Wagenheber im Test

Ausgewählte Produkte in tabellarischer Übersicht
1.
Testsieger
Erba Wagenheber 03276
165,00 EUR
gut (2,3)
2.
Stier Hydraulik-Rangierwagenheber
199,52 EUR
befriedigend (2,5)
3.
Kunzer WK 1019 Alu
447,00 EUR
befriedigend (2,9)
4.
BGS Technic 2889
224,90 EUR
befriedigend (3,0)
5.
Güde GRH 2,5/460 AL
185,54 EUR
befriedigend (3,2)
6.
Enva Car Jack für tiefergelegte Kfz
56,49 EUR
befriedigend (3,2)
7.
Unitec Hydraulik-Rangierwagenheber
47,87 EUR
ausreichend (4,4)
8.
Omega Mechanix 2602701
255,42 EUR
ausreichend (4,4)
9.
KS-TOOLS 161.0365 SlimPower
158,95 EUR
mangelhaft (4,5)
Wer den Räderwechsel in Eigenregie durchführt, der benötigt einen Wagenheber. Am komfortabelsten ist dafür der klassische Rangierwagenheber. Ein solides Exemplar muss dabei nicht immer bleischwer sein: Während ein 2,5-Tonnen-Rangierwagenheber durchaus rund 40 Kilogramm wiegen kann, sind vergleichbare Wagenheber aus Aluminium 15 bis 20 Kilogramm leichter. Doch leisten sie auch, was sie versprechen? AUTO BILD hat neun Modelle getestet!

Testsieger des AUTO BILD-Rangierwagenheber-Tests 2022: Erba 03276

Erba 03276 Wagenheber
03276 Wagenheber
Erba
03276 Wagenheber

gut (2,3)

  • Gute Dosierung
  • Rollt widerstandsarm
  • Sicherheitsventil löst präzise in Maximallast
Preis 165,00 €
Der Alu-Wagenheber von Erba ist identisch mit denen von Güde, Stier und BGS. Sie werden vom gleichen Hersteller produziert und unterscheiden sich nur in minimalen Details wie unter anderem Farbe oder Aufkleber. Alle eint, dass nur das Chassis aus Aluminium besteht, alle anderen Bauteile sind aus Stahl. Mit rund 25 Kilogramm sind sie sechs Kilo schwerer als der Vollalu-Heber von Kunzer. Die Hydraulik lässt sich gut dosieren, sie rollen widerstandsarm. Der Erba-Heber erhält eine höhere Punktzahl als Güde, Stier und BGS, weil das Sicherheitsventil präzise in Höhe der Maximallast auslöst – als einziger Heber neben dem Kunzer. Sehr gut: Es gibt keine Schäden nach dem Belastungstest. Der Erba 03276 erhielt 187 von 240 möglichen Punkten nicht nur die Note 2,3 (gut), sondern auch den Testsieg. Und wegen des günstigen Preises von nur 165 Euro erhielt er gleichzeitig auch den Preis-Leistungs-Sieg.

