Verkehrskontrolle
Erst jetzt erwischt: Brite fährt über 70 Jahre lang ohne Führerschein

Überraschung bei einer Verkehrskontrolle in Großbritannien: Die Polizei stoppte einen Mann, der über 70 Jahre lang ohne Führerschein gefahren ist.
Bild: Facebook/BulwellPoliceUK
Diese allgemeine Verkehrskontrolle hat die Polizei in der Nähe von Nottingham (Großbritannien) so irritiert, dass sie zu dem Fall einen Facebook-Post absetzte: Als die Beamten die Dokumente eines Mini-Fahrers sehen wollten, konnte der seinen Führerschein nicht vorzeigen. Doch der ältere Herr hatte ihn nicht vergessen oder verlegt – er hatte schlicht nie einen gemacht.
Und es kommt noch besser. Der 83-Jährige gab an, Auto zu fahren, seit er zwölf ist! Bedeutet im Umkehrschluss, dass er stolze 71 Jahre lang hinterm Lenkrad sitzt, ohne jemals eine Fahrprüfung gemacht zu haben. Das kam nie raus, weil der Mann in der ganzen Zeit nie von der Polizei angehalten wurde oder einen Unfall hatte. Gott sei Dank muss man sagen, denn wegen des fehlenden Führerscheins konnte er auch keine Autoversicherung abschließen. Dass er sein Auto auch so zulassen konnte, liegt daran, dass Großbritannien ein anderes System hat.
Während bei uns unter anderem eine Versicherung benötigt wird, um ein Auto überhaupt zuzulassen und damit ein Kennzeichen zu bekommen, wird das Nummernschild dort unabhängig vom Halter für das jeweilige Auto ausgestellt und gilt dann "lebenslang". Trotzdem ist es natürlich illegal, ohne Versicherungsschutz zu fahren. Seinen Mini darf der 83-Jährige jetzt wohl für unabsehbare Zeit nicht mehr fahren. Wie hoch die Strafe für den Mann ausfällt, ist nicht bekannt.
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