Wissenswertes zu Mercedes-AMG

Wissenswertes zu Mercedes-AMG

5 Fakten zu AMG

Was bedeutet die Abkürzung AMG, wie viel kostet das günstigste Auto und wer hat die Marke gegründet? AUTO BILD hat fünf Fakten zu AMG zusammengestellt.

Wer war der Erfinder von AMG?

AMG wurde am 1. Juni 1967 von den beiden Ex-Daimler-Mitarbeitern Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher gegründet. Beide arbeiteten bis Mitte der 60er-Jahre in der Entwicklungsabteilung von Mercedes.

Für was steht AMG?

AMGs erster Erfolg: Der umgebaute 300 SEL 6.8, Spitzname "Rote Sau", holte 1971 in Spa Rang zwei.

Die Abkürzung AMG setzt sich aus den Nachnamen der beiden Gründer Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher und dem Ort des ursprünglichen Firmensitzes Großaspach zusammen. De Firma erhielt den Zusatz "Ingenieurbüro, Konstruktion und Versuch zur Entwicklung von Rennmotoren", hatte also eigentlich gar nicht das Ziel Autos für die breite Masse zu entwickeln. Bevor das Unternehmen von der Daimler AG übernommen wurde, war AMG zunächst im Motorsport aktiv, tunte dann Serienfahrzeuge und war schließlich auch an der Entwickung von sportlichen Serienautos beteiligt.

Wem gehört AMG?

Seit Januar 2005 gehört AMG der Daimler AG. Seit 1990 gab es einen Kooperationsvertrag mit Mercedes, 1999 übernahm Daimler bereits 51 Prozent der Anteile vom Firmengründer Hans Werner Aufrecht und das Unternehmen wurde in Mercedes-AMG GmbH umbenannt.

Wieviel kostet ein AMG?

Seit 2019 ist der A 35 der günstigste AMG. Er kostet weniger als 50.000 Euro.

Die Einstiegsversion in die AMG-Welt ist der A 35, den es ab 47.529 Euro gibt. Für diesen Preis sind 306 PS, 18-Zöller, ein Doppelrohrauspuff und ein überaus aggressives Design inklusive. Nach oben hin gibt es scheinbar keine Preisgrenze: Das zukünftig teuerste Modell ist das Hypercar One mit einem Preis von rund 2,7 Millionen Euro. Von diesem Modell mit Formel-1-Hybrid-Technologie und über 1000 PS werden nur 275 Stück gebaut – die bereits alle verkauft sind!

Wo werden AMG-Autos gebaut?

Im AMG-Werk in Affalterbach (nur 20 Kilometer vom Daimler-Hauptsitz in Stuttgart entfernt) werden die Motoren von Hand zusammengebaut. Jeder von einem einzelnen Mechaniker nach dem Prinzip "ein Mann – ein Motor". Zum Schluss wird eine Plakette mit der Unterschrift dieses Mechanikers angebracht. Diese Motoren werden an die jeweiligen Mercedes-Werke wie Sindelfingen oder Bremen geliefert, wo der Rest der Autos zusammengebaut wird.
(Stand April 2019)
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