Pferdestärken sind die einzig wahre Währung in der Welt der Autos. Je mehr PS, desto schneller, teurer, stärker ist ein Fahrzeug. Ob Supersportwagen oder kleines Stadtmobil; das lässt sich auf den ersten Blick bei Prüfen der Leistung im Fahrzeugschein ablesen.
Aber woher kommt der Begriff der Pferdestärke eigentlich? Er geht auf das 17. Jahrhundert zurück, als der Erfinder James Watt die Leistung seiner Dampfmaschine mit der eines Zugpferdes vergleichen wollte, das die Mühle einer Brauerei antrieb.

US-Ingenieure bauen Prüfstand um

Watt berechnete, dass eine Pferdestärke ein Gewicht von 250 kg in einer Sekunde um 300 mm anheben kann.
Und wie viele Pferdestärken leistet nun eigentlich ein Pferd?

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Der Youtube-Kanal Donut Media wollte das rausfinden. Die Macher schlossen ein Pferd an einen Prüfstand an. Da Hufe und Walzen aber nicht wirklich gut interagieren, hat ein Ingenieurbüro aus Los Angeles einen Honda Civic umgebaut.
Die Messung funktioniert nun so: Das Pferd dreht die Räder, indem es an einem Kabel zieht, das im Motorraum aufgespult und mit dem Getriebe des Wagens verbunden ist. Die Ingenieure berechnen dann die Verluste im Antriebsstrang, um die tatsächliche Leistung des Pferds zu ermitteln.
Ergebnis: 1,16 Pferdestärken, umgerechnet sind das 1,18 PS oder 0,87 kW.
Heißt also: Zumindest das Pferd im Test für Youtube hat sogar mehr als eine Pferdestärke!