Autobatterie-Ladegeräte-Test
Welches Ladegerät sorgt für ordentlich Saft?
Ist die Autobatterie leer, bleibt das Auto stehen – und der Ärger ist vorprogrammiert. Batterieladegeräte versprechen schnelle Hilfe. AUTO BILD hat aktuelle Modelle im Test geprüft..
Unser Versprechen
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Inhaltsverzeichnis öffnen

1.
AEG
CW10 11278
1,8
gut
- schnelle Batterieladung
- Ladeerhaltungsfunktion
- Klemmenisolierung nicht richtig befestigt

2.
Noco
Genius10
1,8
gut
- hohe Ladekapazität von 10 A.
- Nutzung zur Erhaltungsladung
- Gute Verarbeitung, einfache Bedienung.
- Dauer zum Vollladen der Batterie mittelmäßig

3.
Bosch
C70
1,9
gut
- Lieferung mit Aufbewahrungstasche
- Leichte Bedienung
- Braucht viel Restkapazität beim Aufladen

4.
Dino
Kraftpaket 136321
1,9
gut
- Sehr gute Ladezeit
- Sehr gute Verarbeitung
- einfache Bedienung
- Kann im "Wartungsmodus" Sulfatierung aufbrechen
- Unterstützt nur 12-Volt Batterien

5.
Ctek
CT5 Time to Go
2,3
gut
- Einfach und zuverlässig
- Für's Überwintern der Autobatterie
- Nicht zum fixen Laden einer Batterie

6.
Bosch
C30
2,4
gut
- PreisLeistungs-Sieger
- Hochwertige Verarbeitung
- Schafft nicht die versprochene Leistung (3,3 statt 3,8 Ah)

7.
Osram
BATTERYcharge 904
2,6
befriedigend
- leichte Bedienung
- Längstes Kabel im Test
- Schwächen in der Verarbeitung

8.
Dino
Kraftpaket 13611
2,7
befriedigend
- Zur Ladeerhaltung geeignet
- Intuitive Bedienung
- Erreicht nicht die versprochene Ladeleistung

9.
Nexpeak
NC201
2,8
befriedigend
- Bessere Ladeleistung als angegeben
- Funkenflug beim Anschluss
- Verarbeitung zeigt Schwächen

10.
Güde
GAB 12V/6V-4A (85145)
2,9
befriedigend
- Kompaktes Ladegerät
- Erreicht fast die versprochene Ladeleistung
- Kabel wirken etwas filligran

11.
Ctek
CS ONE 40-330
2,9
befriedigend
- Ladegerät mit App-Anbindung
- Bedienung ist einfach
- Erreicht nicht die versprochene Ladeleistung

12.
Eufab
16647
3,1
befriedigend
- Vielfalt an Funktionen
- Funkenflug beim Anschließen!
- Verarbeitung zeigt kleine Schwächen

