XXL-Bagger weltweit
Die größten Bagger-Monster der Welt

Ob Hydraulikgreifer oder Seilzug-Monster: Diese XXL-Bagger machen Angst. AUTO BILD zeigt, was die größten Raupenbagger der Welt so alles auf die Kette bekommen.
- Julian Islinger
Raupenbagger sind die schwere Artillerie ihrer Zunft. Anders als ihre bereiften Kollegen bewegen sich die Kolosse des Tagebaus wie Panzer auf Gliederketten fort. Das verlangsamt die Maschinen zwar enorm, macht aber durch die optimierte Gewichtsverteilung den Einsatz von schwerem Gerät erst möglich. Gerade in unebenem Gelände ein Vorteil: Die Aufstandsfläche der Kette garantiert selbst bei dicksten Baggern gleichmäßige Fahrtbewegung bei bestmöglicher Geländegängigkeit.
Riesenschippe am Bau: XXL-Radlader

Deutsche Technik unter gelbem Anstrich: Der Cat 6090 hieß früher O & K RH 400 und stammt von der Ruhr.
Größter Bagger der Welt wiegt 14.200 Tonnen
Wo bei Hydraulikbaggern die Skala aufhört, fängt sie bei Schürfkübel- und Schaufelradbaggern mit ihren armdicken Schleppleine-Kabeln erst an. Jede Dimension scheint hier ins Absurde verzerrt: 96 Meter hoch und 225 Meter lang ist der Bagger 293, der in Hambach im Rheinland Braunkohle fördert. Acht massive Kettenlaufwerke bilden den fahrbaren Untersatz des Riesenbaggers und zwingen ihn auf eine Maximalgeschwindigkeit von zehn Meter pro Minute. Bei diesen Ausmaßen und einem Gesamtgewicht von enormen 14.200 Tonnen verwundert es kaum, dass der martialisch wirkende Gruben-Platzhirsch als größtes Landfahrzeug der Welt gehandelt wird.Selbst vom Weltraum aus soll die Maschine noch erkennbar sein. Nicht weniger bedrohlich kommen seine kleineren Geschwister daher: Bagger 291, 288 und 287 lösen schon von unten Beklemmung aus. Und in der wohnzimmergroßen Führerkabine auf Höhenmeter 20 fühlt sich das Ganze dann eher wie ein fahrbares Hochhaus an. Selbst die weitaus kleineren Modelle mit einfacher Schürfkübel- und Schleppleinentechnik von Bucyrus, Liebherr oder Komatsu können einem noch das Fürchten lehren.
Industriedesign: Bagger der Zukunft

Auch der Bucyrus 495HR2 gehört inzwischen zu Caterpillar. Eingesetzt wird er in Erz- und Kohlegruben.
Bild: Werk
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