AUTO BILD testet Industriestaubsauger
Saugen wie die Profis!
Industriesauger sind robuste, kraftvolle und ausdauernde Profi-Werkzeuge. AUTO BILD hat Modelle aus verschiedenen Preisklassen getestet und zeigt, welche Geräte den hohen Ansprüchen gerecht werden.
- Martin Henze
Unser Versprechen
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Inhaltsverzeichnis öffnen

1.
Bosch
GAS 35 L SFC+ (6019C3000)
1,7
gut
- zufriedenstellende Praxistests
- umfangreiches Zubehör
- Funktional
- maximale Schlauchlänge (3,3 Meter)

2.
Kärcher
WD 6 P S V-30/6/22/T
1,8
gut
- Ergebnisse im Praxistest
- großer Behälter
- sehr funktional
- Nicht für Staubschutzklasse lizensiert

3.
Stihl
SE 133 ME
2,0
gut
- sehr großer Behälter
- geringe Lautstärke
- gute Testergebnisse
- mit 17,8 Kg sehr schwer

5.
Festool
CTL Midi Cleantec (574832)
2,1
gut
- gute Ergebnisse beim Nasssaugen
- Verarbeitung
- sehr kleiner Behälter
- wenig Zubehör
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Klar ist: Die getesteten Industriesauger sind echte Kraftpakete für harte Einsätze. Für Gelegenheitsnutzer, die nur hin und wieder das Auto oder den Keller reinigen, sind sie dagegen überdimensioniert. Auch die Preise unterstreichen das Profi-Niveau: Sechs der sieben getesteten Geräte aus dem Jahr 2024 kosten zwischen 500 und knapp 1000 Euro. Lediglich Kärcher und Makita bieten mit rund 270 bzw. 240 Euro Modelle an, die auch für Privatanwender interessant sein könnten.
Der günstige Preis des Kärcher-Saugers hat einen Grund: Er ist nicht für die auf Baustellen üblichen Staubklassen L, M oder H zertifiziert. Dennoch reichte es für einen starken zweiten Platz im Gesamtergebnis – ein Beweis dafür, dass er auch ohne spezielle Zertifizierung im gewerblichen Einsatz bestehen kann.
Das Wichtigste in Kürze
- Echte Kraftpakete: Industriestaubsauger sind für den harten Dauereinsatz gebaut, für Gelegenheitsnutzer eher überdimensioniert.
- Preisniveau: Die meisten Geräte liegen zwischen 500 und 1000 Euro. Nur wenige Modelle sind günstiger und damit auch für Privatanwender interessant.
- Leistung & Handhabung: Unterschiede zeigten sich bei Saugleistung, Filterreinigung, Geräuschentwicklung und Bedienkomfort. Besonders wichtig: die Staubklasse.
- Kauf-Tipp: Vor dem Kauf prüfen, ob Staubklasse L, M oder H erforderlich ist. Wer nur in Werkstatt oder Garage saugt, kann auch mit günstigeren Geräten zufrieden sein.
Mit 220 von 240 erzielbaren Punkten trägt der Bosch Professional GAS 35 L SFC den Gesamtsieg nach Hause. Er gewinnt den Test mit knappem Vorsprung von nur zwei Punkten und mit der Note 1,7 (gut) vor dem zweitplatzierten Kärcher-Sauger, der ein "gut" erzielt. Der Bosch-Sauger gewinnt den Test unter anderem aufgrund seiner spürbar hohen Verarbeitungsqualität, aber auch wegen seiner ausgeklügelten Features und seines reichhaltigen Zubehörs.
Der Professional GAS 35 L SFC+ ist Boschs Nass- und Trockensauger der Staubklasse L mit praktischem semi-automatischen Filterreinigungssystem (SFC+). Dieses System ermöglicht eine schnelle und einfache Filterreinigung mit nur einer Hand für schnelles Vorankommen ohne Unterbrechung. Er verfügt zudem über eine extrem leistungsstarke 1380-W-Saugturbine, die einen sehr hohen Vakuumdruck von 254 mbar für beste Saugergebnisse liefert. Dieser Sauger eignet sich zum Nass- und Trockensaugen. Über eine Gerätesteckdose ist der Sauger steuerbar, vermisst haben wir allerdings eine Saugkraftregelung. Das Gerät ist kompatibel mit dem Bosch Click & Clean System. Eine L-BOXX kann bequem auf den Sauger aufgeklickt werden und bietet eine praktische Transportlösung. Der Sauger ist für die Staubschutzklasse L zugelassen und liegt mit einem Preis von 632 Euro auch noch im unteren Bereich der Industriesauger-Preisskala.