13.
Mannesmann
ADAC Batterie-Ladegerät 6/12V (M12716)
3,1
befriedigend
- Ladegeschwindigkeit
- Funkenflug beim Anschließen
- nach Verpolungsschutz ist das Ladegerät defekt
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Trotz moderner Technik bleibt die der Klassiker unter den [Link auf Container 13282281]. Ist sie leer, fällt nicht nur Radio und Zentralverriegelung aus, noch gravierender: Der startet gar nicht mehr. Schuld daran können alte Batterien, schwache oder viele Kurzstreckenfahrten mit eingeschalteten Verbrauchern sein. versprechen Abhilfe, doch welche sind wirklich leistungsstark und halten, was sie versprechen? AUTO BILD hat Modelle zwischen 20 und 200 Euro getestet.
Die leere Autobatterie gehört nach wie vor zu den häufigsten Pannenursachen. Versagt sie, bleibt der Motor stumm – oft wegen vieler Kurzstrecken, defekten Lichtmaschinen oder einer altersschwachen Batterien. Intelligente Ladegeräte versprechen schnelle Hilfe. Doch wie leistungsstark und zuverlässig sind sie wirklich? AUTO BILD hat Modelle von 20 bis 200 Euro getestet und zeigt, welche Ladegeräte im Alltag überzeugen.
Das Wichtigste in Kürze
- Einsatz: Moderne Kfz-Ladegeräte halten Batterien fit, laden tiefentladene Akkus und bieten teils Zusatzfunktionen wie Erhaltungs- oder Reparaturmodus.
- Test: AUTO BILD hat Modelle zwischen 20 und 200 Euro geprüft – bewertet wurden Ladeleistung, Sicherheit, Bedienbarkeit und Ausstattung.
- Erstaunlich: Viele Geräte überzeugen, doch es gibt deutliche Unterschiede bei Ladegeschwindigkeit, Zusatzfunktionen und Verarbeitungsqualität.
- Unterschiede: Je nach Bedarf – schnelles Laden, Erhaltung im Winter oder flexible Nutzung – lohnt der Blick auf die passende Geräteklasse
Das CW10 von AEG gehört nicht gerade zu den kompaktesten Geräten, die man auch mal mit im Auto mitführen kann: Eher ist es für die Anwendung in der (Hobby)-Werkstatt gedacht. Das Ladegerät von AEG unterstützt sowohl 6 Volt- als auch 12-Volt-Batterien der Typen Blei Nass, AGM, EFB, GEL und LiFePo4. AEG gibt die Ladespannung mit 10 Amperestunden an, die in unserem Test auch bestätigt werden: Nach einer Stunde hat das Gerät die Batterie mit 10,1 Amperestunden geladen. Auch für Sicherheit hat AEG gesorgt: Sowohl den Verpolungs- als auch den Kurzschlussfestigkeitstest besteht das Ladegerät ohne Probleme.

Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Die Qualität des Geräts wirkt insgesamt zwar hochwertig, doch ein paar Mängel stecken im Detail: So rutschen bei Betätigung die Isolierungen der beiden Batterieklemmen ab – sie sind nur aufgesteckt und nicht sonderlich gut befestigt. Auch die Ausstattung des AEG CW10 ist umfangreich: Zwar wird das Gerät nicht mit einem Aufbewahrungskoffer oder einer Tasche ausgeliefert, bietet dafür aber Funktionen wie eine Erhaltungsfunktion, einen Lichtmaschinen-Funktionstest oder eine Stützfunktion bei Batteriewechseln, die die Spannung im Auto auch ohne eingebaute Batterie aufrechterhält. Die Bedienung wirkt erst etwas verwirrend, ist dann aber doch einfach und selbsterklärend, im Display wird die Ladeaktivität angezeigt. Mit der Note 1,8 landet das AEG CW10 auf dem ersten Platz.
Das Gerät Genius 10 der Firma Noco ist ein kompaktes Ladegerät, das sowohl für herkömmliche 12-Volt-Batterien als auch für 6-Volt-Batterien geeignet ist, wie sie eher in Oldtimern oder Motorrädern zu finden sind. Es ist kompatibel mit Auto-Batterien der Typen Blei Nass, AGM, EFB, GEL, LiFePo4, Li-Ion und Calcium. Die Ladekapazität gibt Noco mit 10 Ampere an, die in unserem Test auch bestätigt werden: Nach 15 Minuten messen wir bereits 2,6 geladene Amperestunden, nach 60 Minuten sind es 10,4 Amperestunden, womit das Gerät die Versprechungen sogar leicht übertrifft.
Überzeugt haben uns auch die zahlreichen Funktionen des Geräts: So bietet das Gerät nicht nur einen „Repariermodus“ für alte Blei-Batterien, sondern kann selbst mit einer Restspannung von nur 1,3 Volt noch tiefenentladene Batterien aufladen. Auch eine Erhaltungsladefunktion bietet das Genius 10. Doch es gibt auch Ausstattungspunkte, auf die man beim Gerät von Noco verzichten muss: So gibt es keine Sofort-Starthilfe-Funktion, auch einen Lichtmaschinen-Test kann man mit dem Ladegerät nicht durchführen. Auch eine Aufbewahrungstasche oder -box gehören nicht zum serienmäßigen Lieferumfang des Noco Genius 10. Dafür ist die Verarbeitungsqualität des Geräts und der Bauteile als hochwertig zu bezeichnen. Mit der Gesamtnote 1,8 (gut) landet das Ladegerät auf dem ersten Platz.
Er schafft nicht ganz die von Bosch versprochene Leistung: Statt den angegebenen 3,8 Ah schafft das C30 in unserem Test nur 3,3 Ah - doch das ist auch das einzige Manko, das wir an dem Gerät finden konnten. Zwar ist es mit seiner Ladeleistung von nur 3,3 Ah eher als Ladeerhaltungsgerät geeignet als zum schnellen Laden von Batterien, doch die Bedienung des Geräts ist einfach und die Verarbeitungsqualität wirkt sehr hochwertig. Die minimal vorhandene Restspannung zum Laden tiefenentladener Batterien beträgt 3,8 Volt. Das Ladegerät ist für Batterien der Typen Blei-Nass, AGM, EFB, GEL und VRLA geeignet. Mit der Note 2,4 (gut) landet es auf dem 6. Platz und wird dank seiner recht günstigen UVP von 77,35 Euro der Preis-Leistungs-Sieger.

