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1.
Medion
MD10735
1,4
sehr gut
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2.
Puremy
YT-A-24-XB
1,6
gut
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3.
Vpock
CBP-33L-A
2,4
gut
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Ob auf Reisen, beim Camping oder am Badesee – wer unterwegs kühle Getränke und frische Snacks genießen möchte, setzt auf eine Kühlbox. Besonders beliebt sind thermoelektrische Modelle, die mit einem kleinen Lüfter statt mit Kompressortechnik arbeiten. Sie sind leicht, kompakt und meist deutlich günstiger, eignen sich also ideal für den mobilen Einsatz. Doch halten sie Getränke und Lebensmittel wirklich zuverlässig kühl? AUTO BILD hat verschiedene thermoelektrische Kühlboxen getestet und die Ergebnisse genau unter die Lupe genommen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Thermoelektrische Kühlboxen sind meist deutlich günstiger und kompakter als Kühlboxen mit Kompressor-Technik und so eher für gelegentliche Ausflüge geeignet.
  • Nicht alle Kühlboxen im Test bleiben auch wirklich kalt: Einige steigen nach einer gewissen Zeit wieder mit der Temperatur im Inneren
  • Nur kühlen, nicht gefrieren: Einfrieren kann man in einer thermoelektrischen Kühlbox nicht. Die Geräte schaffen es aufgrund ihrer Bauart meist eine Differenz von 20 Grad Celsius zur Raumtemperatur herzustellen.
  • Variabilität: Die meisten Produkte sind mit 230 Volt- und 12-Volt-Anschlüssen ausgestattet, so kann man sie sowohl im Auto als auch im Haus nutzen. Richtig praktisch sind Modelle, die einen USB-Anschluss für eine Powerbank oder eine Akku-Vorbereitung haben: Damit lebt es sich fast autark.

Testsieger des AUTO BILD Kühlboxen-Tests (2025): Medion MD 10735

Test-Empfehlung

Medion

MD10735

1,4
sehr gut
  • Pro Iconhochwertige Verarbeitung
  • Pro Iconstabiler Griff
  • Pro Iconeinfache Bedienung
  • Contra Iconkein Kabelfach
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Die Medion MD 10735 sieht klein aus, hat es aber faustdick hinter den Ohren: Die Verarbeitung wirkt sehr solide und hochwertig, auch bei offenem Deckel steht die (leere) Kühlbox noch stabil. Der Griff ist robust – obwohl die Kühlbox mit vier Kilogramm zu den Leichtgewichten gehört. Die Bedienung ist einfach: Mit Kippschaltern kann zwischen der Kühlfunktion und der Wärmefunktion gewählt werden, zudem lässt sich die Stärke der Kühl- oder Wärmefunktion einstellen. Kleiner Wehmutstropfen: Die Kühlbox besitzt kein Kabelfach, man muss die Kabel für die verschiedenen Betriebsarten (12 Volt, 230 Volt, USB für Powerbanks) also immer separat mitschleppen. Die Kühlleistung ist gut und schafft es auf 15,5 Grad Celsius Differenz zur Raumtemperatur: Kein Top-Wert, aber sie sorgt für kalte Getränke. Mit dem besten Gesamtpaket im Test erhält die 20-Liter-Kühlbox nicht nur die Note 1,4 (sehr gut), sondern wird gleichzeitig auch unser Testsieger.

