Einer von 200 VW XL1 unterm Hammer

VW XL1: Auktion eines seltenen Diesel-Hybriden

Seltener Zukunfts-VW im Neuzustand

Der VW XL1 sollte in die Zukunft weisen, doch die Technik ging andere Wege. Einer der 200 sensationellen Diesel-Hybride kommt nun unter den Hammer!
Mit dem XL1 wollte Volkswagen 2014 die Zukunft des Automobils einläuten. Doch die technische Entwicklung ging andere Wege, heute spricht kaum jemand mehr vom XL1. Die Elektromobilität lief dem Ein-Liter-Auto eindeutig den Rang ab. Dabei tüftelte VW mehr als zehn Jahre an der Entwicklung des Diesel-Hybriden, der mit seinem futuristischen Design, dem niedrigen Gewicht (795 Kilo) und einem kolportierten Fabel-Verbrauch von unter einem Liter durchaus das Zeug zum Erfolgsmodell gehabt hätte. Doch die VW-Zukunft hatte ihren Preis und der war saftig: 111.000 Euro sollten handverlesene Kunden für einen von insgesamt 200 XL1 auf den Tisch legen. Das war anscheinend zu teuer, um nachhaltig zu begeistern. Jetzt kommt eins der seltenen Exemplare aus der Kleinserie als Gebrauchtwagen unter den Hammer: Ein Volkswagen XL1 wird am 10. November 2019 von Silverstone Auctions versteigert.

Rekordverdächtiger Cw-Wert

Das Design des XL1 ist futuristisch. Die nur 1,15 hohe Auto-Flunder hat nicht mal Heckfenster.

Der weiße XL1 wurde 2015 zugelassen, ist seitdem nur 128 Kilometer gelaufen und daher so gut wie neu. Unter der aerodynamischen Polymer-Karosserie, die einen rekordverdächtigen Cw-Wert von 0,19 ermöglicht, arbeitet ein Zweizylinder-TDI mit 0,8 Litern Hubraum und 48 PS. Unterstützt wird der Diesel von einem E-Motor, der 27 PS leistet. Insgesamt kommt der XL1 auf 75 PS. Für die Kraftübertragung sorgt ein automatisches DSG-Getriebe mit sieben Gängen. Optisch wirkt der XL1 auch heute noch wie ein Gefährt aus der Zukunft. Das ganze Auto ist in Weiß und Schwarz gehalten, die hinteren Räder wurden unter der Kohlefaser-Hülle versteckt. Ein Heckfenster gibt es nicht, Kameras ersetzen die Spiegel. Die Maße: 1,66 Meter breit, 3,89 Meter lang und nur 1,15 hoch.

Flügeltüren für den Supercar-Touch

Das Cockpit wirkt bis auf die rot-weißen Alcantara-Sitze eher schlicht und aufgeräumt.

Auch der Innenraum des Zweisitzers ist futuristisch reduziert. Vor allem die rot-weißen Alcantara-Sitze fallen ins Auge, ansonsten ist alles in Schwarz und Grau gehalten. Viel Schnick-Schnack gibt's nicht, spektakuläre technische Innovationen? Fehlanzeige. Sogar die Tacho-Instrumente sind analog. Ein Highlight sind die Flügeltüren, die dem XL1 den Hauch eines Supersportlers verleiht. Sportlich auch der Schätzpreis, den Silverstone Auctions für den VW ansetzt: bis zu 70.000 Euro werden erwartet. Für ein Auto mit nur 75 PS erscheint das recht viel. Doch die Seltenheit, die kaum vorhandene Laufleistung und der einst hohen Neupreis relativiert diese Einschätzung. Weitere Infos und Bilder gibt's hier in der Bildergalerie!

Einer von 200 VW XL1 unterm Hammer

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Auktion Ein-Liter-Auto

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