Yamaha MT-07: Motorrad, Tipps, gebraucht, Preis, kaufen

Die mittelgroße Yamaha MT-07 ist ein ganz heißer Tipp

Mit der MT-07 ist Yamaha der große Wurf gelungen. Das 75 PS starke, mittelgroße Naked-Bike bringt Spaß und fährt sehr zuverlässig, auch gebraucht. AUTO BILD hat die wichtigsten Tipps zum Kauf.
Die Yamaha MT-07 ist ein Motorrad für alle Fälle. Das mittelgroße Naked-Bike liegt zahlreichen Eignern zufolge gut in der Hand und schafft entspannt den Spagat zwischen gemütlichem Gondeln und heißem "um die Ecken flitzen". Der 75 PS starke Crossplane-Zweizylinder hat mit den 164 Kilo Gewicht der Japanerin leichtes Spiel und begeistert mit großer Drehfreude wie auch mit anständigem Durchzug. Damit sollte fast jeder der MT-07 gut klarkommen. Zudem kostet die Yamaha neu keine 7000 Euro. Kein Wunder also, dass sie zahlreiche Fans hat und in der deutschen Motorrad-Zulassungsstatistik auf Platz zwei liegt. Gebraucht ist sie genauso empfehlenswert. Hier sind die wichtigsten Infos zum Kauf.

Die Yamaha zeigt sich als perfekte Allzweckmaschine

Die Yamaha MT-07 gilt als agiler Spaßbringer. Sie könnte auf der Autobahn aber an ihre Grenzen stoßen.

Auch für die Yamaha MT-07 gilt der gute Ruf des Markennamens: Yamaha baut Zweiräder, die bedingungslos funktionieren und im Alltag problemfrei ihre Kilometer abspulen. Der 689 Kubikzentimeter große Motor wird vielfach für seine Agilität gelobt. Auch die sonstigen technischen Daten lassen darauf schließen, dass sich die MT-07 gut fürs Pendeln ins Büro wie auch für sonntägliche Ausflügen eignet. Auf der langen Reise agiert sie vermutlich etwas angestrengter als Maschinen mit mehr Hubraum und Leistung. Mancher Besitzer kritisiert den Sitz, der für längere Autobahnetappen bequemer hätte ausfallen können. Yamaha bietet allerdings im hauseigenen Programm Zubehör wie Packtaschen oder ein Topcase an, das die Reisetauglichkeit erhöht.
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Rahmen und Anbauteile

Bremsen

Koffer und Gepäck

Motoren und Motorteile

Fahrwerk

Auspuff- und Abgasanlagen

Kritisiert wird die Yamaha nur für Kleinigkeiten. Einige Fahrer nervte bei den ersten Baujahren die für ihren Geschmack zu weich geratene Federung. Die Baujahre 2019 und 2020 sollten damit aber keine Probleme haben, Yamaha hat Besserung gelobt. Eine Probefahrt verschafft Klarheit. Sollte der Federungskomfort nicht stimmen, hilft der Zubehörhandel. Punktabzug gab es zu Anfang auch für die unzuverlässige Ganganzeige, auch hier sollten die Japaner nachgebessert haben. Fürs Tanken braucht man ein wenig Geduld. Hakelt die Schaltung bei einer höheren Laufleistung, deutet das nicht zwingend auf mechanische Probleme hin. Ein Check beim Fachmann ist dann aber wichtig.

Checkliste: Diese Bauteile der Yamaha sollten geprüft werden

Ein genauer Blick auf den Pflegezustand muss vor dem Kauf sein. Das gilt auch für die MT-07.

Bei konkretem Interesse an einer gebrauchten Yamaha MT-07 gilt das, was man bei jedem Motorrad beachten sollte: Passen die Angaben in der Anzeige zu Vorbesitzern, Laufleistung und zum  Preis zueinander? Macht der Verkäufer beim Telefonat einen seriösen Eindruck? Gab es Umfaller oder sogar Unfälle? Stimmt der Pflegezustand? Sind Motor und Getriebe in Ordnung? Wie alt sind die Reifen, Bremsen, das Lenkkopflager und die Federn und Dämpfer? Stimmt der Eindruck bei der Probefahrt mit dem eingangs beschriebenen Bild von der Yamaha MT-07 überein? Wenn das alles stimmt, sollten wenigstens 5000 Euro einkalkuliert werden. Die Preise für gebrauchte Yamaha MT-07 sind relativ hoch, Performance und Zuverlässigkeit der Japanerin sprechen aber für eine gute Investition und eine hohe Wertstabilität. Die Elektronik verlangt nach einem prüfenden Blick, ansonsten ist in Sachen Technik alles gut.

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