Sena 50R
Autobild LogoTestsieger
Externe Verlinkung
1.
Sena Bluetooth
Sena 50R
1,3
sehr gut
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CARDO Packtalk EdgeExterne Verlinkung
2.
Cardo Systems
CARDO Packtalk Edge
1,4
sehr gut
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CARDO Freecom 4xExterne Verlinkung
3.
Cardo Systems
CARDO Freecom 4x
1,5
gut
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FX8 PRO (1x)Externe Verlinkung
4.
Fodsports
FX8 PRO (1x)
2,0
gut
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BPA 600 (15550)Externe Verlinkung
5.
Albrecht
BPA 600 (15550)
2,3
gut
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Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.

Motorrad-Headsets steigern nicht nur den Komfort, sondern auch die Sicherheit auf Tour. Sie ermöglichen Gespräche mit dem Sozius oder der ganzen Gruppe, ohne dass jemand anhalten muss, praktisch für Absprachen zu Route, Pausen oder Gefahren. Darüber hinaus können sie Musik abspielen, Anrufe annehmen oder Navigationsansagen direkt in den Helm übertragen. Gesteuert wird meist per Knopfdruck oder Sprachbefehl, die Verbindung läuft über Bluetooth. Erlaubt ist das Fahren mit Headset, solange Umgebungsgeräusche gut hörbar bleiben. Deshalb setzen die meisten Systeme auf im Helm verbaute Lautsprecher und nicht auf abschirmende In-Ear-Kopfhörer.
Headset-Test
Multimedia beim Fahren – mit einem Bluetooth Headsets werden Motorradtouren noch komfortabler.
Bild: AUTO BILD
AUTO BILD hat fünf aktuelle Modelle aus verschiedenen Preisklassen getestet. Alle Geräte lassen sich problemlos mit dem Smartphone koppeln – auch für Technik-Laien kein Problem. Im Alltagstest funktionierten alle Modelle zuverlässig, Navigation, Musik und Anrufe liefen reibungslos. Kritikpunkt Reichweite: Die vom Hersteller angegebenen Distanzen von 1,2 bis 2 Kilometern für Intercom-Verbindungen erwiesen sich als überambitioniert. In der Praxis lag die stabile Reichweite meist nur bei 200 bis 600 Metern – abhängig vom Gelände, Helmtyp und anderen Störfaktoren. Besonders bei Carbonhelmen sinkt die Reichweite.
Gut: die Akkulaufzeiten. Je nach Modell halten die Headsets zwischen 10 und 20 Stunden durch – genug für einen ausgedehnten Tag auf zwei Rädern.

Das Wichtigste in Kürze

  • Sicherheit & Komfort: Headsets ermöglichen Kommunikation, Navigation und Musik direkt im Helm und das legal, solange Umgebungsgeräusche hörbar bleiben.
  • Einfache Kopplung: Alle getesteten Systeme lassen sich unkompliziert per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden. Bedienung erfolgt über Knöpfe oder Sprachsteuerung.
  • Reichweite: Herstellerangaben von 1–2 km sind übertrieben – stabil blieben die Verbindungen meist nur zwischen 200 und 600 Metern, abhängig von Gelände und Helmtyp.
  • Alltagstauglich: Akkulaufzeiten zwischen 10 und 20 Stunden reichen für Tagestouren aus.

