
BYD Atto 2
Generation 1
: seit 2025Gefällt uns
- Basis sehr günstig
- schnelles Infotainment
- spurtstark
Gefällt uns nicht
- Einstiegsmodell kein Dynamiker
- Windgeräusche ab Autobahntempo
- dürftige Sicht nach hinten
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Vorstellung
Vorstellung

Der kleine, schlichtere Bruder des Atto 3
Mit dem Atto 2 hat BYD ein kompaktes SUV auf dem deutschen Markt. Das wirkt im Vergleich zum Atto 3 und Dolphin Surf auf den ersten Blick unauffälliger.
Zum Marktstart gab es den Atto 2 zunächst nur mit einem Antrieb. Vollelektrisch, mit eher kleinem Akku. Jetzt schiebt BYD weitere Varianten nach. Neben einer Version mit größerem Stromspeicher nehmen die Chinesen nun auch einen Plug-in-Hybrid mit zwei unterschiedlich großen Akkus ins Programm.
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Preis
Preis

Der BYD ist etwas teurer als vergleichbare Modelle
Die Basisvariante des BYD Atto 2 gibt es für 31.990 Euro, die höhere Ausstattungslinie Boost kostet mindestens 34.990 Euro. Vergleichbare Modelle wie die Elektro-Version des Opel Frontera (ab 24.190 Euro) oder der Citroën ë-C3 Aircross (ab 26.490 Euro) sind günstiger, bieten aber auch weniger Leistung als der Atto 2.
Ganz neu im Programm ist die neue Ausstattungslinie Comfort, die einen stärkeren Antrieb beinhaltet. Wer sich hierfür entscheidet, muss mindestens 41.990 Euro hinblättern.
Mit Verbrenner überraschenderweise teurer
Etwas irritierend ist die Preispolitik beim neuen Plug-in-Hybrid-Modell. Denn mit dem DM-i genannten Antrieb ist das SUV nicht wie sonst überall billiger, sondern teurer als das E-Modell – und zwar kräftig: Schon die kleine Konfiguration steht mit 35.990 Euro in der Liste, und die große (mit größerem Akku) kostet sogar noch mal 3000 Euro mehr.
Aktuelle Listenpreise
Auf einen Blick: Hier finden Sie die Preise für alle neu verfügbaren Fahrzeuge.
Stand: 16. Mai 2026
Aufbauart: SUV
Benzin/Elektro-PlugIn
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
ATTO 2 DM-i, Active
98 PS
35.990 €
ATTO 2 DM-i, Boost
98 PS
38.990 €
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
ATTO 2, Active
88 PS
31.990 €
ATTO 2, Boost
88 PS
34.990 €
ATTO 2, Comfort
98 PS
41.990 €
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Design
Design

Ungewohnt unaufgeregt für einen BYD
Die Optik der Front ist durch eine hohe, abgerundete Haube sowie zwei große Lufteinlässe an der Seite geprägt. Die Radhäuser sind großzügig beplankt, ebenso wie die Seitenschweller. Dadurch wirkt der Atto 2 etwas massiger und robuster.
Auch am Heck finden sich wieder zwei besonders auffällige Merkmale: einmal die schwebende C-Säule, die bereits aus dem Hause Citroën bekannt ist, und die Gestaltung der Rückleuchten, deren Optik an eine liegende Acht erinnert.
Die Abmessungen auf einen Blick:
- BYD Atto 2 (vollelektrisch)
- Länge: 4310 mm
- Breite: 1830 mm
- Höhe: 1675 mm
- Radstand: 2620 mm
- Kofferraumvolumen: 400 bis 1370 l (je nach Akku)
- BYD Atto 2 DM-i (Plug-in-Hybrid)
- Länge: 4330 mm
- Breite: 1830 mm
- Höhe: 1675 mm
- Radstand: 2620 mm
- Kofferraumvolumen: 425 bis 1335 l
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Antrieb
Antrieb

