasserstoff betrieben wird, fährt im Eco Voyager mit. Als Power-Rucksack, wenn der Van bis zu 500 Kilometer weit reisen soll.
Strand-Buggy mit Tanga-Türen

Bild: Werk
Es gibt einen Überrollbügel, aber kein Dach. Und eine Ladefläche für Wasser-Scooter, aber keinen Kofferraum. Das Interieur ist gestaltet wie eine Taucher-Ausrüstung auf Rädern – mit matten, gummierten Oberflächen, die im Freien auch einen Guss vertragen. Der Renegade trägt unterm Blech die gleichen E-Motoren wie seine Brüder, je einen an Vorder- und Hinterachse. Im Zusammenspiel mit Geländeuntersetzung und Sperrdifferenzialen soll der Jeep ein echter 4x4 sein. Den Energie-Rucksack spielt hier ein Dreizylinder-Diesel, der 640 Kilometer Reichweite ermöglicht. Diesel? Man ist richtig froh über ein Stück Technik, das mal nicht unter Strom steht.
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