Alle Generationen VW Golf: wichtige Fakten

Alle Generationen VW Golf: wichtige Fakten

VW Golf 5: Diesel, GTI, R32, gebraucht

Moderner Golf fürs gute Kurven

Der VW Golf 5 punktete mit weiterentwickelter Technik und besseren Fahreigenschaften. Mit ihm wuchs die Golf-Familie um BlueMotion, Plus und Cross. Die wichtigsten Fakten zum fünften Golf.
Kürzlich wurde die neueste Golf-Generation präsentiert (hier geht es zur Golf-8-Vorstellung). Schon 2003 rollte der VW Golf V los und konnte vor allem besser Kurven fahren als sein Vorgänger. Wolfsburg hatte der fünften Generation Golf statt der bisher verbauten Verbundlenkerachse eine Vierlenker-Hinterachse spendiert. Das verbesserte die Fahreigenschaften deutlich. 2003 bis 2008 hatte VW den Golf 5 im Angebot. Die Stückzahl fiel gegenüber den Vorgänger-Modellen geringer aus: vom Golf 5 wurden 3,27 Millionen Exemplare hergestellt. Immerhin: in technischer Hinsicht setzte er neue Standards, die Karosserie etwa war schon lasergeschweißt.

Immer größere Golf-Modellfamilie

Eigentlich sollte der Golf Plus den Variant ersetzen. 2007 kam doch ein weiterer Golf-Kombi. Er basierte auf dem Jetta.

Mit der neuen Golf-Generation wuchs die Modellfamilie weiter. Wer gerne hoch sitzt, konnte den Golf Plus mit mehr Raum und höherem Dach ordern, ein bei Senioren beliebtes Auto. Die SUV-Fans unter den Golf-Fahrern griffen zum Cross Golf mit Plastikplanken und Dachreling, der auf dem Plus basierte. Eigentlich sollte der Golf Plus den Variant ersetzen. Doch 2007 stellte VW auf dem Genfer Salon den neuen Kombi vor. Der war bis zur A-Säule mit dem VW Jetta baugleich, der Kofferraum fasste bis zu 1550 Liter. Der VW Golf 5 BlueMotion erblickte ebenfalls 2007 das Licht der Welt. Der Spritspar-Golf war leicht tiefergelegt und hatte einen verkleideten Unterboden sowie Leichtlaufreifen und einen Bordcomputer mit Gangwahlempfehlung. Mithilfe dieser Modifikationen sollte sein 105 PS starker Turbo-Diesel auf einen Durchschnittverbrauch von 4,5 Litern kommen. Weil die neu entwickelte Hinterachse mit mehr Gewicht klarkam als bisherige Konstruktionen, konnte VW auf der Plattform des Golf 5 den Touran aufbauen.

Sport-Gölfe von GTI bis R32

Der Golf 5 war der letzte Golf mit Sechszylinder. Das hier ist ein getunter R36 von Rieger.

Selbstverständlich erzählte VW die Geschichte der Golf-Sportler mit der fünften Generation weiter. Der Golf GTI startete 2004 mit einem Plakettengrill mit rotem Rand, schwarzen Seitenschwellern, BBS-Rädern, karierten Sitzen und zahlreichen Alu-Einlagen. Sein Zweiliter-TFSI-Vierzylinder leistete 200 PS. Zum 30. Geburtstag des Golf GTI brachte Wolfsburg 2006 den GTI "Edition 30" mit Details wie schwarzen Alu-Rädern und roten Ziernähten am Handbremshebel. Der Motor erstarkte auf 230 PS. Auf dem "Edition 30" wiederum basierten VW Golf GTI Pirelli und GTI Limited Edition 240. Einen Golf mit Sechszylinder gab es in den fünften Generation zum letzten Mal. Ab 2005 konnte der VW Golf R32 mit 250 PS starkem VR6-Motor und Allradantrieb 4Motion bestellt werden. Die Ausstattung des R32 war sehr umfangreich. Sie beinhaltete unter anderem Klimaautomatik, Bordcomputer, Xenonlicht und einen Bremsassistenten. Auch zwei krasse Studien baute VW vom Fünfer. Der Golf R GTI für die SEMA 2006 holte 380 PS aus seinem Zweiliter-Vierzylinder. Fürs GTI-Treffen in Reifnitz 2007 entwickelte VW den GTI W12 650 mit einem Sechsliter-Biturbo von Bentley.

Licht und Schatten beim VW Golf V

2004 bekam der Golf 5 als Option DSG. Das Getriebe zeigte sich als anstrengende Diva.  

Gebraucht-Käufer sollten unbedingt auf dem Zettel haben, dass der Golf 5 nicht nur Sonnenschein zu bieten hat. Viel Ausstattung, viele Sicherheitsfeatures, die lasergeschweißte Karosserie und eine große Auswahl an Motoren gehören zu den Pluspunkten. Auf der anderen Seite stehen die TSI-Maschinen, doppelt aufgeladene Motoren mit relativ kleinem Hubraum, die viel Leistung und Drehmoment entwickeln. Einige dieser Motoren neigen zu Problemen mit der Steuerkette, etwa das Aggregat EA 111. Im Golf 5 gab es diesen Motor sowohl mit 1,2 als auch mit 1,4 Litern Hubraum. Ebenfalls nicht unkritisch: das Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Das DSG von Volkswagen ermöglicht vollautomatische Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung. Das ist komfortabel, verlangt aber viel Pflege, vor allem bei frühen Exemplaren. Geht etwas am Getriebe kaputt, kann es teuer werden. Hier finden Sie gepflegte gebrauchte VW Golf!

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