Wer im Winter mit dem Wohnmobil verreisen möchte, sollte auf jeden Fall bestimmte Extras wie zum Beispiel einen frostsicheren Wassertank oder sogar eine Warmwasserheizung an Bord haben. Nur so kann der Urlaub bei eisigen Temperaturen angenehm sein. Einige Wohnmobil-Hersteller bieten besonders wintertaugliche Fahrzeuge an, wie zum Beispiel den Ahorn Camp Alaska TD. Andere haben verschiedene Winter-Pakete im Angebot, die optional dazu gekauft werden müssen. Ein Beispiel: das Dethleffs Winterkomfort-Paket. Es beinhaltet eine Warmluftheizung, eine Elektropatrone 230 Volt für die Warmluftheizung, einen isolierten Abwassertank, elektrisch beheizbaren Abwassertank und -leitungen, isolierte Unterbodenleitungen, ein Schalter für die Wasserpumpe sowie eine XPS-Isolierung. Der Preis: je nach Gewicht für 1899 oder 2199 Euro erhältlich.

Winterfeste Wohnmobile unterscheiden sich in einer Norm

Doch ab wann gitl ein Reisemobil als "winterfest"? Wenn es die Norm EN 1646-1 erreicht hat. Das bedeutet: Der Innenraum des Wohnmobils lässt sich bei einer Außentemperatur von minus 15 Grad nach vier Stunden auf plus 20 Grad aufheizen. Zudem wird nach einer Stunde Stabilisierungszeit die Wasseranlage befüllt und die muss anschließend reibungslos funktionieren. Als "wintertauglich" gilt hingegen ein Reisemobil, das einen Test abgelegt hat, der bei 0 Grad startet. Die Wasseranlage wird beim Test nicht berücksichtigt. Hier gibt es weitere Infos zur Unterscheidung "winterfeste" und "wintertaugliche" Reisemobile und Wohnwagen.

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Wintercamping: Das bieten die Hersteller
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Von

Isabella Sauer