Drei neue Antriebe
Beginnen wir mit der großen Neuerung: Der Atto 2 ist jetzt auch mit Verbrenner, als Plug-in-Hybrid (DM-i), verfügbar. Anders als bei anderen Herstellern ist der Verbrenner – ein 1,5-Liter-Benziner – dann aber vor allem als Generator tätig.
BYD bietet die DM-i-Technik gleich in zwei Spezifikationen an: Es gibt ihn mit einem 7,8 kWh großen Akku für 40 elektrische Kilometer und einer Systemleistung von 166 PS oder mit einem 18 kWh-Speicher für 90 Kilometer und dann immerhin 212 PS. Auf der Straße sind beide mit 180 km/h gleich schnell, aber an der Steckdose gibt es Unterschiede. Der kleine Akku lädt nur mit 3,3 kW, der große mit 6,6 kW. Letzterer kann seine Energie zudem auch ans E-Bike oder den Laptop abgeben.
Neuer E-Antrieb schafft über 400 Kilometer
Dazu gibt es eine neue Elektrovariante. Bei der wächst der Akku von 45 auf 64,8 kWh und die Normreichweite damit von 312 auf 430 Kilometer. Die Leistung steigt von 177 auf 204 PS, die Höchstgeschwindigkeit bleibt unverändert bei 160 km/h. Die Ladeleistung klettert von mickrigen 65 kW auf durchaus konkurrenzfähige 150 kW.
Die technischen Daten im Überblick
DM-i (166 PS) | DM-i (212 PS) | 45 kWh | 65 kWh | |
|---|---|---|---|---|
Motor | 1,5-Liter-Benziner + Elektro (Plug-in-Hybrid) | 1,5-Liter-Benziner + Elektro (Plug-in-Hybrid) | Elektro | Elektro |
Leistung | 166 PS (122 kW) | 212 PS (156 kW) | 177 PS (130 kW) | 204 PS (150 kW) |
max. Drehmoment | 300 Nm (Elektromotor) | 300 Nm (Elektromotor) | 290 Nm | 310 Nm |
Getriebe | – | – | – | – |
Antrieb | Front | Front | Front | Front |
Höchstgeschwindigkeit | 180 km/h | 180 km/h | 160 km/h | 160 km/h |
0–100 km/h | 9,1 s | 7,5 s | 7,9 s | 7,9 s |
Batteriekapazität | 7,8 kWh | 18 kWh | 45,1 kWh | 64,8 kWh |
elektrische Reichweite (WLTP) | 40 km | 90 km | 312 km | 430 km |
max. Ladeleistung | 3,3 kW | 6,6 kW | 65 kW | 155 kW |
Ladedauer mit max. Ladeleistung | 2,7 h (15–100%) | 3 h (15–100%) | 28 min (30–80 %) | 19 min (30–80 %) |
Verbrauch (WLTP) | k.A. | 1,8 l/100 km | 16 kWh/100 km | k.A. |
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Ausstattung
Ausstattung

Schon in der Basis üppig ausgestattet
Für den vollelektrischen BYD Atto 2 stehen drei Ausstattungslinien zur Wahl, während der Atto 2 DM-i als Plug-in-Hybrid in zwei Varianten angeboten wird. Bereits die Basisversion bietet eine umfangreiche Serienausstattung mit modernen Assistenz- und Komfortfeatures; mit steigender Ausstattung wachsen zudem Batteriekapazität und Reichweite – wer sich für eine höhere Linie entscheidet, kommt also auch weiter und profitiert von zusätzlichem Komfort wie größerem Display, erweitertem Soundsystem, Sitz- und Lenkradheizung oder 360-Grad-Kamera.
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Test
Test

Der Atto 2 DM-i verspricht als Plug-in-Hybrid in der von uns gefahrenen Version Boost bis zu 90 Kilometer rein elektrische Reichweite. Auch die übrigen Eckdaten klingen ambitioniert: 212 PS Systemleistung, 300 Newtonmeter Drehmoment, 0–100 km/h in 7,5 Sekunden, maximal 180 km/h. Der Normverbrauch liegt laut Hersteller bei 5,1 Litern Super und 15,8 kWh auf 100 Kilometer. Im Wechselspiel und dank eines 45 Liter fassenden Tanks sollen in Summe bis zu 1000 Kilometer möglich sein.
Den Hauptanteil des Vortriebs übernimmt ein Elektromotor mit 197 PS, gespeist von einem 18,3-kWh-Akku im Fahrzeugboden. Der 1,5-Liter-Benziner mit 98 PS dient primär als Generator. Nur bei höherem Tempo oder unter Last greift er direkt in den Vortrieb ein.

