VW Golf 6 R Cabrio: Gebrauchtwagenangebot
Darum ist dieser VW Golf R so selten

Das VW Golf R Cabrio ist der stärkste offene Golf aller Zeiten – und sehr selten. Dieses gepflegte Exemplar steht zum Verkauf!
Bild: Autoscout24
Das gilt jedoch nicht für das Golf R Cabrio – bis heute der stärkste offene Serien-Golf. Auf Basis des Golf 6 Cabrio, das erst die vierte Cabrio-Generation war (Golf 2 und Golf 5 gab es nicht oben ohne), entschied sich VW im Frühjahr 2013 dazu, ein 265 PS starkes Topmodell auf den Markt zu bringen.
265 PS und Frontantrieb
Im Vergleich zum Golf 6 R wurden beim Cabrio einige Änderungen vorgenommen. Zwar sitzt bei beiden der gleiche Vierzylinder-Turbo (EA 113) unter der Haube, allerdings wurde im Golf R Cabrio die gedrosselte Version verbaut, die auch im Scirocco R zum Einsatz kam. Statt 270 PS und 350 Nm leistet der Turbomotor im Cabrio 265 PS und 350 Nm. Der entscheidendste Unterschied ist aber: Der normale Golf R verfügt über Allrad-, das Cabrio lediglich über Frontantrieb.

Abgedunkelte LED-Rückleuchten und die ovalen Endrohren kennzeichnen das Topmodell des VW Golf Cabrio.
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Dank serienmäßigem Sechsgang-DSG beschleunigt das R Cabrio in 6,4 Sekunden auf 100 km/h und schafft 250 km/h. Im ersten AUTO BILD-Fahrbericht gab sich das Power-Cabrio aber unaufgeregt: "Doch so reißerisch die 6,4 Sekunden für den Sprint auf Windstärke acht, pardon, Tempo 100 vielleicht klingen – das R Cabrio gibt sich beim ersten Probeschnuppern an der Côte d'Azur viel zahmer als die Leistung klingt."
Zum Marktstart im Frühjahr 2013 war das offene Golf-Topmodell nur in Weiß, Silber und Schwarz erhältlich. Das charakteristische Blau wurde nachgereicht. Ein Erfolg war das Golf R Cabrio allerdings nicht, zwischen 2013 und 2015 sollen nur rund 1000 bis 1500 Exemplare gebaut wurden sein. Das lag sicherlich auch am hohen Basispreis von einst 43.325 Euro.

Richtig flott: Das elektrische Stoffverdeck öffnet in neun und schließt in nur elf Sekunden.
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Nur 53.000 Kilometer auf der Uhr
Aufgrund der geringen Stückzahlen ist das Golf R Cabrio ein Exot. Aktuell wird im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt nur ein einziges Exemplar angeboten. Das blaue Cabrio aus Privatbesitz wurde erstmals im Juli 2015 zugelassen und als reines Sommerfahrzeug genutzt. Das erklärt auch die niedrige Laufleistung von nur 53.000 Kilometern.
Laut Verkäufer befindet sich der Golf in dritter Hand, ist unfallfrei und scheckheftgepflegt. Außerdem wurden viele Verschleißteile erneuert – kürzlich etwa der Zahnriemen und die Wasserpumpe. Zudem wurden Zündkerzen und Zündspulen getauscht, ein Ölwechsel durchgeführt und Rost an der Hinterachse entfernt.

Der Innenraum des Cabrios hinterlässt einen sehr gepflegten Eindruck. Die Schaltwippen-Aufsätze in Blau sind Geschmackssache.
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Sicherlich Geschmackssache sind die Tuning-Maßnahmen in Form von H&R-Stabilisatoren, Schaltwippen-Aufsätzen und einer Stage-1-Optimierung, wodurch der Vierzylinder-Turbo jetzt 310 PS und 420 Nm an die Vorderräder schicken soll. Zusätzlich wurden kleinere optische Anpassungen in Form von Teilfolierung und neuen Rädern vorgenommen. Es sollen jedoch verschiedene Radsätze vorhanden sein.
So teuer ist das Cabrio
Insgesamt macht das wenig gefahrene Cabrio auf den Fotos einen sehr gepflegten Eindruck. Der aufgerufene Preis fällt mit 26.900 Euro relativ hoch aus – er ist eben der Exot unter den Gölfen.
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