VW Golf 8 1.0 eTSI: Test
Mit 48-Volt-Bordnetz will VW den Golf zum spaßigen Spritsparer machen

Mit der Leistung des ersten GTI will der Golf 8 heute zum Spritknauser werden. Wir haben den 1.0 eTSI mit 110 PS und 48-Volt-Bordnetz ausprobiert. Ein Test.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
- Stefan Grundhoff
Volkswagen ist Golf und Golf ist Volkswagen. Das Auto ist das Herz der Marke und der Dreh- und Angelpunkt aller internen Entwicklungen. Auch mit der achten Generation des Bestsellers gehen die Wolfsburger technisch einmal mehr in die Vollen. Die zunächst fünf erhältlichen Motorvarianten mit einer Elektrifizierung sollen gleichermaßen Fahrfreude bereiten und mit niedrigen Verbräuchen Kunden locken. Bestes Beispiel: der 1.0 eTSI, den wir ausprobiert haben.Der neben einer 90-PS-Variante motorisch zweitkleinste Golf holt 110 PS (81 kW) aus drei Zylindern mit gerade einmal einem knappen Liter Brennraum – exakt jene Motorleistung, die in den 70er-Jahren ein Golf GTI bot. Der eTSI verfügt über ein 48-Volt-Bordnetz, das den kleinen Turbomotor beim Start und geringen Geschwindigkeiten mit einem elektrischen Boost unterstützt. Im Segelbetrieb kann der akustisch zu präsente Verbrenner abgeschaltet werden. Wird das Gaspedal wieder getreten oder verzögert, kuppelt sich der Motor in Sekundenbruchteilen durch den Startergenerator wieder ein, ohne dass der Fahrer davon etwas merkt. So soll sich der Golf auf 100 Kilometern mit 5,3 Litern Superkraftstoff zufrieden geben, obwohl er in achter Generation mittlerweile rund 1,3 Tonnen auf die Waage bringt.
Der Elektroboost macht sich auch beim Sprinten bemerkbar

Abschalten: Wenn möglich, geht der Verbrenner aus. Der Startergenerator beendet das Segeln unmerklich.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
Für das 48-Volt-Bordnetz, das sich mit dem kleinen "e" vor dem TSI bei Hinterherfahrern verrät, verlangt VW mehr als 2600 Euro Aufpreis. In der Ausstattungsvariante Style kostet der Golf dann 26.972 Euro.
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