So haben AUTO BILD und KÜS getestet

Für den Test der Rangierwagen­heber war schweres Gerät nötig: Unter anderem eine rund 100 kg schwere Hydraulikpresse, die eine Presskraft von bis zu 20 Tonnen leisten kann. Getestet haben wir in der Prüfwerkstatt des Werkzeug­händlers Kunzer in Zusammenarbeit mit der Kfz-­Sachverständigenorga­nisation KÜS. Im ersten Schritt verglichen wir die Ausstattungs­merkmale, schauten uns die Ver­arbeitung an, wogen und nahmen alle Maße. Neben der maximalen Hubhöhe ist die minimale Hubhöhe wichtig, um auch tief liegende Autos anheben zu können.
KÜS-Techniker Karsten Riegraf betätigt die hydraulische Pressvorrichtung des Prüfstandes. Der zur Hälfte ausgefahrene Hubarm bekommt eine Last des Eineinhalbfachen der vorher ermittelten Auslöselast.
Der Belastungstest ist der ent­scheidende Teil des Tests: Halten die Heber die Zielbelastung aus, ohne Bruch­ oder Verformungsschäden? Die Zielbelastung ergibt sich da­ raus, wie exakt die Sicherheitsventile arbeiten. Sie sollten möglichst genau dann auslösen, wenn die höchste zulässige Maximallast er­ reicht ist. Konkret: In dem Moment, in dem ein Heber seine Maximallast von zum Beispiel 2000 Kilogramm erreicht, sollte das Sicherheitsventil öffnen und weiteres Anheben ver­hindern, um Hydraulik und Chassis vor Überlastung zu schützen. Mit einem zwischen der Hydraulikpresse und dem Hebearm eingeklemmten Druckkraftmessgerät haben wir die Kräfte ermittelt.
Die Kräfte am Teller des Hubarms messen wir mit einem Druckkraftmessgerät. Es wird zwischen zwei Stahlplatten fixiert. Die Auslöselast des Sicherheitsventils des jeweiligen Wagenhebers ermitteln wir durch Hochpumpen des Hubarms.
Löst das Sicher­heitsventil bei einer Überschreitung um ein Drittel der zulässigen Maxi­mallast nicht aus, haben wir den Test aus Sicherheitsgründen abge­brochen und den folgend skizzier­ten Belastungstest nicht durchge­führt. Nach dem Prüfverfahren laut DIN­-Norm 1494 prüfen wir beim Belastungstest mit dem Eineinhalb­fachen der Auslöselast. Ein Bei­spiel: Beim KS­Tools öffnet das Sicherheitsventil erst bei 2446 Kilo­gramm statt bei rund 2000 kg. Bedeutet: KS­Tools bekommt per Hydraulikpresse bei halb aus­gefahrenem Hebearm eine Last von 3669 Kilogramm. Nicht alle Wagenheber stecken den Belas­tungstest klaglos weg, vor allem Chassis und Hydraulik wer­den aufs Höchste beansprucht.

Die Testergebnisse im Überblick

AUTO BILD und KÜS haben neun leichte Rangierwagenheber getestet. Können Sie dem Druck standhalten?
AUTO BILD hat neun Modelle getestet, die sich vor allem durch ihr geringes Gewicht auszeichnen. Dabei lässt sich das Testfeld in zwei verschiedene Typen aufteilen. Die günstigsten Heber von Unitec (47,87 Euro) und ENVA (56,49 Euro) sind kompakte, rund zehn Kilogramm schwere Stahl-Heber mit einem Regulierungsventil, das getrennt von der Hydraulikpumpe angeordnet ist. Beide eint, dass die Stange wackelig in der Hubvorrichtung und am Ventil sitzt. Vorteil dieser kleinen Heber: Sie lassen sich aufgrund ihres geringen Gewichts und der kompakten Maße auch im Kofferraum mitnehmen.
Die erste Enttäuschung nach dem Auspacken: Nur Kunzer und Omega bestehen tatsächlich überwiegend aus Aluminium, bei allen anderen ist nur das Chassis aus Aluminium, alles Weitere ist aus Stahl gefertigt. Obwohl die jeweiligen Hersteller sie vollmundig als Alu-Wagenheber anpreisen. Der massiv gebaute Omega ist für Hebelasten von bis zu 2700 Kilogramm zugelassen und wiegt 25,8 Kilogramm. Der Kunzer hebt maximal nur 2000 Kilogramm, ist mit 19,2 kg aber auch erheblich leichter. Von den sieben Profigeräten ist der Kunzer mit Abstand der Leichteste. Allerdings ist er mit einem Preis von 447 Euro auch extrem teuer.
Das Sicherheitsventil vom KS-Tools löst erst bei 2446 anstatt bei 2000 kg aus – dem ist das Alu-Chassis nicht gewachsen. Es verformt sich, der Hubarm sinkt nicht mehr ins Chassis.
Ist geringes Gewicht der wichtigste Kaufgrund für die Anschaffung eines Rangierwagenhebers und kommt er nur gelegentlich im Hobbybereich zum Einsatz, verdient der günstige Stahlheber von Enva eine nähere Betrachtung. Er kostet nur 56,49 Euro, hat nach dem Kunzer die zweitniedrigste minimale Hubhöhe (wichtig bei Fahrzeugen mit geringer Bodenfreiheit), wiegt nur 10,9 Kilogramm, hebt zwei Tonnen und übersteht trotz zu spät auslösendem Sicherheitsventil unseren harten Belastungstest.
Eine weitere Überraschung: Die Alu-Wagenheber von Erba, Güde, Stier und BGS sind allesamt identisch. Sie unterscheiden sich nur in minimalen Details, wie Farbe, Aufkleber, verwendete Lager oder Abstimmung des Sicherheitsventils. Alle eint, dass nur das Chassis aus Aluminium besteht, alle weiteren Bauteile sind aus Stahl gefertigt. Mit rund 25 Kilogramm sind sie keine Leichtgewichte.