Preis-Leistungs-Sieger (2025): Puremy YT-A-24-XB

Test-Empfehlung

Puremy

YT-A-24-XB

1,6
gut
  • Pro Iconbeste Kühlleistung
  • Pro Iconschnelles Runterkühlen
  • Contra Iconbillige Verarbeitung
  • Contra Iconinstabiler Griff
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Die Puremy wirkt auf den ersten Blick nicht sonderlich solide: Die Verarbeitung ist zwar robust, zeigt aber im Detail trotzdem Mängel wie scharfe Kanten oder eher wackelige Anbauteile – das gilt auch für den Griff, der nicht sonderlich stabil ist. Doch die äußerlich kleine Kühlbox, die trotzdem ein Volumen von 24 Litern aufweist, überzeugt beim Anschalten: Sie bietet die beste Kühlleistung im Test. Die Puremy kühlt schnell und zuverlässig auf bis zu 18 Grad Celsius unter Raumtemperatur herunter – und erreicht somit nicht die Herstellerangabe von 20 Grad Differenz. Dennoch ist es der Top-Wert in unserem Test. Mit 3,7 Kilogramm ist die Kühlbox ein Leichtgewicht. Etwas nervig: Es gibt zwar ein Kabelfach für die mitgelieferten 12-Volt- und 230-Volt-Kabel, doch es ist etwas zu klein geraten und sorgt für Kabelsalat. Trotzdem: Für nur 69,99 Euro überzeugt uns die Puremy und verdient sich das Siegel "Preis-Leistungs-Sieger".

So hat AUTO BILD getestet

Im ersten Schritt schauen wir uns direkt nach dem Auspacken die Kühlboxen ganz genau an: Wie sieht es mit der Verarbeitungsqualität aus? Gibt es scharfe Kanten, an denen man sich schneiden könnte? Wie fühlen sich die Materialien an – hochwertig oder eher billig? Und hält der Griff, was er verspricht oder ist er eher ein Wackelkandidat?
Testsituation: Person, umgeben von Kühlboxen, packt weitere aus und verschafft sich einen ersten Eindruck
Direkt nach dem Auspacken begutachtet AUTO BILD die Verarbeitungsqualität der Kühlboxen und hält die Maße fest.
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Dann werfen wir einen Blick auf die Kabelsituation: Gibt es ein eigenes Fach dafür, oder hängen die Kabel lose herum? Und hilft dieses Fach wirklich, Ordnung zu schaffen, oder sorgt es nur für mehr Durcheinander, weil es zu klein ist? Und welche Kabel werden mitgeliefert? Außerdem vermessen wir die Boxen: Sind sie eher groß und sperrig oder kompakt und bieten trotzdem genügend Platz?
Detailaufnahme: Bedienungsknöpfe einer Kühlbox
Die Bedienung ist ebenfalls ein großer Bestandteil des Tests. Lässt sich die Temperatur stufenlos einstellen? Gibt es eine Eco- oder eine Wärmefunktion?
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Dann geht es zur Bedienung: Haben die Boxen eine Heizfunktion? Kann man verschiedene Kühl- oder Wärmestufen einstellen, vielleicht sogar eine umweltfreundliche Eco-Einstellung? Danach achten wir auch auf praktische Extras wie Rollen, Trenneinsätze im Kühlfach oder Tragegurte.
Innenansicht einer Kühlbox mit Thermometer zur Temperaturmessung
Um die Temperaturentwicklung der Kühlboxen festzulegen, stellen wir alle Kühlboxen in einen Raum mit gleichbleibender Temperatur und messen nach zehn, zwanzig, dreißig, sechs, einhundertzwanzig und einhundertachtzig Minuten die Temperatur.
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Zum Schluss messen wir, wie gut die Boxen kühlen. Dafür haben wir sie in einem Raum mit gleichbleibender Temperatur laufen lassen und regelmäßig nachgeschaut, wie kalt es innen wird. Da die Boxen mit einer speziellen Kühlelement-Technik arbeiten, hängt die Kühlleistung stark von der Außentemperatur ab – wir bewerten die Differenz.

Die Testergebnisse im Überblick

Redakteur sitzt auf Liegestuhl, neben ihm Kühlboxen und ein Oldtimer.
AUTO BILD hat zehn thermoelektrische Kühlboxen zwischen 70 und 150 Euro getestet – und auch, wenn viele der Kühlboxen gleich aussehen, sind die Unterschiede deutlich.
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD

