Tipps: Winterpflege für Alufelgen

Alufelgen reinigen: So geht's

So glänzen die Felgen

Schmutz, Nässe, Bremsstaub – Alufelgen müssen viel Dreck aushalten. Doch bei richtiger Pflege sorgen sie für einen glanzvollen Auftritt. AUTO BILD erklärt wie es geht.
Alufelgen werten die Optik eines Autos deutlich auf – aber nur, wenn sie auch schick ausschauen. Oft ein kleines Vermögen wert, brauchen die Alufelgen am Auto für Wirkung und Werterhalt regelmäßige Pflege.Immerhin sind sie permanent Bremsstaub, Straßenschmutz und Nässe ausgesetzt. Bleiben die Räder auch im Winter am Auto, kommt noch Streusalz dazu. Die Verschmutzungen an den Felgen sind deswegen oft sehr hartnäckig und nur mit speziellen Reinigern und Felgenbürsten zu entfernen. Wie die Alufelgen wieder glänzen, erklärt AUTO BILD.

Eine gute Felgenreinigung bedeutet Handarbeit

Bei der Reinigung mit der Bürste sollte man auf säurehaltige Felgenreiniger verzichten.

Damit die Felgen wieder glänzen, sollten die Räder bei jeder Autowäsche mit Hochdrucklanze, Felgenreiniger und Bürste gesondert behandelt werden. Den Reinigern dabei unbedingt die nötige Einwirkzeit geben, dann löst sich ein Großteil des Schmutzes fast wie von selbst. Doch Vorsicht: Säurehaltige Mittel bieten zwar eine kräftige Reinigungswirkung, können das Material aber auch angreifen. Besser: einen säurefreien Reiniger nehmen und dafür mehr Muskelkraft einsetzen. Danach die Versiegelung der Räder nicht vergessen. Sie hilft bei der nächsten Reinigung und konserviert die Räder für eine Saison. Dafür gibt es spezielle Sprays und Mittel, die nach der Reinigung aufgetragen werden. 

Bei starken Schäden müssen Felgen ersetzt werden

Kleine Dellen können repariert werden – solche Schäden sind aber kritisch. Unbedingt austauschen!

Bei Beschädigungen der Felge reicht die Reinigung natürlich nicht. Kleinere Macken können selbst repariert werden (siehe Bildergalerie), bei größeren muss der Felgenschuster ran. Das lohnt vor allem bei älteren Alus, die knapp werden im Handel, oder sehr hochwertigen Exemplaren. Ob Beulen, Kratzer oder auch Korrosion – die Profis der Fachbetriebe können fast jeden Schaden reparieren, wenn dabei nicht die Tragfähigkeit des Rades beeinträchtigt wird. Klar ist: Unmöglich wird die Reparatur bei Rissen, Brüchen oder großen Dellen. Hier hilft nur der Austausch. Bei mehrteiligen Rädern lassen sich die beschädigten Segmente einzeln austauschen, das spart Geld. Bei einteiligen Rädern können nur die Spezialisten beurteilen, ob sich eine Reparatur lohnt. Die Kosten liegen je nach Schaden zwischen etwa 30 und 200 Euro.

Tipps: Winterpflege für Alufelgen

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