Tourenwagen-WM

TCR-Autos 2018: Bilder und Infos

WTCR: Der Meister-Gipfel

Rast: „Das wird nicht einfach“

Im Rahmen der 24 Stunden am Nürburgring schreibt der neue Tourenwagen-Weltcup Geschichte: Mit dem Dreikampf dreier bedeutender Tourenwagenstars.
Rastloser Rast. Nur eine Woche nach dem DTM-Auftakt steht für den amtierenden DTM-Meister das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auf dem Programm. Dort ist er gleich bei zwei verschiedenen GT3-Teams von Audi eingespannt. Damit nicht genug: Im Vorfeld startet er in einem Audi RS3 LMS TCR im neuen Tourenwagen-Weltcup.

Gabriele Tarquini ist derzeit Spitzenreiter in der WTCR

Dort trifft er auf den Tourenwagen-Weltmeister Thed Björk sowie auf den TCR-International-Meister Jean-Karl Vernay. „Das wird nicht einfach“, gesteht Rast nach dem ersten Test. „Ich habe es mir einfacher vorgestellt, ehrlich gesagt. Der Fahrstil für dieses Auto ist komplett anders. Mit dem DTM-Auto hast du relativ viel Abtrieb. Das heißt, du musst spät bremsen und viel Geschwindigkeit mit in die Kurve reinnehmen. Weil ein TCR-Auto wenig Abtrieb und wenig Leistung hat, muss ich versuchen, viel Schwung aus der Kurve mit rauszunehmen. Da muss man umdenken.“
Vernay fährt mit demselben 350 PS starken Audi. Und er kennt die TCR-Autos am besten. Im Vorjahr holte er sich mit dem VW Golf GTI TCR den Titel in der TCR-International. Die ist 2018 mit der Tourenwagen-Weltmeisterschaft zur WTCR verschmolzen, dem Tourenwagen-Weltcup.
Tourenwagen-Weltmeister Thed Björk muss sich wie Rast auch erst auf die TCR-Autos einschießen. Der Schwede ist derzeit Sechster in der Gesamtwertung und damit ein Platz vor Vernay klassifiziert. Das liegt daran, dass er mit dem Hyundai i30 N den aktuell schnellsten TCR-Wagen steuert. Gabriele Tarquini führt damit überlegen die Meisterschaft an. Björk hat übrigens auch schon Erfahrungen in der DTM gesammelt: 2006 fuhr er für Kolles-Audi zwei Rennen. Es war das Jahr, als er schwedischer Tourenwagenmeister wurde – und damit den Durchbruch zum Profi-Rennfahrer schaffte.
WTCR-Meisterschaftsstand
1. Gabriele Tarquini (BRC Hyundai) 118
2. Yann Erlacher (Münnich Honda) 82
3. Yvan Muller (Yvan Muller Hyundai) 77
4. Norbert Michelisz (BRC Hyundai) 75
5. Rob Huff (Sébastien Loeb VW) 65
6. Thed Björk (Yvan Muller Hyundai) 57
7. Jean-Karl Vernay (Leopard Audi) 49
8. Esteban Guerrieri (Münnich Honda) 47
9. Mehdi Bennani (Sébastien Loeb VW) 40
10. Daniel Nagy (M1RA Hyundai) 36

TCR-Autos 2018: Bilder und Infos

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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