VW e-Up im Test

VW e-Up (2019): Test, Motor, Preis

VW e-Up, der Volks-Pendlerwagen

Über 200 Kilometer elektrisch! Der neue VW e-Up kann länger und wird günstiger. Abzüglich Prämien kostet er unter 16.000 Euro. Erste Fahrt!
Wir Deutschen fahren durchschnittlich 13.700 Kilometer im Jahr, das sind 38 Kilometer am Tag. Wobei unser Weg zur Arbeit 17 Kilometer weit ist – also im Durchschnitt. Merken Sie was? Sie brauchen ein E-Auto! Zumindest, wenn Sie NICHT mitten in der Stadt wohnen und zehn Minuten einen Parkplatz suchen. Weil E-Mobilität bisher eine Veranstaltung für Reiche war, tut dieses kleine Autochen richtig gut: VW hat seinen e-Up gepimpt, den Akku von 18,7 auf 32,3 kWh vergrößert.

VW verspricht eine Reichweite von 260 Kilometern

Reichweitenangst adé: Der e-Up schafft locker über 200 Kilometer – zum Pendeln reicht das dicke.

Wie das geht? Die Ingenieure haben das Zellkonzept umgestellt, verbauen die Lithium-Ionen-Akkus weiterhin in 14 Modulen und zwei Blöcken – ein flacher langer liegt unter den Vordersitzen, ein kurzer hoher unter der Rückbank. Das komplette System wiegt 248 Kilo, 15 mehr als bisher. Das Entscheidende: VW sagt, dass der neue e-Up bis zu 260 Kilometer schafft. Mit dem alten blieb AUTO BILD nach 79 km liegen. Nicht grantelnd zurückblicken, lieber grinsend losfahren. Der neue e-Up hat 212 Nm Drehmoment, wenn du auf den Pinsel trittst, dann stürmt der Kleine nach vorn. 11,9 Sekunden auf 100 sind für so einen Stromer gut, laut Tacho haben wir ihn auf knapp 140 Sachen beschleunigt, dann ist Ende Gelände.

Mit allen Zuschüssen wird der e-Up zum Schnäppchen

Echt günstig: Alle Zuschüsse und Rabatte eingerechnet, gibt es den e-Up ab 2020 schon für 15.405 Euro.

Mehr muss auch gar nicht, denn dieser Kleine ist ein wuseliges Kerlchen, liegt dank tiefem Schwerpunkt gut – und ist so genügsam! 12,7 kWh Verbrauch sagt VW, wir von AUTO BILD sind 100 Kilometer gefahren, hatten danach 133 Kilometer Rest und einen Verbrauch von 14,5 kWh. Macht bei einem Strompreis von 30,5 Cent pro kWh 4,42 Euro für 100 Kilometer – und das, obwohl wir nicht mal in einem der beiden Sparprogramme unterwegs waren, in denen die Rekuperation die Bremse ersetzt. Apropos Geld. Der e-Up kostet 21.975 Euro, Serie sind vier Türen, Klimaautomatik, Zentralverriegelung, Radio mit Bluetooth-Schnittstelle und Smartphone-Dockingstation. Das ist nur die halbe Wahrheit. Wer jetzt kauft, spart 4380 Euro, nächstes Jahr gibt's mehr Zuschuss, dann kostet der e-Up 15.405 Euro (VW legt bei seinem Anteil noch 19 Prozent Mehrwertsteuer drauf). 15.405 Euro! Hallo, hier kommt der Volks-Pendlerwagen.
Ach ja, Laden. VW bietet die kleine Wallbox für 399 Euro an, damit (7,2 kW Ladeleistung) ist der Up in der Garage in vier Stunden auf 80 Prozent. Die optimale Schlafdauer von uns Autofahrern liegt übrigens bei sieben Stunden. Nur mal so.
Das Fazit von Andreas May: "Wir müssen den e-Up mit längerer Reichweite richtig verstehen, dann lieben wir ihn: als Zweitwagen, mit dem du zur Arbeit pendelst, den du in der Garage anstöpselst. Noch nie war E-Mobilität günstiger." AUTO BILD-Urteil: 4,5 von 5 Sternen.
Technische Daten VW e-Up • Motor: Elektromotor • Leistung: 61 kW (83 PS) • max. Drehmoment: 212 Nm • Batteriekapazität: 32,3 kWh • Antrieb: Vorderradantrieb, Einganggetriebe • Länge/Breite/Höhe: 3600/1645/1492 mm • Radstand: 2417 mm • Leergewicht: 1160 kg • Kofferraum: 251–959 l • 0–100 km/h: 11,9 s • Vmax: 130 km/h • Verbrauch: 12,7 kWh/100 km • Reichweite: bis zu 260 km • Preis: ab 21.975 Euro. 

VW e-Up im Test

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