Auf Platz 2 liegt der Kärcher Sauger WD 6 P S V-30/6/22/T, der mit gut 270 Euro zugleich Preis-Leistungs-Sieger ist. Sein sehr günstiger Kaufpreis ist womöglich auch darauf zurückzuführen, dass er als einziger Sauger in dieser Runde für keine Staubschutzklasse lizenziert wurde, die für den Einsatz in bestimmten professionellen Bereichen (zum Beispiel auf Baustellen) heutzutage vorgeschrieben ist. Selbstverständlich hat Kärcher als Profi-Marke für Reinigungsprodukte andere Saugermodelle im Programm, die auch diese Anforderungen erfüllen. Für den Einsatz zum Beispiel in Autowerkstätten und bei der professionellen Wagenpflege sind diese erhöhten Anforderungen allerdings auch nicht nötig. Gefallen haben uns der Edelstahlbehälter mit 30 l Fassungsvermögen, die Filterreinigung per Knopfdruck, die einfach entnehmbare Filterkassette mit Flachfaltenfilter sowie die Steckdose für Elektrowerkzeuge, die eine automatische Ein- und Abschaltfunktion bewirkt. Außerdem verfügt der Sauger über eine praktische Blasfunktion durch Umstecken des Saugschlauchs.
Bei der Erstellung des Testschemas hat sich die Redaktion sorgfältig Kriterien überlegt, die für diese Produktgattung üblicherweise besonders kaufentscheidend sind: Im praktischen Teil des Tests sind unter anderem ein möglicher Montageaufwand für die Erstbenutzung sowie für den Umbau vom Trocken- auf den Nasssaugebetrieb bewertet worden, ferner natürlich die Saugleistung in den beiden Betriebsarten Trocken und Nass, die Kabel- und Saugschlauchlängen, das Volumen des Staubauffangbehälters, das Gewicht und die Handlichkeit der Sauger im Betrieb, die Bedienungsfreundlichkeit auch beim Entleeren des Saugers sowie die Geräuschentwicklung.

Im Praxistest wurden Trocken- und Nasssaugleistung verglichen.
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Größtes Augenmerk liegt dabei auf der Saugleistung, die zunächst mit einem Unterdruckmesser ermittelt wird, was direkt ablesbare Vergleichswerte bietet. Anschließend hat das Testteam einen Autoteppichboden in gleiche Segmente aufgeteilt und in jedes Feld exakt 100 Gramm "Normdreck" in den Flor einmassiert. Dann wird jedes Segment genau einmal in Längs- und in Querrichtung abgesaugt, indem der Sauger ohne Aufsatzdüsen und ohne Druck auszuüben über die Prüffläche gezogen wird. Der "Normdreck" wurde ebenfalls vorher nach einer speziellen Rezeptur zusammengemischt, die möglichst realitätsnah dem üblichen Schmutz in einem Auto entspricht. Er besteht aus Erde, Quarzsand, Hundehaaren und Kekskrümeln.

Erde, Quarzsand, Hundehaare und Kekskrümel galt es für die Testobjekte zu entfernen.
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Nach dem Absaugen jedes Prüffelds wird die aufgenommene Schmutzmenge grammgenau gewogen. Hinweis: Sechs der sieben getesteten Sauger waren für die Staubschutzkllassen L beziehungsweise M lizenziert. Normalerweise tragen die Geräte einen entsprechenden Aufkleber gut sichtbar auf dem Gehäuse. Nicht alle unsere Testgeräte waren werksseitig entsprechend gekennzeichnet, und wir haben auf die Anbringung der im Karton befindlichen Aufkleber verzichtet, weil die Geräte anschließend original verpackt zurückgegeben werden mussten.

