Am 17. November 2017 hupt der VW Tiguan mit dem Kennzeichen WOB-DH 786 an unserer Tiefgaragenpforte. Natürlich hat er sich fein gemacht für den Dauertest, bekam neben der üppigen Highline-Ausstattung einige nette Extras spendiert – weshalb der Preis von 38.475 auf 50.650 Euro kletterte. Viel Geld für 4,49 Meter SUV auf der technischen Basis von Golf und Co – entsprechend hoch fallen die Erwartungen aus. Und sie werden nicht enttäuscht. Der Tiguan läuft und läuft und läuft!

Ganz kritikfrei bleibt auch der Tiguan nicht

Wenn dann doch jemand etwas im Fahrtenbuch notiert, dann liest sich das sinngemäß so: "ausgereifter und komfortabler Reisewagen mit laufruhigem und kräftigem 180-PS-Benziner sowie gutem Raumkonzept." Kritik? Gibt es auch. Am schnell schmuddeligen Touchscreen, dem fusseligen Teppich im Kofferraum, Faltenwurf an den vorderen Sitzflächen, an deutlichen Windgeräuschen und erhöhtem Verbrauch ab 130 km/h sowie vor allem am nicht ganz ruckfreien DSG. Warum der Tiguan im Dauertest dennoch voll überzeugt, welche Betriebskosten anfielen und wie hoch der Wertverlust ist, lesen Sie in diesem Artikel!

Von

Manfred Klangwald