VW Atlas Cross Sport 2.0 TSI AWD: Fahrbericht, Test
So fährt der VW Atlas Cross Sport

Der nordamerikanische VW Atlas bekommt mit dem Cross Sport eine sportlichere Variante. Er bleibt aber ein typischer Ami.
- Stefan Grundhoff
In Europa hat Volkswagen das große Aushängeschild Touareg. Darunter positioniert ist die Kunterbunt-Familie der SUVs, die auf dem höchst variablen Querbaukasten basiert. Doch hier ist mit dem rund 4,70 Meter langen Tiguan Allspace Schluss. Wer einen größeren VW sucht, wird in Nordamerika fündig: Mit dem 5,04 Metern langen Atlas gibt es dort einen ebenso preiswerten wie üppig dimensionierten Crossover. Und jetzt bekommt der Siebensitzer einen sportlicheren Ableger – den Atlas Cross Sport.
Das Platzangebot im Fond ist überaus großzügig

Der Cross Sport ist kürzer als der normale Atlas und hat auch nur fünf Sitze. Das Platzangebot ist dennoch üppig.
Fahrdynamisch bleibt der Atlas ein typischer Ami

Entspannter Cruiser: Der VW setzt auf komfortable Abstimmung. Sport gibt es nur im Namen
Fahrdynamisch gibt es keine nennenswerten Unterschiede zum normalen Atlas. Zwar hat der Cross Sport einen rund sieben Zentimeter kürzeren Überhang am Heck und spart so ein paar Kilogramm ein, zu spüren ist das aber nicht. Das Fahrwerk ist speziell für den amerikanischen Markt ausgelegt und so ist der Cross Sport ein entspannter Cruiser mit echten Langstreckenqualitäten. Die Abstimmung ist komfortabel, die Lenkung direkt genug und Wankbewegungen halten sich in vertretbaren Grenzen. Aus Kosten- und Kundengründen gibt es keine adaptiven Dämpfer mit einem entsprechenden Wankausgleich.
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