Fazit zum Rangierwagenheber-Test

Enttäuschend: Nur zwei der sieben Alu­-Heber sind tat­sächlich über­wiegend aus Alu gefertigt. Den besten Kompro­miss aus Preis und Leistung bietet der Erba­-Heber, welcher den Belastungs­test ohne Schä­den übersteht und dessen Si­cherheitsventil perfekt auslöst. Wer auf niedri­ges Gewicht Wert legt und den Heber ausschließlich privat und selten nutzt, kann auch mit dem günstigen, kompakten Enva-­Heber aus Stahl glücklich werden.

Welcher Wagenheber-Typ ist der richtige?

Dabei stellt sich die Frage: Reicht dafür der Serien-Wagenheber aus dem Kofferraum? Oder sollte ein hochwertigeres Gerät angeschafft werden? Die Auswahl ist groß. AUTO BILD hat den Reifenwechsel mit verschiedenen Wagenheber-Typen durchgeführt und erklärt die Stärken und Schwächen. Außerdem: Die Wagenheber-Typen im Detail. Reifenwechsel bei der Mercedes C-Klasse aus dem AUTO BILD-Fuhrpark. Aber welcher Wagenheber-Typ ist der richtige für den Job? AUTO BILD hat vier verschiedene Modelle ausprobiert:

Fahrzeugwagenheber (Mercedes)

Keine Überraschung, der Mercedes-Heber passt perfekt in die Wagenheberaufnahme und steht sicher unter dem Auto. Er lässt sich ohne viel Kraftaufwand kurbeln und hebt den Benz mit 33 Zentimetern überraschend hoch.
Stärken: Platzsparend im Kofferraum, passt perfekt in die Aufnahme, stabil
Schwächen: Lässt sich nicht oder nur mit Abstrichen an anderen Autos verwenden

Stempelwagenheber

Unser Stempelheber stemmt fünf Tonnen, ist damit das Krafttier. Leider passt er nicht unter den Schweller der C-Klasse, 19,5 Zentimeter Höhe sind zu viel.
Stärken: Leichter Wagenheber, benötigt wenig Platz, hohe Tragkraft
Schwächen: Baut (zu) hoch, daher bei einigen Autos nicht anwendbar. Kleine Aufnahme

Scherenwagenheber

Der kompakte Wagenheber ist leicht und preiswert, lässt sich flach zusammenkurbeln und passt damit auch bei geringer Bodenfreiheit unters Auto. Der Heber von Norauto lässt sich aber unter Last nur mit viel Kraftaufwand kurbeln.
Stärken: Sehr flach, damit auch bei wenig Bodenfreiheit geeignet, leicht und preiswert
Schwächen: Nicht bei allen Aufnahmen geeignet, hoher Kraftaufwand beim Kurbeln

Rangierwagenheber

Die Aufnahme des Rangierwagenhebers lässt sich sehr tief absenken, ist daher auch für Autos mit geringer Bodenfreiheit geeignet. Hebt den Benz 36 Zentimeter hoch und damit drei Zentimeter höher als der Original-Mercedes-Wagenheber.
Stärken: Stabil, steht sicher unter dem Auto. Breite, gummierte Aufnahme
Schwächen: Hoher Preis, schwer, benötigt Platz, eher nichts für den Kofferraum

Fazit

Wer nur die Räder wechseln möchte, kommt mit dem Original-Wagenheber aus, zumindest bei der C-Klasse ist er stabil genug. Wer mehr schraubt, sollte einen Rangierwagenheber kaufen.

