So sieht der Kabe Van aus

Vorstellung: Kabe Van (2020)

Erster Van von Kabe auf Sprinter-Basis

Der schwedische Wohnmobil- und Wohnwagen-Hersteller Kabe hat seinen ersten ausgebauten Kastenwagen präsentiert. Der Van hat den neuen Mercedes Sprinter mit Hinterradantrieb als Basis. Der Preis ist hoch!
Eigentlich sollte der erste Kastenwagen von Kabe bereits auf dem Caravan Salon in Düsseldorf Anfang September 2019 vorgestellt werden, doch da war der Van nicht zu sehen. Auf Nachfrage kam seitens des Herstellers die Info, dass die schwedische Neuheit nun doch erstmals im Heimatland präsentiert werden sollte. Jetzt feierte der neue Van, der auf dem neuen Mercedes Sprinter mit Hinterradantrieb und 163 PS basiert, Premiere. Allerdings handelt es sich bei diesem Modell nicht um einen für die Fahrzeugklasse typischen 3,5-Tonner, sondern um einen 4,2-Tonner. Der Preis: mindestens 94.995 Euro.

Kabe Van hat klassischen Kastenwagen-Grundriss

Die Küchenzeile im Kabe Van ist mit einem Drei-Flammen-Gasherd, Soft-Close-Schubladen und einem Edelstahl-Spülbecken ausgestattet.

Zur Standardausrüstung des 6,96 Meter langen, 2,02 Meter breiten und 1,96 Meter hohen Vans gehören unter anderem ein Sieben-Gang-Automatikgetriebe, ein Becher- und Tablethalter, eine Fahrerhaus-Klimaanlage, ein aktiver Bremsassistent sowie ein Seitenwindassistent. Ebenfalls mit an Bord: das Sprachsteuerungssystem MBUX von Mercedes. Im Inneren findet man einen klassischen Kastenwagen-Grundriss. Links neben der Schiebetür die Küchenzeile, der gegenüberliegend eine Halbdinette, dahinter das Bad und im Heck der Schlafbereich. Die Küche ist mit einem Drei-Flammen-Gasherd ausgestattet, dazu kommen ein Kompressor-Kühlschrank und ein Edelstahl-Spülbecken. Alle Schubladen haben eine Soft-Close-Funktion. Auch ist eine Dunstabzugshaube vorhanden. Gegessen wird am höhenverstellbaren Tisch. Werden die beiden Fahrerhaussitze umgedreht, können daran bis zu vier Personen sitzen. 

Im Kabe Van gibt es zwei Einzelbetten im Heck

Schlafplätze gibt es im neuen Kabe Van bis zu vier. Zwei entstehen, wenn die Dinette umgeklappt wird. Die Liegefläche: 1,60 x 0,60 Meter. Zwei weitere befinden sich im Heck. Der erste und bisher einzige Grundriss sieht zwei Einzelbetten vor. Eines davon lässt sich hochklappen. So können beispielsweise die Bettdecken darin verstaut werden. Das Bad verbirgt sich hinter einer Jalousien-Tür. Darin befindet sich eine Zwischenwand mit eingebautem Waschbecken auf der einen und einer Dusche auf der anderen Seite. Dazu gibt es eine drehbare Toilette.

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Im Vergleich zu anderen Modellen deutlich teurer

Der Yucon 7.0 von Frankia (hier noch mit Tarnfolie) ist knapp sieben Meter lang und kostet mindestens 79.900 Euro.

Der neue Van von Kabe ist teurer als andere Kastenwagen auf Sprinter-Basis. Dafür bietet die Standard-Version aber auch bereits mehr als andere. Beispielsweise eine höhere Motorisierung, größere Außenmaße, mehr Assistenzsysteme, eine Rückfahrkamera, elektrisch verstellbare und beheizbare Rückspiegel, Lederlenkrad und Schalthebel mit Lederknauf, eine wintertaugliche Isolierung, einen Einzelbetten-Grundriss und eine wassergeführte Fußbodenheizung. Im Vergleich dazu kostet der neu vorgestellte, sieben Meter lange Yucon 7.0 von Frankia mindestens 79.900 Euro, den einen Meter kürzeren Yucon 6.0 gibt es ab 69.900 Euro. Der Duocar S von Hymer startet bei 59.990 Euro, der Hymer Free S 600 bei 49.990 Euro. In der Bildergalerie zeigt AUTO BILD den Kabe Van im Detail!

So sieht der Kabe Van aus

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