Vorstellung Nissan GT-R
Der Japan-Porsche kommt!

Die Japaner haben wieder einen 911 – dort heißt er Nissan GT-R. Die neueste Auflage von Japans Kult-Sportwagen bringt es auf 480 PS und kommt 2008 zu uns!
- Peter Lyon
Wir müssen nicht länger neidisch nach Japan schielen. Denn Ende 2008 schickt Nissan seinen heißesten Renner auch nach Deutschland. GT-R heißt das scharfe Teil, nach dem sich seit mehr als 30 Jahren Sportwagen-Fans in aller Welt die Finger lecken. Nissan hat das bislang wenig interessiert und den kernigen Sportwagen dem heimischen Markt vorbehalten. Dort hat sich eine riesige Fangemeinde gebildet, die keine Tuningmaßnahme scheut und bei nationalen Meisterschaften einen Sieg nach dem anderen feiert. Bis zu 1000 PS leisten die Boliden dort, obwohl auf Japans Straßen ein Tempolimit von 130 km/h herrscht. Mit der elften Generation des GT-R – der früher nach dem Basismodell Skyline GT-R hieß – schlägt Nissan ein neues Kapitel auf. Satte 480 PS leistet der V6-Biturbo. Und damit konkurriert der GT-R direkt mit dem Porsche Turbo.
Unter vier Sekunden auf 100

Leichtbau ist Trumpf

Historie
Der Nissan GT-R gilt als Kult-Sportwagen in Japan. Das Rezept ist einfach, aber effektiv: Frontmotor mit reichlich Leistung, zunächst Heck-, später Allradantrieb. Der erste Nissan Skyline kam 1957, die sportliche GT-R-Variante folgte 1969. Die Leistung stieg im Laufe der Jahre von 160 über 280 bis auf kurzfristig sogar 550 PS in der neunten Generation (1995). 1969: der erste GT-R. 24V-R6, Heckantrieb, 160 PS, 200 km/h. 1989: Nummer acht. Reihen-Sechser, 280-Turbo-PS, Allrad. 2002: der letzte. 2.6-R6, Twinturbo, 280 PS, Allrad.
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