Die unterschiedlichen Wagenheber-Typen im Detail

Scherenwagenheber – meist schon an Bord

Der Scherenwagenheber ist die einfachste und günstigste (ca. 10 bis 70 Euro) Variante unter den Wagenhebern. Er ist in Form einer Raute konstruiert, die mit einer der vier Seiten am Boden aufliegt. Durch die längere der beiden Achsen führt eine Gewindestange, an die eine Kurbel angebracht wird. Das System arbeitet nach dem Kniehebelprinzip. Mit dem Drehen der Kurbel wird das Auto angehoben.
Der Scherenwagenheber kommt ohne hydraulische Unterstützung aus, jedoch wird es durch das lange Kurbeln meist anstrengend. Dafür ist er kompakt und als Pannenhelfer schnell einsetzbar. Eine Abwandlung des Scherenwagenhebers, der Storz-Wagenheber, befindet sich in vielen Autos serienmäßig an Bord. Der Storz-Wagenheber ist dank nur eines Arms zwar noch platzsparender als der rautenförmige Scherenwagenheber, steht dafür allerdings nicht so stabil.
Tragkraft/Hubhöhe: Bis 1,5 Tonnen, elektrische Modelle bis zwei Tonnen/90 bis 360 mm
Vorteile: Kompakt und platzsparend, schnell einsetzbar und damit geeignet als Pannenhelfer. Preisgünstig und hilfreich bei tiefergelegten Autos
Nachteile: Erfordert erheblichen Kraftaufwand, geringere Tragkraft, daher nur für Klein- und Mittelklassewagen geeignet. Weniger stabil als hydraulische Wagenheber

Rangierwagenheber – die komfortabelste Variante

Der Rangierwagenheber arbeitet in den meisten Fällen hydraulisch, also mittels Öldruck. Der besondere Vorteil ist seine Manövrierfähigkeit. Er ist mit vier Rollen ausgestattet, von denen zwei wie bei einem Einkaufswagen frei beweglich sind. Wird das Auto mittig an einer Achse angehoben, lässt es sich so mithilfe des Wagenhebers manövrieren.
Beim Anheben wird mittels eines demontierbaren Hebelarms eine Hydraulikpumpe betätigt, wodurch sich der Arm des Wagenhebers hebt. Der Wagenheberteller, der an der Karosserie ansetzt, verfügt bei besseren Modellen über eine Gummiauflage. Das Absenken geschieht ebenfalls mittels des Hebelarms. Durch Drehen eines Ventils neben der Pumpe lässt sich der Hebearm absenken.
Für einen optimalen Stand bewegt sich der Rangierwagenheber beim Heben und Senken leicht zum Auto hin oder vom Fahrzeug weg. Das erfordert einen ebenen Boden. Der Rangierwagenheber ist komfortabel und kräftesparend in der Handhabung, jedoch nur für den stationären Einsatz geeignet. Hochwertigere Modelle besitzen eine sogenannte "Quick-Lift-Funktion": Durch ein seitlich angebrachtes Pedal oder eine Umschaltvorrichtung am Wagenheber kann das Auto schnell und mit wenigen Pumpvorgängen auf die maximale Höhe gehoben werden. Der Rangierwagenheber ist der teuerste Wagenhebertyp. Je nach Qualität und Ausführung liegen die Preise zwischen 20 und etwa 300 Euro.
Tragkraft/Hubhöhe: zwei bis vier Tonnen/80 bis 800 mm
Vorteile: Einfache und kraftsparende Bedienung, manche Modelle mit Extras wie LED-Beleuchtung oder Schnellhubpedal. Auf festem Untergrund universell einsetzbar
Nachteile: Groß und schwer, daher vorwiegend stationär im Einsatz und nicht für unterwegs geeignet

Hydraulischer Stempelwagenheber – der Herkules

Stempelwagenheber sind die leistungsstärksten Vertreter ihrer Klasse mit einer Tragkraft von etwa zwei bis 30 Tonnen. Der Stempelwagenheber arbeitet entweder hydraulisch oder pneumatisch – Profigeräte nutzen häufig die Luftdruck-Variante. Aufgrund der hohen Tragkraft kommen Stempelwagenheber häufig im Nutzfahrzeugbereich oder bei großen Wohnmobilen zum Einsatz. Nachteil ist die teilweise nur geringe Hubhöhe, die sich bei manchen Modellen jedoch mit einem Spindelgewinde erweitern lässt.
Stempelwagenheber mit einer Tragkraft ab zwei Tonnen gibt es bereits für rund 20 Euro. Diese Modelle reichen für das Heben von Pkw aus. Profi-Geräte für den Werkstattbereich mit pneumatischem System können deutlich über 100 Euro kosten.
Tragkraft/Hubhöhe: Zwei bis 20 Tonnen/180 bis 470 mm
Vorteile: Relativ kompakt, besonders leistungsstark und robust, stemmt auch schwere SUVs oder Transporter
Nachteile: Teilweise nur geringe Hubhöhe, erfordert viel Achtsamkeit beim Ansetzen und kann leichter kippen