AUTO BILD hat Industriesauger zwischen 240 und 960 Euro getestet. Welcher Sauger hält, was er verspricht?
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
AUTO BILD hat für den Industriesauger-Test geräte zwischen 240 und 960 Euro angeschaut. Die Unterschiede fielen nicht nur bei der Verarbeitungsqualität, sondern auch bei der Ausstattung und der Saugleistung auf.
Platz 3 gehen an Stihl ME133 den Starmix-Sauger iPulse L-1635 Top. Der Sauger besitzt eine praktische Smartfix-Reling zur Systainerbefestigung und verfügt über diverses Zubehör. Er erfüllt die Staubklasse "L". Eine hochintelligente Elektronik misst vor und nach dem Filter den Unterdruck (Druckdifferenzmessung "DDM"). Sobald der werkseitig eingestellte Unterdruckwert unterschritten wird, schaltet sich die Impuls-Filterreinigung automatisch ein und reinigt innerhalb 3,5 Sekunden beide Filter nacheinander ab, ohne Arbeitsunterbrechung. Selbst schwierigste Feinst- und Problemstäube – wie beispielsweise Gips – werden von den Filtern entfernt. Vorteil: bedarfsgerechtes Abreinigen bei konstant hohem Luftstrom, optimale Krafteinwirkung auf den Filter, deutlich reduzierte Systemkosten durch längere Filterstandzeiten. Mit einem Preis von 953 Euro ist das in Deutschland gefertigte Gerät das Teuerste in unserem Test.
Ebenfalls auf Platz 3 finden wir das Modell SE 133 ME von Stihl, das offiziell nicht als "Industriestaubsauger", sondern als "Entstauber" geführt wird. Weil es die Staubklasse "M2" erfüllt und einen auswaschbaren Filter besitzt, können sich Mitglieder der Berufsgenossenschaft Bau den Kauf des Geräts sogar bezuschussen lassen. Entstauber wie der Stihl SE 133 ME saugen große Mengen Staub bereits bei der Entstehung auf, zum Beispiel von Maschinen. Sie sind mit einer Warneinrichtung ausgestattet, die eine optische oder akustische Warnung ausgibt, wenn eine erhöhte Staubbelastung für den Anwendenden besteht. Natürlich saugt auch dieses Modell wie alle anderen Nass-Trocken-Sauger ganz normal Staub (und Flüssigkeiten). Und da es den mit 42 l Fassungsvermögen größten Behälter aller getesteten Sauger hat, auch recht lange, bevor er geleert werden muss. Punkte verschenkt der Sauger in unserem Test wegen seines hohen Gewichts, das allerdings zu einem allgemein sehr hohen Soliditätseindruck beiträgt. Eher mager ist das Zubehör, ansonsten könnte sich das Gerät problemlos auch für die Top-Liga qualifizieren.
Platz 5 geht an Festool, einen Sauger gemäß Staubklasse L, der sich in einigen Features deutlich von seinen Mitbewerbern unterscheidet. An Details wie der glatten Oberfläche, auf der man entweder werkzeuge ablegen kann oder Systainer mit T-LOC-Kopplung befestigen kann. merkt dem Sauger an, dass die Marke Festool fest mit dem Handwerk verbunden ist. So lässt sich der relativ leichte Sauger gut in mit Systemschränken eingerichteten Lieferwagen unterbringen. Ein sehr edel wirkender textiler Saugschlauch (wir nannten ihn "Grüne Mamba") lässt sich vollständig im Gerät verstauen. Mit seinem Touch-Bedienfeld und Bluetooth-Konnektivität für den automatischen Start in Verbindung mit Akkuwerkzeugen hat der Sauger einige innovative Alleinstellungsmerkmale zu bieten. Praktisch ist auch die Möglichkeit, den Hauptfilter von außen wechseln zu können, eher unpraktisch dagegen der mit 15 l kleinste Staubbehälter aller getesteten Geräte.
