Ein flüchtiger Blick recht: Stattlich steht der neue XC90 da, dank klarer Grill-Kontur und fein gezeichneten Scheinwerfern gibt er einen charakterstarken Burschen ab.
Volle Leistungsabgabe gelingt dem Vierzylinder nur mit Mühe
Kleiner Motor, großes Auto – spätestens, wenn volle Leistung gefordert ist, funktioniert das nicht mehr.
Bild: Toni Bader
Das bietet er: Reichlich Raum sowie das nordisch klare Image eines Volvo verleihen dem riesigen SUV etwas Würdevolles. Dazu passen die Eckdaten: 320 PS, 230 km/h Spitze, Kompressoraufladung inklusive Turbo-Nachbrenner – so geht XL-SUV. Das kann er: Leider schlägt der gute Eindruck in eine eher unrühmliche Attitüde um, sobald sich der Motor ins Zeug legen muss. Denn dann wirkt der Vierzylinder-Benziner angestrengt. Sobald der Fahrer satte Beschleunigung abruft, muss sich der Zweiliter unter Drehzahlen abmühen. Volles Autobahntempo schafft der XC zudem nur im vorvorletzten Gang. Entsprechend hoch steigt der Verbrauch. Eine Zehn vor dem Komma muss nicht sein.
Beim Multimedia-System gibt es noch Verbesserungspotenzial
Gut gemacht: Der Volvo XC90 ist eine gediegene Wohlfühl-Oase – auch wenn Kleinigkeiten nerven.
Bild: Toni Bader
Den subjektiven Eindruck bestätigt unser Messblatt: Seinem Versprechen, in 6,5 Sekunden auf Tempo 100 zu stürmen, hängt der große Volvo um über eine halbe Sekunde hinterher. Sonst aber macht dieses Nordkap auf Rädern alles sehr ordentlich. Die zwei Tonnen (ein Leichtgewicht in dieser Liga) spürt man beim Einlenken kaum, die Bremse arbeitet wie in einem Sportwagen: 34 Meter aus Tempo 100. Der Federungskomfort stimmt ebenfalls. Bis auf kleine Stöße über die knüppelharten 20-Zoll-Riesenräder nimmt der XC Unebenheiten in der Straßenoberfläche geschmeidig. Top-Sitze, das niedrige Geräuschniveau und natürlich die himmlische Bowers-&-Wilkins-Audioanlage (3280 Euro) machen ihn zum Reise-Riesen. Klasse: Im Innenraum gibt es reichlich Platz und Ablagen. Schade, dass das große Bedienfeld des Multimediasystems im Umgang nervt. Zu viele Menüschritte müssen richtiggehend erlernt sein, zudem erschweren fettige Fingerabdrücke auf dem Touchpad das Ablesen der Funktionen bei Sonne.
Das kostet er: Ab 57.700 Euro fährt der große Schwede vor. Lange nicht das Ende der Preisliste. Mit reichlich Extras an Bord wie bei unserem Testwagen lässt sich der Preis auf fast 90.000 Euro steigern.
Riesig, luxuriös, dennoch nicht vollkommen souverän. Hier täte ein wuchtigerer Motor gut. Bei Assistenz und Connectivity steht der XC90 tadellos da.
Volvo XC90 T6 im Test
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Großer Wagen, kleiner Motor: Als T6 tritt der neue Volvo XC90 mit einem Zweiliter-Vierzylinder an. Ob der für das Dickschiff reicht, klärt unser Test.
Bild: Toni Bader
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Ein flüchtiger Blick recht: Stattlich steht der neue XC90 da, dank klarer Grill-Kontur und fein gezeichneten Scheinwerfern gibt er einen charakterstarken Burschen ab.
Bild: Toni Bader
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Reichlich Raum sowie das nordisch klare Image eines Volvo verleihen dem riesigen SUV etwas Würdevolles.
Bild: Toni Bader
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Dazu passen die Eckdaten: 320 PS, 230 km/h Spitze, Kompressoraufladung inklusive Turbo-Nachbrenner – so geht XL-SUV.
Bild: Toni Bader
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Leider schlägt der gute Eindruck in eine eher unrühmliche Attitüde um, sobald sich der Motor ins Zeug legen muss. Denn dann wirkt der Vierzylinder-Benziner angestrengt. Sobald der Fahrer satte Beschleunigung abruft, ...
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... muss sich der Zweiliter unter Drehzahlen abmühen. Volles Autobahntempo schafft der XC zudem nur im vorvorletzten Gang. Entsprechend hoch steigt der Verbrauch. Eine Zehn vor dem Komma muss nicht sein.
Bild: Toni Bader
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Den subjektiven Eindruck bestätigt unser Messblatt: Seinem Versprechen, in 6,5 Sekunden auf Tempo 100 zu stürmen, hängt der große Volvo um über eine halbe Sekunde hinterher.
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Sonst aber macht dieses Nordkap auf Rädern alles sehr ordentlich. Die zwei Tonnen (ein Leichtgewicht in dieser Liga) spürt man beim Einlenken kaum, ...
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... die Bremse arbeitet wie in einem Sportwagen: 34 Meter aus Tempo 100. Der Federungskomfort stimmt ebenfalls, ...
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... bis auf kleine Stöße über die knüppelharten 20-Zoll-Riesenräder nimmt der XC Unebenheiten in der Straßenoberfläche geschmeidig.
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Top-Sitze, das niedrige Geräuschniveau und natürlich die himmlische Bowers- &-Wilkins-Audioanlage (3280 Euro) machen ihn zum Reise-Riesen.
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Im Innenraum gibt es reichlich Platz und Ablagen. Schade, dass das große Bedienfeld des Multimediasystems im Umgang nervt.
Bild: Toni Bader
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Zu viele Menüschritte müssen richtiggehend erlernt sein, zudem erschweren fettige Fingerabdrücke auf dem Touchpad das Ablesen der Funktionen bei Sonne.
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Ab 57.700 Euro fährt der große Schwede vor. Lange nicht das Ende der Preisliste. Mit reichlich Extras an Bord wie bei unserem Testwagen lässt sich der Preis auf fast 90.000 Euro steigern.
Bild: Toni Bader
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Das Fazit: "Riesig, luxuriös, dennoch nicht vollkommen souverän. Hier täte ein wuchtigerer Motor gut. Bei Assistenz und Connectivity steht der XC90 tadellos da." Wertung: vier Sterne.