Ballon- oder Luftkissenwagenheber

Hier ist es tatsächlich ein Ballon, der den Wagen anhebt, genauer ein Sack aus reißfestem Kunststoff, versehen mit einem Schlauch. Der Schlauch wird auf das Auspuff-Ende des Fahrzeugs aufgesteckt, nach dem Starten des Motors pumpen die Abgase den Ballon auf – der Wagen hebt sich also durch Druckluft. Diese Art Wagenheber eignet sich besonders für Reifenpannen.
Welcher Wagenheber ist der richtige?
Der skurrilste Kandidat unter den Wagenhebern: Ein Ballonwagenheber hebt das Auto mithilfe der Abgase.
Das Anheben des Wagens mittels Ballonwagenheber erfordert keine Kraft, dazu kann der Heber auch auf einem unebenen Untergrund eingesetzt werden. Der Nachteil: Der Kunststoffsack kann leicht beschädigt werden. Zudem steht der Wagen auf dem Ballonwagenheber nicht sehr stabil. Daher sollte das Fahrzeug zusätzlich abgesichert werden. Ballonwagenheber gibt es ab etwa 50 Euro, stabilere Versionen, mit denen sich auch schwere SUVs heben lassen, kosten bis zu 150 Euro.
Tragkraft/Hubhöhe: Bis drei Tonnen/0 bis 600 mm
Vorteile: Schnell einsetzbar, keine Kraftanstrengung, platzsparend und geringes Gewicht. Somit optimal als Pannenhelfer und auch auf weichem Untergrund einsetzbar
Nachteile: Ballon kann leicht beschädigt werden, Schlauch kann sich vom Auspuff lösen. Fahrzeug muss stets zusätzlich gesichert werden. Nicht für regelmäßigen Einsatz geeignet

Worauf beim Kauf achten?

Wagenheber gibt es in verschiedenen Varianten, Größen, Leistungsstärken, Qualitätsstandards und natürlich auch Preisklassen. Auf der Suche nach dem passenden Wagenheber sind daher zunächst Fragen wie Fahrzeugtyp, Einsatzgebiet und Anforderung zu klären. Denn es gibt einige Unterschiede bei Bedienung, Tragkraft und Hubhöhe. Die Tragkraft ist wohl das entscheidendste Kriterium, meistens reichen etwa zwei Tonnen. Die Hubhöhe ist ebenfalls ausschlaggebend (die benötigten Werte stehen in der Regel im Fahrzeug-Handbuch).
Beim Kauf sollte ebenfalls bedacht werden, welches Einsatzgebiet der Wagenheber haben wird: Eher gelegentlich für den Einsatz bei Pannen, für die heimische Hobbywerkstatt oder gar die Verwendung durch einen Profischrauber? Wichtig: Generell sollte man vom Kauf von Wagenhebern absehen, die weder GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit), TÜV-Siegel oder eine CE-Kennzeichnung aufweisen.

Richtige Wartung des Wagenhebers

Gerade Rangierwagenheber benötigen regelmäßige Pflege. Die Wartung geht schnell, der Aufwand ist gering. Trotzdem sollte man regelmäßig nach dem Rechten sehen, damit sie lange Zeit zuverlässig und sicher funktionieren. Dabei sollte besonderes Augenmerk folgenden Komponenten gelten:

Lagerung

Bevor der Wagenheber gelagert wird, sollte er gesäubert werden. Denn Schmutz von der Straße oder auch Streusalz fördern den Verschleiß. Vor der Lagerung sollte der Druck abgelassen werden. Ebenfalls wichtig: Nur in aufrechter Position lagern, damit sich im Hydrauliksystem keine Luftblasen absetzen.

Hydrauliköl

Der Ölstand sollte regelmäßig geprüft werden, ansonsten verliert der Wagenheber an Hubhöhe. Dafür wird der  Verschluss an der Pumpeinheit entfernt. Der Pumpkolben sollte mit Öl bedeckt sein, ansonsten ein hochwertiges Hydrauliköl nachfüllen.

Entlüften

Besonders wenn der Wagenheber schon schwergängig geht, ist es Zeit, den Hubzylinder zu entlüften. Dazu wird das Ablassventil geschlossen und der Wagenheber hochgepumpt. Anschließend wird das Ventil geöffnet und der Sattel wieder in die Ausgangsposition gebracht. Nun kann das Ventil wieder geschlossen werden und der Wagenheber sollte wieder leichtgängig funktionieren.