Auch der Sauger VCE 22MC von Flex ist ein überzeugendes Gerät mit Profi-Appeal, was ja auch ein Testurteil "Gut" belegt. Dass ihm für einen besseren Platz als den Sechsten ein paar Punkte fehlen, liegt maßgeblich daran, dass das Gerät ohne jegliches Zubehör geliefert wurde (Rohre und Düsen hätten separat gekauft werden müssen). Über einen Wahlschalter lässt sich der Saugschlauchdurchmesser von 32 mm oder 21 mm zur Justierung des optimalen Volumenstroms einstellen. Eine staubgeschützte Antistatik-Ausrüstung verhindert Aufladungen am Saugschlauch. Als Sicherheitssauger der Klasse M ist der Flex geeignet für alle Stäube mit AGW Werten ≥ 0,1 mg/m³, speziell auch für mineralische Stäube und Holzstäube (auch Buche und Eiche). Eine Flowsensortechnik überwacht den Volumenstrom und meldet durch ein akustisches Signal ein Absinken unter den gesetzlichen Mindestwert von ≤ 20m/s.
Auf Platz 7 liegt schließlich mit dem Makita-Sauger VC2512L ein Gerät, das zwar insgesamt (wie alle Produkte der japanischen Marke) überzeugenden Profi-Standard bietet, aber zumindest in diesem Vergleich in keiner Einzeldisziplin so richtig "Spitze" ist. Dafür ist der Sauger mit unter 240 Euro das mit Abstand günstigste Gerät im Test und damit andererseits ein Schnäppchen, zumal er auch noch die Staubschutzklasse "L" erfüllt und reichlich Zubehör mitbringt.
Die gemessene Punktedifferenz zwischen dem 1. und dem 7. Platz unseres Tests gibt nicht voll den subjektiven Eindruck wieder, den das AUTO BILD-Testteam von den einzelnen Saugern hatte, denn auch der Sauger auf dem letzten Platz ist technisch wie qualitativ ein hervorragendes Gerät. Insofern besteht hier die Qual der Wahl, die je nach gewünschten Features oder natürlich auch nach dem Geldbeutel gefällt werden wird. Angesichts der Tatsache, dass der teuerste Sauger ungefähr vier Mal so viel kostet wie der günstigste wäre auch die Entscheidung für den günstigsten Sauger definitiv keine schlechte Wahl.
Industriestaubsauger im Vergleich
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Unterschiedliche Staubklassen
Die Staubklassen bei Industriesaugern geben an, für welche Arten von Staub der Sauger geeignet ist und welche Sicherheitsmaßnahmen dabei berücksichtigt wurden. Diese Klassifizierung basiert insbesondere auf der europäischen Norm EN 60335-2-69 und dient dazu, die Gesundheit der Anwender zu schützen und sicherzustellen, dass der aufgesaugte Staub effektiv gefiltert wird.
Derart zertifizierte Industriesauger sind durch entsprechende Aufkleber auf dem Gehäuse gekennzeichnet, weil Anwender auch beim Wechsel von Staubbeuteln darauf achten müssen, die für die jeweilige Staubklasse zugelassenen Produkte zu verwenden.
Es gibt drei Hauptstaubklassen:
Staubklasse L (Low Risk):
- Anwendungsbereich: für wenig gefährliche Stäube.
- Maximal erlaubter Arbeitsplatzgrenzwert (AGW): > 1 mg/m³.
- Filterdurchlassgrad: Maximal 1 % des aufgesaugten Staubs darf wieder in die Luft entweichen.
- Beispiele: Hausstaub, Gips, Kalk.
Staubklasse M (Medium Risk):
- Anwendungsbereich: für gesundheitsschädliche Stäube.
- Maximal erlaubter Arbeitsplatzgrenzwert (AGW): ≥ 0,1 mg/m³.
- Filterdurchlassgrad: Maximal 0,1 % des aufgesaugten Staubs darf wieder in die Luft entweichen.
- Beispiele: Holzstaub, Betonstaub, Quarzstaub.
Staubklasse H (High Risk):
- Anwendungsbereich: für krebserregende oder pathogene Stäube, sowie Stäube mit maximaler Gesundheitsgefährdung.
- Maximal erlaubter Arbeitsplatzgrenzwert (AGW): < 0,1 mg/m³.