Die gute Nachricht gleich vorweg: Alle getesteten Kühlboxen sorgen für eine kühle Erfrischung an heißen Tagen. Es gab in unserem Testfeld keinen Totalausfall, alle funktionierten zuverlässig. Dennoch gab es bei der Kühlleistung, bei der Ausstattung und der Verarbeitungsqualität einige Unterschiede.
Detailaufnahme eines Akkus an der Einhell-Kühlbox für netzunabhängigen Betrieb
Praktisch: Einhell bietet die Möglichkeit, die Kühlbox auch autark mit einem Akku zu betreiben. Allerdings macht es die so schon schwere Kühlbox noch etwas schwerer.
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Die teuerste Kühlbox in unserem Testfeld stammt von Einhell. Die TE-COL 18/27 Li-Solo kostet rund 150 Euro – und ist mit einer coolen Funktion ausgestattet: Kauft man sich noch einen Akku und ein Ladegerät von Einhell dazu, kann die Kühlbox autark ohne Steckdose betrieben werden – ideal für Ausflüge an den Strand. Allerdings zahlt man diese Funktion auch einen Preis: Mit 6,3 Kilogramm Leergewicht ohne Akku ist die Kühlbox schon relativ schwer – und wenn sie voll ausgelastet ist, ist schon wirklich anstrengend zu tragen. Immerhin hält sie schön kühl: Auch wenn das Runterkühlen etwas dauert, kühlt sich auf rund 17 Grad Celsius unter Raumtemperatur – die drittbeste Leistung im Test.
Detailbild: Antirutschpad an einer Kühlbox zur Arretierung einer Powerbank
Severin liefert ein Anti-Rutsch-Pad für eine Powerbank mit, möchte man die Kühlbox mit dem mitgeliefertem USB-Anschluss betreiben – clever!
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Ins Auge sticht die poppige grüne Farbe der Kühlbox von Severin. Auch die KB2923 lässt sich autark betreiben – vorausgesetzt, man hat eine Powerbank dabei. Tatsächlich bietet die grüne Kühlbox, die im leeren Zustand bei offenem Deckel etwas wackelig ist, einen USB-Anschluss, mit dem man die Kühlbox betreiben kann. Die Kühlleistung der knallgrünen Kiste ist als "gut" zu bezeichnen und schafft es auf 15 Grad Celsius unter Umgebungstemperatur. Der Kühlraumtrenner sorgt für Ordnung in der Box.
Zumindest optisch baugleich mit der Severin ist die Kühlbox von TZS-First Austria. Interessant hierbei: TZS-First Austria verkauft die Kühlbox als 32-Liter-Kühlbox, während Severin bei der scheinbar baugleichen Box 25 Liter angibt. Auf der Hersteller-Website von TZS-First Austria wird es dann auch erklärt: 32 Liter sind das Brutto-Volumen, 25 Liter das Netto-Volumen der Kühlbox. Ansonsten unterscheiden sich die beiden Kühlboxen praktisch nicht. Die TZS ist marginal besser verarbeitet und kühlt ein halbes Grad weiter runter als die Severin, doch am Ende landen doch beide auf dem gleichen Platz.
Detailbild: Verriegelung an einer Kühlbox zur Arretierung des Tragegriffs
Rastnasen verhindern das einfache Öffnen des Deckels und das Ausklappen des Griffs an der Campingaz - so kippt sie zwar nicht aus, zum Öffnen braucht es aber deutlich Kraftaufwand.
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Eine stabile, einfach verarbeitete Kühlbox bietet Campingaz – allerdings mit zwei Hindernissen: Sowohl der Griff als auch der Deckel sind nur mit hohem Kraftaufwand zu öffnen, beziehungsweise auszuklappen. Ansonsten gibt es wenig zu meckern: Sie kühlt auf bis zu 16 Grad unter Raumtemperatur runter und wirkt robust verarbeitet. Leider ist kein Kabelfach vorhanden. Positiv: Mit vier Kilo ist sie sehr leicht und handlich.