Testsieger des AUTO BILD-Headset-Test (2024): Sena 50R

Test-Empfehlung

Sena Bluetooth

Sena 50R

1,3
sehr gut
  • Pro Iconschickes Design
  • Pro Iconintuitive Bedienung
  • Pro Iconguter Klang
  • Contra Iconunbefriedigende Anleitung
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Bereits beim Design macht das 50R deutlich, dass es zu den Topmodellen zählt. Doch dient die schicke Formgestaltung nicht dem Selbstzweck, sondern unterstützt eine einfache Handhabung über drei große, leicht zu ertastende Schalter. Ein Knopfdruck auf den mittleren Taster "Hey Sena" – und schon ist das Gerät per Sprachsteuerung bedienbar. Beeindruckend: Die Harmann-Kardon-Lautsprecher begeistern auch bei hoher Lautstärke mit einem ausgewogenen Verhältnis von Höhen und Tiefen. Besonders wirkungsvoll reduziert die Advanced Noise Control sämtliche Hintergrundgeräusche während der Intercom-Kommunikation. Beim Laden mit dem beigelegten Wifi-Kabel werden automatische Updates aufgespielt. Negatives? Nun, dem 50R liegt lediglich eine unverständliche Quick-Start-Anleitung bei. Ein Benutzerhandbuch muss aus dem Netz heruntergeladen werden. Unterm Strich ist das Sena 50R ein tolles Gerät mit einem stattlichen Anschaffungspreis – unser Testsieger.

Preis-Leistungs-Sieger (2024): Albrecht BPA 600

Test-Empfehlung

Albrecht

BPA 600 (15550)

2,3
gut
  • Pro Icongünstiger Preis
  • Pro Iconverständliche Bedienungsanleitung
  • Contra Iconeinfache Verarbeitung
  • Contra Iconhöhenlastiger Klang
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Das BPA 600 des deutschen Herstellers Albrecht sieht schick aus, bietet alle wesentlichen Funktionen – und es ist günstig. Das Gerät verfügt über ein integriertes, zentral zu steuerndes FM-Radio, es unterstützt Smartphones mit Sprachsteuerung (Siri/Ok Google) und baut bis zu zwei parallele Verbindungen gleichzeitig auf, etwa Navi und Telefon. Grundsätzlich kann das Albrecht-Headset seinen günstigen Preis nicht verbergen. Die vier kleinen Taster lassen sich erst nach einiger Gewöhnung zuverlässig bedienen und wirken wackelig, die Lautsprecher sind scharfkantig, die Kabel dünner als bei den Konkurrenten. Zudem erfolgt die Lautstärkeregelung in zu großen Schritten. Auch ist das von ausgeprägten Höhen dominierte Klangerlebnis eingeschränkt. Dagegen ist die Geräuschunterdrückung am Mikrofon sehr effizient, und bei Ausführung und Umfang der Bedienungsanleitung kann das Albrecht punkten. Unterm Strich kann das Gerät alles, was man von ihm erwartet und wird zu Recht Preis-Leistungs-Sieger des Tests.