- Filterdurchlassgrad: Maximal 0,005 % des aufgesaugten Staubs darf wieder in die Luft entweichen.
- Beispiele: Asbest, Schimmel, Blei, Cadmium.
Zusätzlich gibt es spezielle Anforderungen für Stäuber, die explosionsgefährlich sind (ATEX). Industriesauger, die für den Umgang mit solchen Stäuben geeignet sind, müssen den entsprechenden ATEX-Richtlinien entsprechen. Diese Klassifizierung hilft bei der Auswahl des richtigen Saugers für den jeweiligen Einsatzbereich, um sowohl die Gesundheit der Anwender zu schützen als auch die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten.
Nützliches Wissen rund um Industriesauger
Welcher ist der beste Industriesauger?
Der Testsieger des AUTO BILD-Industriesauger-Tests ist der Bosch Professional GAS 35 L SFC. Der Bosch-Sauger gewinnt den Test unter anderem aufgrund seiner spürbar hohen Verarbeitungsqualität, aber auch wegen seiner ausgeklügelten Features und seines reichhaltigen Zubehörs. Der Professional GAS 35 L SFC+ ist Boschs Nass- und Trockensauger der Staubklasse L mit praktischem semi-automatischen Filterreinigungssystem (SFC+). Dieses System ermöglicht eine schnelle und einfache Filterreinigung mit nur einer Hand für schnelles Vorankommen ohne Unterbrechung. Er verfügt zudem über eine extrem leistungsstarke 1380-W-Saugturbine, die einen sehr hohen Vakuumdruck von 254 mbar für beste Saugergebnisse liefert.
Was kann ein günstiger Industriesauger?
Der Kärcher Sauger WD 6 P S V-30/6/22/T gehört mit einer UVP von rund 270 Euro zu den günstigeren Industriesaugern. Doch trotzdem macht er einen guten Job und landet nicht nur auf dem zweiten Platz des AUTO BILD Industriesauger-Tests, sondern wird auch gleichzeitig Preis-Leistungs-Sieger. Er ist nicht für spezielle Staubschutzklassen lizenziert, was ihn für bestimmte professionelle Einsätze wie auf Baustellen weniger geeignet macht, jedoch für Anwendungen wie in Autowerkstätten oder bei der Fahrzeugpflege ausreichend. Der Sauger besticht durch praktische Features wie einen 30-Liter-Edelstahlbehälter, eine Filterreinigung per Knopfdruck, eine einfach zu entnehmende Filterkassette mit Flachfaltenfilter sowie eine integrierte Steckdose für Elektrowerkzeuge mit automatischer Ein-/Ausschaltfunktion. Zudem verfügt das Gerät über eine Blasfunktion, die durch das Umstecken des Saugschlauchs aktiviert wird.
Welche Staubklasse sollte ein Industriesauger haben?
Die Staubklassen bei Industriesaugern sind gemäß der europäischen Norm EN 60335-2-69 klassifiziert, um die Sicherheit und Gesundheit der Anwender zu gewährleisten. Diese Einteilung hilft sicherzustellen, dass der aufgesaugte Staub effektiv gefiltert wird. Industriesauger sind entsprechend ihrer Staubklasse markiert, um den korrekten Umgang mit Staubbeuteln und Filtern zu gewährleisten.
Es gibt drei Hauptklassen:
- Staubklasse L (Low Risk): geeignet für wenig gefährliche Stäube mit einem Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) von über 1 mg/m³. Bis zu 1 % des aufgenommenen Staubs darf in die Luft zurückgeleitet werden. Typische Beispiele sind Hausstaub, Gips und Kalk.
- Staubklasse M (Medium Risk): bestimmt für gesundheitsschädliche Stäube mit einem AGW von mindestens 0,1 mg/m³. Maximal 0,1 % des Staubes darf zurück in die Luft gelangen. Beispiele hierfür sind Holzstaub, Betonstaub und Quarzstaub.
- Staubklasse H (High Risk): für hochgefährliche Stäube wie krebserregende oder pathogene Stäube mit einem AGW von unter 0,1 mg/m³. Nur 0,005 % des Staubs darf entweichen. Beispiele sind Asbest, Schimmel, Blei und Cadmium.
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