Kofferraum voller Kühlboxen, eine Softcase-Version ist in eine Lücke gestopft
Praktisch: Durch ihre Bauart lässt sich die Mobicool-Kühltasche leicht in volle Kofferraum stopfen – oder nach Gebrauch sogar zusammenfalten.
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Noch leichter ist nur die Kühlbox von Mobicool. Wobei: Es ist eher eine Kühltasche als eine Kühlbox. Die MB-32 ist eine geräumige Softcase-Box, allerdings ohne Ausstattung: Man kann sie nur über den Zigarettenanzünder betreiben, und eine Wärmefunktion sucht man vergebens. Praktisch: Sie ist faltbar und kann so leicht im Auto verstaut werden. Die Kühlleistung ist anfangs etwas schleppend – ist sie aber erst einmal abgekühlt, hält sie die kühle Temperatur gut und schafft ebenfalls 17 Grad Celsius unter Umgebungstemperatur.
Detailansicht: Solider Griff der AEG-Kühlbox
Robust: Die AEG KK28 ist wie aus dem Vollen gefräst. Der Griff erinnert an einen Türgriff beim Auto und fühlt sich absolut wertig an.
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Die KK28 von AEG ist eine sehr hochwertig verarbeitete Kühlbox – hat aber ein etwas zu kleines Kabelfach. Sie bietet eine gute und zuverlässige Kühlleistung auf bis zu 17,5 Grad Celsius unter Raumtemperatur – der zweitbeste Wert in unserem Test. Sehr robuste Ausführung des Griffs, stabiler Stand bei offenem und geschlossenem Deckel. Wäre die Ausstattung etwas besser, das Gewicht (5,7 Kilogramm) etwas niedriger und beispielsweise mit einer Wärmefunktion ausgestattet, hätte sie sich den Testsieg sichern können.
Detailansicht des scharfkantigen Griffs der Clatronic-Kühlbox
Besonders vorne am Griff hat die Clartronic scharfe, nicht entgratete Kanten. Schnittgefahr!
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Die Verarbeitung der Kühlbox von Clartronic zeigt allerdings Mängel: scharfe Kanten, zudem sehr kratzempfindliche Oberflächen, die schon nach kurzer Zeit abgenutzt aussehen. Dass es für rund 75 Euro auch besser geht, zeigen unsere Test- und Preis-Leistungs-Sieger. Schade: Ein Kabelfach ist nicht vorhanden. Die Kühlleistung ist befriedigend: Bis zu 14,5 Grad Celsius unter Raumtemperatur schafft die Kühlbox, hält ihre Temperatur konstant.
Detailaufnahme des Innenraums der Vpock-Kühlbox
Viel Platz bietet die Kühlbox von Vpock: Am Ende unserer Temperaturmessung schwimmt auf dem Boden der Kühlbox leider viel Kondenswasser.
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Eine große Kühlbox ist die Vpock, allerdings bietet sie auch die schlechteste Kühlleistung im Test: Gerade einmal 12,5 Grad unter Raumtemperatur werden erreicht, dazu wird es eine nasse Angelegenheit: Schon nach zwei Stunden Betrieb konnte man auf dem Boden der Kühlbox sehr viel Kondenswasser finden, das kontinuerlich mehr wurde – trotz korrekt verschlossenem Deckel. Die Verarbeitung zeigt leichte Mängel, robust wirkt sie dennoch. Größer Pluspunkt: Das Kabelfach auf dem Deckel ist einfach und gut nutzbar.

