Auto-Zuladung: Test mit maximaler Zuladung

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Auto-Zuladung: Test mit maximaler Zuladung

— 29.08.2011

Wie sicher sind unsere Autos voll beladen?

Fünf Personen an Bord, den Kofferraum bis unters Dach voll Gepäck und plötzlich ein Hindernis auf der Straße – jetzt zeigt sich, wie gut Fahrwerk und Elektronik das gefährliche Ausweichmanöver beherrschen.

Wie war Ihr Urlaub? Haben Sie auch so viel eingekauft? Weinflaschen? Hobby-Zubehör? Eine Antiquität? Wer noch Platz im Auto hat, nutzt ihn oft bis zum letzten Millimeter aus. Immer rein damit. Es sei denn, der Wagen war schon bei der Anreise bis unters Dach be- oder gar überladen. Gegenüber Flugreisen muss man sich bei Autofahrten ja nicht an lächerliche 20-Kilo-Maximallimits halten. Also: Einer geht noch ... Und noch einer ... Wer auf unseren Autobahnen genau hinguckt, sieht so manches Gefährt beängstigend tief in die Knie gehen. Denn natürlich gibt es auch für Autos Zuladungsgrenzen. Und die sind oft viel schneller erreicht, als man denkt.

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So hat der BMW 530d GT bei einem Leergewicht von über 2,1 Tonnen nur eine Zuladung von 456 Kilo. Der weniger als halb so schwere Fiat Panda kann immerhin 361 Kilo an Bord nehmen und hat damit eine erheblich bessere Nutzlast im Verhältnis zum Leergewicht. AUTO BILD wollte wissen, wie sich volle Beladung auf Sicherheit, Fahrdynamik und Komfort auswirken. Dazu haben neun Modelle – vom Kleinwagen bis zur Luxuslimousine – ein umfangreiches Messprogramm durchlaufen. Wichtigstes Sicherheitskriterium war der sogenannte ISO-Spurwechseltest, der ein heftiges Ausweichmanöver bei höherem Tempo simuliert.

Sicherheitstest bei maximaler Zuladung

So haben wir getestet

Alle Autos haben ein komplettes Fahrdynamikprogramm mit sechs Disziplinen durchlaufen – und zwar einmal leer und einmal mit maximaler Beladung. Bewertet haben wir zu je 50 Prozent sowohl den ...

So haben wir getestet 1 von 9
Vergleichbar ist dieser anspruchsvolle Fahrversuch mit einem plötzlich auftretenden Hindernis auf der Autobahn. Außerdem mussten die neun Kandidaten ein komplettes Fahrdynamikprogramm mit Beschleunigung, Zwischenspurt, Bremsen, Slalom und Komfortstrecke absolvieren. Die gute Nachricht: Unsere Autos sind grundsätzlich sicherer geworden. Kam es vor ein paar Jahren bei derartigen Tests noch vor, dass einzelne Modelle gefährlich aufstiegen, zeigte dieses Mal keines der getesteten Fahrzeuge eine kritische Kipptendenz. Trotzdem gibt es große Unterschiede: Manches Auto blieb von der vollen Zuladung unbeeindruckt, bei einigen verbesserte sich durch maximales Gewicht an Bord sogar die Fahrstabilität.

Oben in der Bildergalerie: So schnitten die Autos im Test ab

Andere wiederum kamen beim Ausweichen schon bei niedrigen Geschwindigkeiten kräftig ins Schlingern. Schonungslos wurden hier ESP- und Fahrwerkschwächen offensichtlich. Wer ein gutes Reise- und Urlaubsauto sucht, das möglichst unkritisch auf Zuladung reagiert, findet in unserem Test die wichtigsten Antworten.

Autor: Jörg Maltzan

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