Mit den Plätzen zwei und drei in Bahrain geht ein vierjähriges Kapitel für Porsche zu Ende. Der wahrscheinlich spektakulärste, auf jeden Fall aber der komplexeste Porsche-Prototyp geht in Rente. Zu den 17 Siegen in den 34 Langstrecken-Rennen kam aber leider kein 18. mehr dazu. Trotz Porsches Pole-Position setzte sich Toyota durch.
Die Porsche-Titelfahrt: Details
Das Trio Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Anthony Davidson feierte den dritten Sieg in Folge. Es reicht trotzdem nur zum Vizetitel, weil das Porsche-Trio Timo Bernhard, Brendon Hartley und Earl Bamber schon seit China als Meister feststand. Für Davidson war es eine qualvolle Siegesfahrt: „Beim hastigen Fahrerwechsel während einer Gelbphase hab ich mir einen Zeh gebrochen“, gesteht der Brite.
Autorennen
Aston Martin ist mit Mathias Lauda Meister
In der zweiten Prototypen-Klasse (LMP2) setzten sich Bruno Senna, Nicolas Prost und Julien Canal durch. Senna und Canal sind damit Meister. Prost nicht. Grund: Er verpasste das Rennen am Nürburgring wegen einer Terminüberschneidung mit der Formel E. Senna peilt als nächstes den Gesamtsieg in Le Mans an. Wahrscheinlich steigt Rebellion 2018 wieder in die LMP1-Kategorie auf. Mit einem Fahrzeug von Le-Mans-Spezialist Oreca.
Die GT-Pro-Klasse hat Ferrari bereits in Shanghai gewonnen. Der dazugehörige Fahrertitel geht auch an die Scuderia: James Calado und Alessandro Pier Guidi sind neue GT-Meister. In der GT-Amateurklasse setzten sich Mathias Lauda, Pedro Lamy und Paul Dalla Lana im Aston Martin Vantage durch.