Wie die Kühlboxen im Detail abgeschnitten haben, erfahren Sie in unserer Tabelle:

Kühlboxen im Vergleich (2025)

Medion
MD10735
Puremy
YT-A-24-XB
Severin
KB 2923
TZS First Austria
Thermoelektrische Kühlbox 32 L
Einhell
TE-COL 18/27 Li-Solo
AEG-Electrolux
AEG KK 28
Campingaz
Powerbox Plus 24 L Light Blue
Clatronic
KB 3714
Mobicool
MB32 DC
Vpock
CBP-33L-A
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20 Liter
24 Liter
25 Liter
32 Liter
27 Liter
28 Liter
24 Liter
28 Liter
32 Liter
33 Liter
4,3 Kilogramm
3,7 Kilogramm
4,6 Kilogramm
4,6 Kilogramm
6,3 Kilogramm
5,7 Kilogramm
4,0 Kilogramm
4,3 Kilogramm
1,8 Kilogramm
5,7 Kilogramm
ja
ja
ja
ja
ja
nein
nein
ja
nein
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
20/14/13/10,5/7/4,5/4,5
20/14/11/10/5/2,5/2
20/16/14/11/8/4/5
20/16/13,5/12/7/6/4,5
20/18/14,5/13/9/4/3
20/16,5/13/12/9/4,5/2,5
20/17/13/11,5/7,5/5/4
20/15/12/11,5/8/6/5,5
20/18/15/12/10/5/3
20/16,6/15/12,5/10/7/7,5
  • hochwertige Verarbeitung
  • stabiler Griff
  • einfache Bedienung
  • beste Kühlleistung
  • schnelles Runterkühlen
  • geringes Gewicht
  • USB-Anschluss
  • Anti-Rutschpad
  • gute Kühlung
  • hochwertige Verarbeitung
  • Kühlfachtrenner
  • gute Kühlleistung
  • gute Verarbeitung
  • Akku-Betrieb möglich
  • gute Temperaturhaltung
  • sehr hochwertige Verarbeitung
  • gute Kühlleistung
  • robuster Griff
  • geringes Gewicht
  • handlich
  • gute Kühlleistung
  • befriedigende Kühlleistung
  • geräumig und faltbar
  • gute Temperaturhaltung
  • robuste Bauweise
  • große Box
  • kein Kabelfach
  • billige Verarbeitung
  • instabiler Griff
  • kleines Kabelfach
  • erreicht Kühlleistung nicht
  • wackeliger Deckel
  • wackeliger Deckel
  • erreicht Kühlleistung nicht
  • hohes Leergewicht
  • unhandlich trotz Gurt
  • langsames Runterkühlen
  • kleines Kabelfach
  • keine Wärmefunktion
  • schwer zu öffnender Griff
  • schwer zu öffnender Deckel
  • kein Kabelfach
  • scharfe Kanten
  • instabiler Griff
  • keine Ausstattung
  • nur Zigarettenanzünder betreibbar
  • langsames Runterkühlen
  • schlechte Kühlleistung
  • viel Kondenswasser
  • mangelhafte Verarbeitung

Fazit zum AUTO BILD-Kühlboxen-Test 2025
Person trägt zwei Kühlboxen durch ihre Tragegurte wie Umhängetaschen
Die Umhängegurte sind praktisch. Bei Einhell (rot) drückt das Gewicht allerdings schon auf die Schulter, Mobicool ist leichter zu handhaben.
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD

Es muss nicht immer teuer sein: Das auch günstig gut sein kann, zeigt eindeutig unser Preis-Leistungs-Sieger von Puremy: Er bietet die beste Kühlleistung im Test – leistet sich allerdings auch Schwächen beim Zubehör und bei der Verarbeitungsqualität. Unser Testsieger von Medion hingt zwar etwas bei der Kühlleistung hinterher, bietet aber trotzdem das etwas bessere Gesamtpaket für nicht viel mehr Geld. Robust, groß und zuverlässig ist die AEG KK28, die Kühlboxen von Severin und TZS First Austria sind solide und kompakte Begleiter. Die Akku-Funktion von Einhell sorgt für einen Betrieb weitweg von Stromquellen, sorgt allerdings für ein hohes Leergewicht. Der Geheimtipp für alle, die auf einen einen kleinen Kofferraum angewiesen sind: Die Kühltasche von AEG lässt sich nach Betrieb einfach zusammenfalten.

Testsieger (2025): Medion MD 10735

Test-Empfehlung

Medion

MD10735

1,4
sehr gut
  • Pro Iconhochwertige Verarbeitung
  • Pro Iconstabiler Griff
  • Pro Iconeinfache Bedienung
  • Contra Iconkein Kabelfach
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Preis-Leistungs-Sieger (2025): Puremy YT-A-24-XB

Test-Empfehlung

Puremy

YT-A-24-XB

1,6
gut
  • Pro Iconbeste Kühlleistung
  • Pro Iconschnelles Runterkühlen
  • Contra Iconbillige Verarbeitung
  • Contra Iconinstabiler Griff
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Wie funktionieren elektrische Kühlboxen fürs Auto?

Bei thermoelektrischen Kühlboxen sorgt Strom für den Kälte bzw. Wärmetransport. Dafür ist das Kühlelement mit zwei Halbleitern ausgestattet, wovon einer Energie an den anderen abgibt. Dort, wo die Energie abgegeben wird, wird es kälter, auf der anderen Seite wärmer. Die Wärme wird so vom Inneren der Kühlbox nach außen transportiert.
Bei vielen Modellen lässt sich dieser Energiefluss sogar umkehren, sodass die Boxen auch zum Warmhalten genutzt werden können. Das heißt aber auch, dass die Kühlung in der Box immer abhängig von der Außentemperatur ist. Gute Kühlboxen schaffen Temperatur-Differenzen um die 20 Grad.

