VW Up Move 1.0 BMT: gebraucht, Preis, kaufen

Dieser topgepflegte 75 PS starke VW Up kostet keine 5000 Euro

Mit dem Up ist VW ein kultivierter Kleinstwagen mit vergleichsweise viel Komfort gelungen. Dieses 75-PS-Exemplar wirkt sehr gepflegt, bietet einiges an Ausstattung und kostet recht wenig Geld.
Der VW Up punktet mit seinem kultivierten, erwachsenen Wesen und viel Komfort auf ganz kleinem Raum. Ein Händler in Wanzleben-Börde Ortsteil Hohendodeleben (Sachsen-Anhalt, bei Magdeburg) bietet zurzeit einen weißen VW Up Move 1.0 BMT zum Verkauf an. Der kleine VW hat 75 PS, wurde im Oktober 2013 zum ersten Mal zugelassen. Zwei Vorbesitzer stehen laut Anzeige in den Papieren, 81.230 Kilometer auf dem Tacho. Das ist für einen kleinen Wagen relativ viel, muss bei guter Pflege aber kein Ausschlussgrund sein. Nach Angaben des Händlers war der Up bisher nicht als Mietwagen im Einsatz und ist unfallfrei und scheckheftgepflegt. Die Fotos in der Anzeige zeigen einen Wagen, der weder Schäden noch erwähnenswerte Gebrauchsspuren aufweist. Bei der Übergabe gibt es TÜV frisch dazu. Die Ausstattung ist durchaus umfangreich: Unter anderem stehen eine Klimaanlage, ein Navigationssystem, ein Abstandswarner und Zentralverriegelung auf der Liste. Kommen wir zum Preis: Der Händler möchte für den Micro-VW nur 4890 Euro (inklusive Garantie) haben. In diesem Preisbereich sind im Gebrauchtwagenmarkt von AUTO BILD ansonsten vor allem Autos mit 60 PS, einer einfacheren Ausstattung und deutlich höheren Laufleistungen zu finden. Ganz zu schweigen vom Preis für einen neuen VW Up. Für den müssen mindestens 13.037,82 Euro angelegt werden.

Der VW Up fährt sehr solide

Der inserierte VW wirkt topgepflegt und weist keine nennenswerten Gebrauchsspuren auf.

Der beinharte 100.000-Kilometer-Dauertest von AUTO BILD zeigte, dass VW mit dem Up ein echter Wurf gelungen ist. Der kleine VW fährt sehr solide und schlägt sich selbst dort tapfer, wo er mit seinem Dreizylinder an Grenzen stoßen muss: auf der Autobahn. Zwar vermisste mancher Redaktionskollege Leistung, doch fürs Fahrverhalten gab es nur selten Kritik. Die feststehenden Kopfstützen der vorderen Sitze sind nicht der Weisheit letzter Schluss und erfordern etwas Gewöhnung. Auch können die Sitzflächen für Fahrer mit kurzen Beinen etwas zu lang geraten sein und in den Kniekehlen kneifen. Wer vor dem Kauf trotzdem genau hinschaut, ist gut beraten. Größtes Ärgernis am Dauertest-Up war eine beim Einbauen verrutschte Dichtung, die Kondenswasser der Klimaanlage in den Fußraum laufen ließ. Bei 75.000 Kilometern musste der Klimakompressor getauscht werden, ein Garantiefall. Gegen Testende kamen singende Geräusche aus dem Getriebe, die von schlechter gehärteten Zahnrädern der ungeraden Gänge verursacht wurden. Was der Unterhalt kostet? Hier können Sie die Versicherung berechnen.
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