Dieser Xpeng sieht nicht nur sehr futuristisch aus, er kommt auch mit eigenem Flugtaxi. Interessanterweise will der chinesische Hersteller das Duo schon bald in Serie bringen: Vorbestellungen will man bereits Ende 2024 annehmen, die Auslieferungen sollen bereits 2026 starten. Kostenpunkt: umgerechnet 254.000 Euro (zwei Millionen chinesische Yuan)!

Optik: Cybertruck trifft Staria

Der Name des Autos ist etwas sperrig, Land Aircraft Carrier heißt es. Das Design wirkt wie eine Mischung aus Tesla Cybertruck und Hyundai Staria. Es gibt kaum Rundungen, die Front baut hoch und fällt senkrecht ab. Das Heck dominiert eine monströse Kofferraumklappe aus Glas. Dazu steht das Auto auf gleich drei Achsen – wahrscheinlich um das Gewicht des Flugtaxis zu tragen, das hier Platz findet.
Xpeng AeroHT Land Aircraft Carrier
Das Flugtaxi soll autonom fliegen, aber so einfach zu bedienen sein, dass man die Steuerung in drei Stunden lernen kann.
Bild: Xpeng AeroHT
Trotzdem will Xpeng die Abmessungen noch so kompakt halten, dass der Land Aircraft Carrier keinen extragroßen Parkplatz braucht. Fünf Meter lang und jeweils zwei Meter breit und hoch soll er werden. Für einen kleineren Wendekreis planen die Chinesen eine Hinterachslenkung. Trotz der üppigen Maße ist das Auto als Fünfsitzer konzipiert – hinten wird ja das Flugtaxi verstaut. Wie groß das Laderaumvolumen ist und wieviel mit dem Fluggerät an Bord noch übrigbleibt, lässt Xpeng offen.

Verbrenner als Range Extender

Basis für das Auto ist eine 800-Volt-Plattform. Es soll aber kein reines Elektrofahrzeug werden, ein Verbrenner ist ebenfalls an Bord und fungiert als Range Extender. So möchte Xpeng eine Reichweite von tausend Kilometern ermöglichen. Alternativ kann damit das Flugtaxi sechsmal aufgeladen werden. Weitere Angaben, zum Beispiel zur Größe des Akkus oder der Leistung des Antriebs, gibt es noch nicht.
Erst einmal will Xpeng den Land Aircraft Carrier in Action zeigen. Genauer: Dessen Flugtaxi. Das soll seinen ersten bemannten Flug im November auf der China Airshow in Zhuhai unternehmen. Bei der Vorführung wird es von einem Piloten gesteuert, die Serienversion soll autonom fliegen können.