Der Atto 2 DM-i erfreut mit einer leichtgängigen Lenkung, die genügend Kontakt zur Straße vermittelt und sich im Sport-Modus sogar noch etwas strafft.
Bild: BYD
Dieses Zusammenspiel funktioniert überzeugend. Der Atto 2 DM-i beschleunigt zügig, erreicht laut Tacho bis zu 187 km/h und lässt im Sport-Modus sogar die Vorderräder kurz scharren. Der Verbrenner arbeitet dabei angenehm zurückhaltend. Erst wenn er gleichzeitig antreiben und laden muss, verlässt er seinen Wohlfühlbereich – dann werden Vibrationen spürbar und ein dumpfes Brummen im Innenraum hörbar, ohne jedoch, dass eines von beiden störend wirkt.
Ob die versprochenen 90 Kilometer rein elektrisch realistisch sind, ließ sich auf der ersten Ausfahrt nicht abschließend klären. Auf bergigen Alpenstrecken zeigte sich der Antrieb mit 5,1 Litern dank gelungener Rekuperation sehr effizient, auf der Autobahn stieg der Verbrauch auf bis zu 7,1 Liter.

Geht es mit dem Atto 2 DM-i über Bodenwellen und anderes Ungemach der Straße, kann es im Innenraum etwas ruppig werden – was vor allem Fondpassagiere stört.
Bild: BYD
Der Akku lässt sich extern mit maximal 6,6 kW laden. Das ist nicht mehr zeitgemäß und führt zu Ladezeiten von über drei Stunden.
Fahrdynamisch präsentiert sich der Atto 2 DM-i ausgewogen. Die Lenkung ist leichtgängig, vermittelt ausreichend Rückmeldung und wird im Sport-Modus einen Hauch direkter. In schnell gefahrenen Kurven untersteuert das SUV leicht, bleibt dabei aber jederzeit kontrollierbar, weil das straffe Fahrwerk ordentlich dagegenhält. Dafür wirkt es auf schlechten Straßen etwas ruppig – insbesondere im Fond.
Fazit von Holger Preiss: Der BYD Atto 2 DM-i überzeugt mit seinem kräftigem, überwiegend elektrischen Antrieb und einem harmonischen Zusammenspiel der Motoren, auch wenn der Verbrenner unter Last akustisch recht präsent wird. Fahrdynamisch ausgewogen und langstreckentauglich, trübt lediglich die langsame Ladeleistung das ansonsten schlüssige Gesamtbild.
Der vollelektrische Atto 2 gibt sich auf der Straße verhältnismäßig unspektakulär. Der mit 177 PS und 290 Newtonmetern kräftige Antrieb weiß durchaus zu gefallen.
Er tritt spurtstark an, auch wenn er die Werksangabe für den 100-km/h-Sprint mit 8,3 Sekunden um vier Zehntel verpasst. Löblich sind die immerhin 160 km/h Topspeed. Andere Hersteller kappen ihren Budget-Elektrofahrzeugen schon bei Tempo 140 oder 150 den Vortrieb.
BYD Atto 2: Fahrbericht
Was bietet der vollelektrische Allrounder?
Bild: BYD
Die Rekuperation lässt sich in verschiedenen Stufen einstellen, fällt allerdings nie besonders kräftig aus. So gibt es auch keinen One-Pedal-Modus, in dem der Atto 2 ohne Nutzung der Bremse bis zum Stillstand verzögert.
Im harten AUTO BILD-Test haben wir uns den vollelektrischen Atto 2 mit 45 kWh großem Akku angeschaut. Unterm Strich erfüllt der BYD die Erwartungen an ein budgetfreundliches SUV. Wir sehen ihn vor allem auf der Kurz- und Mittelstrecke im Einsatz – nicht nur wegen des kleinen Akkus. Schade ist, dass es wenig Vielfalt bei den Ausstattungen gibt. Auch die mäßige Assistenz hat uns nicht voll überzeugt.
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In dieser Klasse keineswegs selbstverständlich: die weichen Materialien, welche sich selbst hinten in den Türtafeln finden.
TESTNOTE
1,9
BYD Atto 2
Fazit
Der BYD Atto 2 setzt optisch eher auf Zurückhaltung als auf Extravaganz – und dürfte gerade in der Basisversion preisbewusste Kunden ansprechen. Mit drei Varianten für die vollelektrischen Modelle und zwei Ausführungen für den Plug-in-Hybrid bietet BYD zudem mehr Auswahl und macht das SUV – insbesondere als DM-i – auch für Mittel- und Langstreckenfahrer interessant.
Technische Daten im Überblick
Listenpreis
- 35.990 – 38.990 €
Leistung
- 98 PS
Höchstgeschwindigkeit
- 180 km/h
Elektrische Reichweite
- 40 – 90 km
Verbrauch (kombiniert)
- 1,8 – 3,1 l/100 km
0 – 100 km/h
- 7,5 – 9,1 s
Kofferraumvolumen
- 425 – 1.335 l
Anhängelast
- 750 kg
Technische Daten & Varianten