So haben wir die Headsets getestet

Begonnen haben wir mit dem Einbau der jeweiligen Geräte in unseren Testhelm. Eklatante Unterschiede der einzelnen Modelle ließen sich hierbei nicht feststellen. In den meisten Fällen kann das Bedienteil mit zwei unterschiedlichen Befestigungsmöglichkeiten am Helm fixiert werden, entweder per Klett- oder Magnethalter oder per Steck- bzw. Schiebesockel. Innerhalb von maximal 30 Minuten waren die Headsets jeweils startklar, weitere fünf Minuten später konfiguriert und mit unserem Smartphone verbunden. Weshalb wir zügig zum Funktionstest übergehen konnten. Dabei bewerteten wir Bedienbarkeit mit (Leder-)Handschuhen, Bedienkomfort allgemein (z. B. den Sprachassistenten), Klangempfinden bei wechselnden Geschwindigkeiten bis hin zu Autobahntempo 130 km/h, Stabilität der Bluetooth-Verbindung sowie Reichweite und vieles mehr.
Headset-Test
Nicht alle Anleitungen sind ausführlich und verständlich – da kann die Montage zur Geduldsarbeit werden.
Bild: AUTO BILD
Parallel zu den fünf universell verwendbaren Headsets haben wir zwei helmgebundene Systeme außerhalb der Wertung mitgetestet. Wir wollten wissen, welchen Unterschied es macht, wenn ein für ein bestimmtes Helmmodell passendes System statt eines Allround-Sets verwendet wird. Sowohl das System Schuberth SC2 für die Schuberth-Helme C5, E2 und S3 als auch das Nolan N-Com B902L R Series für Nolan N-Com-Helme funktionieren ähnlich wie die hochwertigen Modelle von Sena oder Cardo – was nicht weiter verwundert, werden doch sowohl das Nolan-System als auch das Schuberth SC2 bei Sena gefertigt. Erwartungsgemäß passt die Remote Control perfekt zu den jeweiligen Helmen. Lautsprecher und Mikrofon etwa sind beim Schuberth S3 bereits eingebaut und bedürfen keiner Installation.
Headset-Test
Im Stadtverkehr und auf der Autobahn checken wir, wie die Verbindungs-, Klang- und Lautsprecher Qualität ist und wie gut sich die Geräte während der Fahrt bedienen lassen.
Bild: AUTO BILD
Der wohl augenscheinlichste Unterschied liegt in der kompakteren Unterbringung der Bedieneinheit links am Helm. So steht etwa das konventionelle Cardo Packtalk Edge 28 Millimeter und das FOD Sports FX8 Pro satte 32 mm vom Helm ab, während das helmgebundene Schuberth SC2 C5 den passenden Schuberth-Helm nur um elf mm überragt. Das Nolan-System liegt ebenfalls homogen am Nolan N-Com-Helm an und kommt zusätzlich mit einem integrierten Sicherheitsfeature, einem zweiten Zusatz-Bremslicht. Die Leuchte zeigt Not- und Gefahrenbremsen, Standlicht und Warnblinkanlage an, hat aber keinerlei Einfluss auf das tadellos funktionierende Headset.

Testergebnisse im Überblick

Der Testsieger Sena 50R überzeugt mit einfacher Bedienung und exzellentem Klang durch Harmann-Kardon-Lautsprecher. Die Geräuschunterdrückung ist effektiv, jedoch ist die mitgelieferte Quick-Start-Anleitung wenig hilfreich. Das Albrecht BPA 600 ist unser Preis-Leistungs-Sieger. Es bietet nützliche Funktionen wie Sprachsteuerung sowie die Möglichkeit, mehrere Geräte gleichzeitig zu verbinden. Die Verarbeitungsqualität ist eher einfach; die Taster und Lautsprecher wirken etwas billig, und die Lautstärkeregelung ist unpräzise. Das Headset Packtalk Edge von Cardo fällt besonders durch seine einfache Montage mittels Magnetverbindung auf. Die intuitive Bedienung und gute Geräuschunterdrückung sind weitere Pluspunkte, doch der Klang ist zu höhenlastig und die Bedienungsanleitung nicht zufriedenstellend.
Headset-Test
Wichtig ist, dass sich die Headsets auch mit Handschuhen und bei der Fahrt problemlos bedienen lassen.
Bild: AUTO BILD
Hersteller Cardo punktet in diesem Test gleich zweimal: Das Freecom 4x besticht mit einfacher Bedienbarkeit auch mit Handschuhen und zuverlässiger Sprachsteuerung. Wie auch beim Packtalk Edge bleibt einzig der Klang – besonders im Bassbereich – etwas unter den Erwartungen, und die Bedienungsanleitung ist unzureichend. Fodsports bietet mit seinem FX8 Pro einen guten Klang und nützliche Extras wie ein integriertes FM-Radio. Trotzdem wird die Bedienung durch unklar gestaltete Taster erschwert, und die Bedienungsanleitung ist kaum hilfreich. Insgesamt zeigen die getesteten Geräte durchweg gute Leistungen, wobei jedes Modell spezifische Stärken und Schwächen in Bedienung, Klangqualität und Benutzerführung aufweist.