Im ersten Schritt wurde auf das mitgelieferte Zubehör (z.B.: Tasche), die unterstützen Batterietypen und die Verarbeitungsqualität geachtet.
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Im ersten Schritt wurden die Ladegeräte und das mitgelieferte Zubehör ausgepackt. Der erste Blick fiel hierbei auf die Bedienungsanleitung, die nach ihrer Verständlichkeit und die Sicherheitshinweise bewertet wurde. Im zweiten Schritt wurde das mitgelieferte Zubehör gesichtet und benotet. Auch die kompatiblen Batterie-Typen wurden festgehalten und bewertet. Noch vor dem eigentlichen Test wurde auf die Verarbeitungsqualität des Ladegeräts und des Zubehörs geschaut.

In einem Praxistest schauen wir auf die Bedienung und das Anschließen der Geräte: Wie weit öffnen die Klemmen? Wie einfach lässt sich das Ladegerät umstellen? Wie lang sind Netzkabel und Anschlusskabel?
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Vor dem Labortest ging es noch an den Praxisteil: Hier wurde besonders darauf geachtet, wie einfach und flexibel die Ladegeräte zu bedienen sind: Wie gut lassen sich die Anschlussklemmen öffnen? Öffnen sie weit genug? Wie einfach lässt sich das Ladegerät auf den vorhandenen Autobatterie-Typen umstellen? Gibt es eine Ladeanzeige oder ein Display, das den Ladestrom oder den Ladezustand anzeigt? Zudem wurden auch die Sonderfunktionen dokumentiert und bewertet: Kann das Ladegerät auch Lichtmaschinen-Funktionstests durchführen? Gibt es eine Starthilfefunktion, eine Erhaltungsladefunktion oder eine Zwangsladefunktion für tiefenentladene Batterie? Gibt es eine Stützfunktion beim Batteriewechsel oder einen Rekonditionierungsmodus?

Mit einem speziellen Messgerät wurde der Ladeverlauf für jedes Gerät aufgezeichnet. Ebenfalls wurden die Ladegeschwindigkeit ermittelt und die minimale Restspannung, mit der eine leere Batterie wieder geladen werden kann, festgestellt und bewertet.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
Ob die Ladegeräte auch halten, was sie versprechen und ob sie auch über ein Maß an Sicherheit verfügen, wurde im Testlabor der Computer BILD herausgefunden. Im ersten Schritt wurde die Ladegeschwindigkeit durch einen Prüfstand gemessen und anschließend bewertet. Erst dann mussten sich die Ladegeräte den Sicherheitschecks unterziehen: So wurde geschaut, ob die Ladegeräte einen Verpolungsschutz haben – und wenn ja, ob er auch funktioniert. Auch wurden die Geräte einem Kurzschlussfestigkeits- und Funkenbildungstest unterzogen. Ebenso wurde geschaut, ob sich die Ladegeräte automatisch abschalten, wenn eine Klemme von der Batterie abgefallen ist. Gleiches gilt auch für einen abgefallenen oder gezogenen Netzstecker: Hier wurde geschaut, ob es zu einem Rückstrom aus der Batterie in das Ladegerät kommt. Auf einen möglichen Überhitzungsschutz (sowohl für die Batterie als auch für das Ladegerät) wurden die Geräte ebenfalls untersucht.

