Upgrade: Ob im Hotel, Flugzeug oder wie in meinem Fall beim Autovermieter – das hören wir doch alle gern! Umso überraschter war ich, dass ein Jeep Renegade am Flughafen Rom als Aufwertung in der gebuchten Kompaktklasse galt.
Doch auf den holprigen Straßen, engen Gassen und teils unbefestigten Wegen erwies sich der kleine Jeep tatsächlich als passende Wahl. Auto fahren ist in Italien eben etwas anderes als bei uns in Deutschland.
Tempolimits? Die erscheinen im "großen Stiefel Europas" eher als Empfehlungen. Aber egal, ob schnell oder langsam – das Fahren auf den kurvigen Straßen macht einfach Spaß.

Jeep Renegade als Diesel etwas träge

Neulich hörte ich jemanden sagen, dass hier selbst ein Fiat Panda mit 45 PS Laune bringt. Ganz so schwach motorisiert war der Renegade als Diesel zwar nicht, doch im unteren Drehzahlbereich blieb er träge.
Abgesehen davon stellten sich Merkmale, die ich in Deutschland als Nachteil empfinden würde, hier als Vorteil heraus: Eine weichere Fahrwerksabstimmung und weniger direkte Lenkung federn die vielen Bodenwellen und Schlaglöcher sanfter ab und bieten dadurch mehr Komfort.
Ein anderes Land erfordert eben eine andere Autowahl. Am Ende des Urlaubs empfand ich den Jeep Renegade tatsächlich als ein Upgrade. Und das ist kein Zufall: In Italien gehört der dort produzierte Renegade bei den kleinen SUV zu den beliebtesten Modellen.