Schmieren

Die beweglichen Teile sollten regelmäßig geprüft, gereinigt und anschließend geschmiert werden, damit sie ordnungsgemäß und leichtgängig funktionieren.

Nützliches Wissen rund um Wagenheber

Welcher ist der beste leichte Rangierwagenheber?

Pfeil
Der Testsieger im großen AUTO BILD-Wagenheber-Test ist der Erba 03276. Mit rund 25 Kilogramm ist dieser Wagenheber rund sechs Kilogramm schwerer als die Voll-Alu-Heber. Das liegt vor allem daran, dass zwar das Chassis ausschließlich aus Aluminium besteht, alle anderen Bauteile sind aber aus Stahl. Die Hydraulik lässt sich gut dosieren, und der Heber rollt widerstandsarm. Zusätzlich löst das Sicherheitsventil präzise in Höhe der Maximallast aus – das schafft sonst nur das Produkt von Kunzer. Sehr gut: Nach dem Belastungstest können keine Schäden und Verformungen am Wagenheber festgestellt werden.

Was kostet ein guter, leichter Rangierwagenheber?

Pfeil
Der Erba 03276 geht nicht nur als Testsieger aus dem AUTO BILD-Wagenheber-Test hervor. Dank eines Preises von nur 165 Euro sichert er sich auch den Preis-Leistungs-Sieg.

Was muss bei der Verwendung eines Wagenhebers beachtet werden?

Pfeil
Damit das Auto beim Anheben mit Wagenheber keinen Schaden nimmt und sicher steht, muss der Wagenheber richtig angesetzt werden. Wie das geht, steht in der Bedienungsanleitungen (Wagenheber und Auto). Allgemein gilt: Auto und Wagenheber müssen – unabhängig vom Wagenheber-Typ – auf einer ebenen Fläche stehen. Dann die Handbremse anziehen, ersten Gang einlegen (Automatik auf P) und erst dann Auto anheben.

Worauf muss man beim Kauf eines Wagenhebers achten?

Pfeil
Wagenheber gibt es in verschiedenen Varianten, Größen, Leistungsstärken, Qualitätsstandards und natürlich auch Preisklassen. Auf der Suche nach dem passenden Wagenheber sind daher zunächst Fragen wie Fahrzeugtyp, Einsatzgebiet und Anforderung zu klären. Denn es gibt einige Unterschiede bei Bedienung, Tragkraft und Hubhöhe. Die Tragkraft ist wohl das entscheidendste Kriterium, meistens reichen etwa zwei Tonnen. Die Hubhöhe ist ebenfalls ausschlaggebend (die benötigten Werte stehen in der Regel im Fahrzeug-Handbuch). Beim Kauf sollte ebenfalls bedacht werden, welches Einsatzgebiet der Wagenheber haben wird: Eher gelegentlich für den Einsatz bei Pannen, für die heimische Hobbywerkstatt oder gar die Verwendung durch einen Profischrauber? Wichtig: Generell sollte man vom Kauf von Wagenhebern absehen, die weder ein GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit), TÜV-Siegel oder eine CE-Kennzeichnung aufweisen.

Was muss bei der Wartung eines Wagenhebers beachtet werden?

Pfeil
Bevor der Wagenheber gelagert wird, sollte er gesäubert werden. Denn Schmutz von der Straße oder auch Streusalz fördern den Verschleiß. Weiters sollte der Druck abgelassen werden. Ebenfalls wichtig: nur in aufrechter Position lagern, damit sich im Hydrauliksystem keine Luftblasen absetzen. Der Ölstand sollte regelmäßig geprüft werden, ansonsten verliert der Wagenheber an Hubhöhe. Dafür wird der Verschluss an der Pumpeinheit entfernt. Der Pumpkolben sollte mit Öl bedeckt sein, ansonsten ein hochwertiges Hydrauliköl nachfüllen. Besonders wenn der Wagenheber schon schwergängig geht, ist es Zeit, den Hubzylinder zu entlüften. Dazu wird das Ablassventil geschlossen und der Wagenheber hochgepumpt. Anschließend wird das Ventil geöffnet und der Sattel wieder in die Ausgangsposition gebracht. Nun kann das Ventil wieder geschlossen werden und der Wagenheber sollte wieder leichtgängig funktionieren. Außerdem sollten die beweglichen Teile sollten regelmäßig geprüft, gereinigt und anschließend geschmiert werden, damit sie ordnungsgemäß und leichtgängig funktionieren.

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