VW T5 4Motion: Gebrauchtwagen-Test
Garantiert hohe Peise

Ein VW Bus hat ein besonderes Charisma, trotz seiner hohen Preise aber auch etliche Problemzonen. AUTO BILD ALLRAD hat einen VW T5 4Motion gecheckt.
- Martin Braun
In den zwölf Jahren seiner Bauzeit ließ der T5 4Motion die Konkurrenz der Allrad-Transporter stets hinter sich. Auch Mercedes schaffte es nicht, mit seiner Vito/Viano-Transporter Generation den Stückzahlenkönig von Volkswagen zu besiegen. Schon gar nicht im teuren Multivan-Segment, wo der Volkswagen unter den Transportern fast schon Kultstatus genießt. Kinderreiche Familien, Sportler mit raumgreifender Ausrüstung und Camper, die kein richtig großes Wohnmobil wollen, greifen hier gern zu. Die große Modellpflege zum Herbst 2009 erscheint aus heutiger Sicht wie eine Zäsur in der Bauzeit des T5: weniger aufgrund der veränderten Frontpartie, der neuen Leuchten oder der aktualisierten Instrumente, sondern vielmehr wegen der Motor- und Getriebetechnik: Bis 2009 wurde von der Kundschaft die Kombination aus Allradantrieb und automatischem Getriebe vermisst. Seit 2009 gibt es diese in Form eines automatisierten Doppelkupplungsgetriebes mit sieben Gängen und Anfahrkupplung im Ölbad. Das macht bei etlichen Exemplaren mit etwas rüpelhaftem Einkuppeln auf sich aufmerksam. Das Getriebe dankt es mit längerer Lebensdauer und besseren Manieren, wenn das vorgeschriebene Ölwechselintervall von 60.000 km penibel eingehalten wird.
Mit dem kleineren 2.0 TDI wird der T5 weniger problematisch

Der 2.0-TDI-Vierzylinder kam 2009 und bescherte als 180-PS-BiTDI neue Probleme.
Überblick: Alles zum VW T5
Alle T5 betrifft die Bruchgefahr der vorderen Antriebswelle

Mit 200 mm Bodenfreiheit und 2,5 Tonnen Anhängelast erweist sich der T5 4Motion als vielseitiges Auto.
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