Die Ladegeräte mussten sich gleich zwei Härtetests unterziehen: Sowohl bei 50 Grad Celsius als auch bei -12 Grad Celsius wurden sie auf eine problemlose Funktion getestet.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
Nicht nur einen, sondern gleich zwei Härtetests mussten die Ladegeräte ebenfalls bestehen: So wurden Funktionstest nicht nur bei 50 Grad Celsius, sondern auch bei – 10 Grad Celsius durchgeführt.

AUTO BILD hat Ladegeräte bis 200 Euro getestet. Dabei wurde aus der Sicht eines Laien geschaut, wie sich die Ladegeräte unterscheiden und welches Gerät für welchen Einsatzzweck gedacht ist.
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Ausschlaggebend für die Auswahl der Testprodukte war übrigens der Preis – und nicht die Ausstattung oder die Ladestromstärke. Wir wollten aus der Sicht eines Laien schauen, wie sich die fast unendlich erscheinende Produktpalette der Ladegeräte bis 200 Euro schlägt, für welchen Einsatzzweck welches Gerät gedacht ist und wo sich doch schnell die Spreu vom Weizen trennt.

Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Gleich drei Ladegeräte bescherten einen kleinen Schreckmoment beim Anschließen an die Batterie: Sowohl das Nexpeak NC201, das Eufab 16647, das Victroen Bluesmart IP22 und das intelligente Batterieladegerät von ADAC/Brüder Mannesmann sorgen für einen Funkenflug beim Anschließen des ersten Pols. Das ist nicht ganz ungefährlich: Denn abgesehen vom Schreck, den man bekommt, können die Funken spätestens bei einem unbemerkten kleinen Benzin-Leck schnell ein Feuer entfachen.
Das Eufab und das Ladegerät von ADAC/Brüdermann bekleckern sich auch in einem weiteren Test nicht mit Ruhm: Beide funktionieren nach dem Verpolungsschutz-Tests nicht mehr. So zeigt das Ladegerät von ADAC/Brüder Mannesmann nach dem Verpolungsschutz erst nur noch 14,8 Volt an, danach "FUL" - die Ladefunktion ist nicht mehr gegeben, obwohl auf der Verpackung noch mit einem Verpolungsschutz geworben wird. Gleiches gilt auch für das Gerät von Eufab, das nach dem Verpolungsschutztest ebenfalls nicht mehr lädt und erst nur 15,4 Volt und dann ebenfalls "FUL" anzeigt.

Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Die Bedienung der Geräte ist fast durch die Bank weg relativ einfach, doch manchmal muss man sich erst einfuchsen: Viele Geräte haben nur einen einzigen Knopf, über den die verschiedenen Lade-Modi und in manchen Fällen auch der zu ladende Batterietyp ausgewählt werden muss - manchmal wird erst bei der zweiten Benutzung klar, wie das richtig funktioniert. Das CS One der schwedischen Firma CTEK bietet eine praktische App-Steuerung, mit der man das Ladegerät benutzen kann - doch dieser leichte und einfache Weg, das Ladegerät steuern zu können, sorgte auch gleichzeitig für Punktabzug: Nachdem wir ein zweites Handy mit dem Ladegerät koppeln wollte, kam es zu einer Fehlermeldung, dass das Ladegerät bereits mit einem anderen Handy gekoppelt wäre und eine weitere Kopplung nicht möglich sei.

Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Auch das mitgelieferte Zubehör wurden angeschaut und bewertet - und das fällt sehr unterschiedlich aus. Während einige Ladegeräte wie die Modelle von Ctek neben den Krokodilklemmen auch noch mit Kabel mit Ösen-Enden ausgestattet waren und die Geräte von Bosch sogar mit einer praktischen Aufbewahrungstasche ausgeliefert wurden, war das Victroen Bluesmart IP 22 das genaue Gegenteil. Zwar ist das Ladegerät mit einer übersichtlichen App-Steuerung ausgestattet, aber Anschlusskabel sucht man vergebens: Es wird nur das nackte Ladegerät geliefert, Kabel, um es dann an die Batterie anzuschließen, müssen extra gekauft werden.

Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Besonders wichtig im Test war natürlich die Ladeleistung: Zwar variierten die Ladeleistungen im Test zwischen einem und 30 Ampere, uns ging es aber eher darum, ob die Geräte auch ihre versprochene Ladeleistung erreichen. Und tatsächlich war das nicht in allen Fällen so: Während es Geräte gab, die minimal schwächer waren als versprochen, gab es auch einen Ausreißer: Das Dino Kraftpaket 13611 erreichte im Test gerade einmal 1,9 Ah statt der versprochenen 4 Ah. Das Nexpeak NC201 überrascht hingegen positiv: So sind laut Hersteller eigentlich nur 5 Ah drin, doch in unserem Test lädt das Ladegerät die Batterie mit 8 Ah. Schlusslicht ist das Victron Bluesmart IP22, das statt der versprochenen 30 Ah nur 16,2 Ah schafft – gerade ein bisschen mehr als die Hälfte.
Alle weiteren Testergebnisse finden Sie in der nachfolgenden Vergleichstabelle:
Autobatterie-Ladegeräte im Vergleich
Wer sich nach einem Ladegerät umschaut, sollte schon vorher wissen, für welchen Einsatzzweck es benötigt wird. Sollen Batterien schnell geladen werden? Dann sind 10-Ampere-Geräte wie unser Testsieger von AEG die richtige Wahl. Geht es eher um Erhaltungsladungen im Winterschlaf? Dann wären Geräte wie das CTEK CT5 oder unser Preis-Leistungs-Sieger, der Bosch C30, die richtige Wahl. Einen Kompromiss mit beiden Fähigkeiten bildet unser Testsieger, das Ladegerät Genius 10 von Noco.
Testsieger: Noco Genuis 10
Testsieger: AEG CW10 11278
Preis-Leistungs-Sieger: Bosch C30
Wirklich gute Autobatterie-Ladegeräte sollten bestimmte Funktionen bieten:
Ladeerhaltung: Gerade bei Fahrzeugen, die nur saisonal bewegt werden wie Oldtimer, Wohnmobile oder Cabrios, leiden Batterien über durch die Standzeit. Abhilfe können hier Ladegeräte mit Ladeerhaltungsfunktion schaffen: Sie sorgen mit speziell gesteuerten Lade- und Entladezyklen dafür, dass die Batterie jederzeit einsatzbereit ist und durchs Stehen keinen Schaden nimmt.
Ladespannung: Universell einsetzbare Ladegeräte sollten sich nicht nur hinsichtlich der Ladekennlinie unterschiedlichen Batterietypen optimal anpassen, sondern sich auch dafür eignen, neuere Akkus mit moderner Glasfaservlies-Technik (AGM) wirklich voll aufzuladen. Dazu braucht es eine wahlweise erhöhte Ladespannung von bis zu 14,7 Volt.
Regenerierungsfunktion: Einige Ladegeräte bieten zudem noch eine spezielle Regenerierungsfunktion, mit der sie bereits angeschlagene Batterien unter Umständen noch mal zu neuer Leistung verhelfen können. Dabei wird über eine zeitlich begrenzte Spannungserhöhung von maximal 15,8 Volt die Batterie kurzfristig zum Gasen gebracht. Auf diese Weise kann bei Nassbatterien eine mögliche Säureschichtung aufgehoben und das Leben der Batterien verlängert werden.