BYD Atto 2 1, SUV
Bauzeitraum: seit 02/2025
2 Kraftstoffarten
Benzin/Elektro-PlugIn
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Verbrauch
Listenpreis
Alle Daten
ATTO 2 DM-i, Active seit 11/2025
98 PS
9,1 s
3,1 l/100km
35.990 €
ATTO 2 DM-i, Boost seit 11/2025
98 PS
7,5 s
1,8 l/100km
38.990 €
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Reichweite
Listenpreis
Alle Daten
ATTO 2, Active seit 02/2025
88 PS
7,9 s
312 km
31.990 €
ATTO 2, Boost seit 02/2025
88 PS
7,9 s
312 km
34.990 €
ATTO 2, Comfort seit 11/2025
98 PS
7,9 s
430 km
41.990 €
BYD Atto 2
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BYD Atto 2 Bilder
BYD Atto 2

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Mit dem Atto 2 hat BYD ein kompaktes SUV auf dem deutschen Markt. Das wirkt im Vergleich zum Atto 3 und Dolphin Surf auf den ersten Blick unauffälliger. Zum Marktstart gab es den Atto 2 zunächst nur mit einem Antrieb. Vollelektrisch, mit eher kleinem Akku. Jetzt schiebt BYD weitere Varianten nach. Neben einer Version mit größerem Stromspeicher nehmen die Chinesen nun auch einen Plug-in-Hybrid ins Programm.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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Die Optik der Front ist durch eine hohe, abgerundete Haube sowie zwei große Lufteinlässe an der Seite geprägt. Die Radhäuser sind großzügig beplankt, ebenso wie die Seitenschweller. Dadurch wirkt der Atto 2 etwas massiger und robuster.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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Auch am Heck finden sich wieder zwei besonders auffällige Merkmale: einmal die schwebende C-Säule, die bereits aus dem Hause Citroën bekannt ist, und die Gestaltung der Rückleuchten, deren Optik an eine liegende Acht erinnert.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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Das Kofferraumvolumen erreicht mit umgeklappter Rücksitzbank bis zu 1370 Liter an. Jedenfalls beim größeren Akku. Der kleinere bringt es auf maximal 1340 Liter.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

5/6
Viel Raum für Individualisierung bleibt beim BYD Atto 2 nicht, denn aktuell werden nur zwei Varianten angeboten: die Basisversion "Active" und die etwas höhere Linie "Boost". Doch bereits das Einstiegsmodell kann mit einigen Highlights punkten, die für eine Basisausführung unüblich sind.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

6/6
Dazu gehören unter anderem 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, ein Panoramaglasdach mit elektrisch verstellbarem Sonnenschutz, LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten, ein intelligenter Fernlichtassistent, elektrisch verstell-, anklapp- und beheizbare Außenspiegel, ein elektrisch schwenkbares 10,1-Zoll-Display sowie ein Navigationssystem. Wer 3000 Euro draufzahlt, bekommt die Ausstattungsvariante "Boost". Dann sind zum Beispiel ein größeres Display (12,8 Zoll), Audiosystem mit mehr Lautsprechern (acht statt sechs), eine Heizung für die vorderen Sitze und das Lenkrad und eine 360-Grad-Kamera (anstelle einer normalen Rückfahrkamera) an Bord.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
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