Die Headsets im Test

Sena Bluetooth
Sena 50R
Cardo Systems
CARDO Packtalk Edge
Cardo Systems
CARDO Freecom 4x
Fodsports
FX8 PRO (1x)
Albrecht
BPA 600 (15550)
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sehr einfach
sehr einfach
sehr einfach
einfach
einfach
sehr laut bei gleichbleibender Qualität
laut mit Qualitätsverlust
laut mit Qualitätsverlust
weniger laut, mit Qualitätsverlust
laut mit Qualitätsverlust
gut
gut
gut
gut
gut
vorhanden
vorhanden
vorhanden
vorhanden
vorhanden
sehr komfortabel
sehr komfortabel
sehr komfortabel
komfortabel
komfortabel
  • schickes Design
  • intuitive Bedienung
  • guter Klang
  • praktische Magnethalter
  • intuitive Bedienung
  • schickes Design
  • intuitive Bedienung
  • zuverlässiger Betrieb
  • durchdachtes Design
  • relativ preiswert
  • guter Klang
  • günstiger Preis
  • verständliche Bedienungsanleitung
  • gute Leistungen
  • unbefriedigende Anleitung
  • hoher Preis
  • höhenlastiger Klang
  • unvollständige Anleitung
  • höhenlastiger Klang
  • unvollständige Anleitung
  • leicht verwirrende Bedienbarkeit
  • sehr schlechte Bedienungsanleitung
  • einfache Verarbeitung
  • höhenlastiger Klang

Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.

Fazit

Konversation, Musik hören oder telefonieren ist mit allen fünf Geräten sowie den helmgebundenen Systemen problemlos möglich. Wer jedoch höhere Ansprüche an Materialqualität, Bedienbarkeit oder Umfang der Funktionen hat, der muss eines der hochwertigeren Modelle wählen und etwas tiefer in die Tasche greifen.
Headset-Test
Ob das Headset wirklich fest sitzt, prüfen wir im Praxistest.
Bild: AUTO BILD

Testsieger (2024): Sena 50R

Test-Empfehlung

Sena Bluetooth

Sena 50R

1,3
sehr gut
  • Pro Iconschickes Design
  • Pro Iconintuitive Bedienung
  • Pro Iconguter Klang
  • Contra Iconunbefriedigende Anleitung
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Alles Wichtige zu Motorrad-Headsets

Welches ist das beste Headset im Test?

Das Sena R50 hat unseren Test als das beste Motorrad-Headset gewonnen. Es überzeugt durch herausragende Klangqualität, zuverlässige Bluetooth-Verbindung und effektive Noise-Cancelling-Technologie, die klare Kommunikation selbst bei hohen Geschwindigkeiten ermöglicht.

Wie viel kostet ein gutes Motorrad-Headset?

Bei Motorrad-Headsets variiert der Preis je nach Qualität und Funktionen erheblich. Das Albrecht BPA 600 bietet als günstigstes gutes Modell solide Basisfunktionen für rund 80 Euro. Für anspruchsvollere Nutzer ist das Sena 50R mit Top-Leistungen in Klang, Konnektivität und Technologie für über 350 Euro die Premiumoption. Diese Preisspanne zeigt, dass von Einsteiger- bis zu High-End-Modellen für jeden Anspruch etwas dabei ist.

Worauf muss ich beim Kauf eines Motorrad-Headsets achten?

Beim Kauf eines Bluetooth-Motorrad-Headsets ist es wichtig, auf Klangqualität und effektive Geräuschunterdrückung zu achten, besonders für klare Kommunikation bei hohen Geschwindigkeiten. Achten Sie auch auf eine lange Batterielaufzeit, Kompatibilität mit Ihrem Helm und anderen Geräten sowie einfache Bedienbarkeit, idealerweise auch mit Handschuhen. Zusatzfunktionen wie Gruppenkommunikation oder FM-Radio können je nach Bedarf ebenfalls relevante Kaufkriterien sein.