1. Batterie überprüfen: Die meisten Batterien haben Luftlöcher für austretende Gase; überprüfen, dass sie frei sind. Batterie ggf. ausbauen.
2. Ladegerät anschließen: Das Ladegerät noch nicht unter Strom setzen. Rote Klemme am Plus-, schwarze Klemme am Minuspol anschließen.
3. Ladevorgang starten: Ladegerät in die Steckdose einstecken und anschalten. Der Ladevorgang startet.
4. Akku voll: Moderne Ladegeräte erkennen eine volle Batterie automatisch und schalten dann ab. Bei älteren Geräten muss zwischendurch ein Blick auf die Anzeige geworfen werden.
Nützliches Wissen rund um Autobatterie-Ladegeräte
Welches ist das beste Autobatterie-Ladegerät?
Gleich zwei Ladegeräte konnten im großen AUTO BILD-Ladegeräte-Test 2024 den Testsieg für sich beweisen: Eines der Geräte ist das AEG CW10. Das Ladegerät von AEG unterstützt sowohl 6 Volt- als auch 12-Volt Batterien der Typen Blei Nass, AGM, EFB, GEL und LiFePo4. AEG gibt die Ladespannung mit 10 Amperestunden an, die in unserem Test auch bestätigt werden. Das zweite Gerät ist das Noco Genius 10 das sowohl für herkömmliche 12-Volt-Batterien als auch für 6-Volt-Batterien geeignet ist, wie sie eher in Oldtimern oder Motorrädern zu finden sind. Es ist kompatibel mit Auto-Batterien der Typen Blei Nass, AGM, EFB, GEL, LiFePo4, Li-Ion und Calcium. Die Ladekapazität gibt Noco mit 10 Ampere an, die wir ebenfalls bestätigen können.
Was kosten gute Autobatterie-Ladegeräte?
Zum Testsieger im großen AUTO BILD-Autobatterie-Ladegeräte-Test konnte das CTEK CT5 Time To Go gekürt werden, das mit einem Preis von 80,74 Euro zu Buche schlägt. Der Preis-Leistungs-Sieger ist das Bosch C3, welches zu einem Preis von 42,20 Euro erhältlich ist.
Welche Funktionen sollte ein Autobatterie-Ladegerät bieten?
Wirklich gute Autobatterie-Ladegeräte sollten bestimmte Funktionen bieten: Die Ladeerhaltung ist eine davon: Sie vermeidet Schäden an Batterien von saisonal genutzten Fahrzeugen wie Oldtimern oder Cabrios, indem sie die Batterien auch während Standzeiten betriebsbereit halten. Die Ladespannung: Universell einsetzbare Ladegeräte müssen sich an verschiedene Batterietypen anpassen können und auch moderne AGM-Akkus mit bis zu 14,7 Volt vollständig aufladen können. Regenerierungsfunktion: Einige Ladegeräte verfügen über eine Regenerierungsfunktion, die angeschlagene Batterien durch eine zeitlich begrenzte Spannungserhöhung auf bis zu 15,8 Volt revitalisieren kann, indem sie die Säureschichtung bei Nassbatterien aufhebt und deren Lebensdauer verlängert.
Wie schließt man ein Autobatterie-Ladegerät richtig an?
1. Batterie überprüfen: Die meisten Batterien haben Luftlöcher für austretende Gase; überprüfen, dass sie frei sind. Batterie ggf. ausbauen.
2. Ladegerät anschließen: Das Ladegerät noch nicht unter Strom setzen. Rote Klemme am Plus-, schwarze Klemme am Minuspol anschließen
3. Ladevorgang starten: Ladegerät in die Steckdose einstecken und anschalten. Der Ladevorgang startet.
4. Akku voll: Moderne Ladegeräte erkennen eine volle Batterie automatisch und schalten dann ab. Bei älteren Geräten muss zwischendurch ein Blick auf die Anzeige geworfen werden.
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