Tipp: So gibt es optimal gekühlte Getränke

Elektrische Kühlboxen sind keine Kühlschränke. Wer Wert auf kühle Getränke legt, der sollte diese deswegen am besten schon am Vorabend kaltstellen. Auch die Kühlbox kann vorab an die Haushaltssteckdose angeschlossen und heruntergekühlt werden. Kühlakkus sorgen für den zusätzlichen Frische-Kick.
Beim Ausflug gilt dann: Die Geräte möglichst nicht in die pralle Sonne stellen und nicht das Lüftungsgitter abdecken, da der Lüfter Frischluft braucht. Den Deckel immer nur kurz öffnen, weil mit jedem Schwall warmer Luft auch Kondenswasser nach innen gelangt.
Elektrische Kühlboxen funktionieren also gut. Wer aber unabhängig von der Außentemperatur Speisen und Getränke kühl halten will oder sogar Minustemperaturen benötigt, kommt an einer Kompressor-Kühlbox nicht vorbei. Im AUTO BILD Kompressor-Kühlbox-Test von 2024 schnitt die Dometic CFX3 35 am besten ab.

Nützliches Wissen zu Kühlboxen

Welche Kühlbox ist die beste?

Testsieger beim AUTO Bild Kühlboxentest 2025 wurde die Medion MD10735. Es handelt sich dabei um eine sehr hochwertig verarbeitete Kühlbox mit stabilem Griff und einfacher Bedienbarkeit. Außerdem bietet sie eine gute Kühlleistung. Kleiner Wermutstropfen: Kein Kabelfach vorhanden, die mitgelieferten Kabel müssen also extra transportiert werden.

Welche Kühlbox hält am längsten kühl?

Passive Kühlboxen oder -taschen sind die klassischen Begleiter für einen Ausflug in den Park oder an den Strand im Sommer. Ungeöffnet halten sie den Inhalt durchaus einige Stunden kühl. Dauerhaft kühlen kann man Speisen und Getränke aber nur mit elektrischen Kühlboxen oder Kompressor-Kühlboxen – jedenfalls, solange die mit Energie versorgt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Absorber- und Kompressor-Kühlbox?

Kompressor-Kühlboxen arbeiten wie ein "richtiger" Kühlschrank. Sie sind mit einem Kompressor und Kühlmittel ausgestattet. Dadurch funktionieren Kompressorkühlboxen unabhängig von der Außentemperatur. Sogar Minusgrade sind möglich. Durch den Kompressor werden die Boxen aber vergleichsweise schwer.
Absorber-Kühlboxen können elektrisch sowohl mit 12 und 230 Volt als auch mit Gas betrieben werden. Sie können also auch kühlen, wenn kein Strom zur Verfügung steht. Das Kühlsystem funktioniert mit Kühlflüssigkeit. Vorteil: Die Box arbeitet vollkommen geräuschlos.

Wie lange hält eine Kühlbox an einer Autobatterie?

Die Antwort hängt von so vielen Faktoren ab, sodass die Angabe einer sicheren Zeitspanne unmöglich ist. Wie groß ist die Batterie? Die Möglichkeiten reichen von 44 Amperestunden in den meisten Kleinwagen bis hin zu 110 Ah in Pkw der Oberklasse. Wie ist der aktuelle Ladestand der Autobatterie? Wie hoch ist der Stromverbrauch der eingesetzten Kühlbox? Empfehlenswert ist es, mit einem sogenannten Batteriewächter zu arbeiten, um eine Tiefentladung der Autobatterie zu vermeiden. Auf der sicheren Seite ist man zudem, wenn man eine Kühlbox nur kurzzeitig ohne Motorbetrieb laufen lässt.

Hinweis

Dieser Test wurde unterstützt von AEG, Einhell und TZS First Austria. Unsere Standards zu Transparenz und Unabhängigkeit finden Sie hier.