Autos mit Tiernamen
Willkommen im Auto-Zoo

Adler, Ente, Laubfrosch, Manta, Mustang, Panda – tierische Autonamen gehören zur Geschichte des Automobils wie das Rad. Kennen Sie alle Autos mit tierischem Beistand?
Bis ein neues Auto seinen Namen bekommt, vergeht viel Zeit. Marketing-Experten, Linguisten und Dolmetscher suchen manchmal jahrelang nach einer passenden Modellbezeichnung. Sie dient auf der ganzen Welt als Aushängeschild, darf in keinem Land anstößige Assoziationen wecken und soll möglichst unverwechselbar sein. Der Name muss zum Auto passen, und er darf nicht rechtlich geschützt sein. Eine unfreiwillig komische Bezeichnung kann auch das beste Auto zu einem Verkaufsflop werden lassen – was nicht heißt, dass es dennoch nicht genügend Negativ-Beispiel gäbe. Eine sichere Nummer sind dagegen Tiernamen. Schnell wie ein Wildpferd, geschmeidig wie eine Raubkatze – das versteht jeder.
Aber nicht immer passen die Eigenschaften von Tier und Auto überein. Was eine Wespe (Hudson Wasp) mit einer üppigen US-Mittelklasselimousine gemeinsam hat, wird uns die längst erloschene Firma Hudson nicht mehr verraten können. Nicht minder kurios: Volkswagen nannte den Golf auf dem US-Markt Rabbit, zu Deutsch "Kaninchen". Vielleicht waren die Verantwortlichen ja bei den Kaninchenzüchtern akitv. Bei Lamborghini hingegen passt alles zusammen. Der Lamborghini Murciélago versteckt seine Muskeln nicht, er scharrt auf dem heißen Asphalt, hat einen aggressiven Ausdruck und ist bereit, jeden zu jagen, der ihm in die Quere kommt. Genau wie der gleichnamige Kampfstier, der dem Lambo seinen Namen gab. Giftig und bissig tritt auch die Dodge Viper an, ähnlich wie die Gift-Schlange, wenn sie Feinden drohen will.
In der Bildergalerie finden Sie weitere tierische Autos. Sollten Sie ein Fahrzeug vermissen, schreiben Sie uns gern einen Kommentar!
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Tierische Autonamen

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Die Natur ist Vorbild für zahllose technische Entwicklungen. Auch beim Auto. Die Tierliebe geht so weit, dass komplette Autos nach Tieren benannt werden. Die Cobra, zum Beispiel. Sie ist giftig, gefährlich und unberechenbar. Sowohl als AC Cobra (1962 bis 1968), wie auch als gleichnamiges Reptil.

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Ein Adler liebt die Freiheit. Egal ob Vogel oder Auto. Es war ein Adler Standard 6, mit dem Clärenore Stinnes von 1927 bis 1929 die Welt umrundete – die erste Weltumrundung mit dem Automobil.
Bild: Real Fiction Film

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Ob Alfa Romeo wohl einen ähnlichen Erfolg in Deutschland gehabt hätte, wenn man den knackigen Roadster "Spinne" genannt hätte? Unter der Bezeichnung "Spider" macht der offene Alfa jedenfalls seit 1966 international Karriere.
Bild: Aleksander Perkovic

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Nach über 40 Jahren hat der Alfa Spider in seiner aktuellen Version ordentlich Speck angelegt. Verglichen mit dem puristischen Ur-Spider bleiben da nicht mehr viele Gemeinsamkeiten. Außer dem Namen.

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Vorsicht, der sticht! Der AMC Hornet (1970 bis 1977) ist nach der Hornisse benannt. Für US-Verhältnisse war der Hornet sehr kompakt, für empfindliche Stiche bei anderen Verkehrsteilnehmern sorgte die Topmotorisierung: ein 5,9-Liter-V8.
Bild: Werk

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Aufsehen erregte ein AMC Hornet im Bond-Film "Der Mann mit dem Goldenen Colt": Bei der Verfolgung des Bösewichts Scaramanga meistert Bond (gespielt von Roger Moore) eine 360-Grad-Drehung um die Längsachse im Flug über eine zerstörte Brücke. Einer der besten Auto-Stunts der 007-Geschichte.
Bild: Werk

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Irgend jemand bei AMC konnte von Stacheln und Speeren gar nicht genug kriegen. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass sie ihr Fließheck-Coupé "Marlin" getauft haben? Marlin bedeutet auf Deutsch "Speerfisch". Das Mittelklasse-Coupé wurde von 1965 bis 1967 gebaut und war eines der ersten Autos in den USA mit Fließheck.
Bild: Werk

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Noch ein AMC aus dem Zoo: Die Allradversion des Hornet hörte auf den Namen "Eagle", zu Deutsch "Adler". Der von 1980 bis 1988 verkaufte Eagle ist einer der Vorreiter moderner SUV: Allrad war Serie, die Pkw-Karosserie höhergelegt.
Bild: Werk

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"Frogeye", zu Deutsch "Froschauge", heißt der Austin-Healey Sprite MK I (1958 bis 1961). Und es wird sich wohl niemand ernsthaft die Frage stellen, warum?
Bild: Lars Busemann

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Schwein gehabt: 1956 wurde der Austin-Healey zur Sau. Der Austin-Healey 100-six bekam einen Reihensechser mit 102 PS. Seinen Kosenamen "The pig" trägt der große Austin-Healey nicht ohne Grund: Er ist rau, hart und quietschfidel – wie seine borstigen Verwandten aus der Tierwelt.
Bild: Werk

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Oh, wie süß, ein Beagle! Gemeint ist in diesem Fall kein Hund mit Schlappohren, sondern der Lieferwagen Bedford Beagle (1964 bis 1973).
Bild: Werk

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So stellte sich Buick in den 60er-Jahren eine in Blech gepresste Wildkatze vor. Der Buick Wildcat (1962 bis 1970) hatte in der Tat das Zeug dazu, heiße Mäuse zu jagen ...
Bild: Werk

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Frei wie ein Vogel: Am Steuer eines Buick Skylark (zu Deutsch "Feldlerche") sollte man sich frei und unabhängig fühlen. So oder so ähnlich dachten sich das die Strategen bei General Motors, die den Mittelklasse-Buick ab 1953 nach einem Vögelchen benannten. Im Bild ein 1980er Modell. 1998 verschwand die Modellbezeichnung.
Bild: Werk

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Die Sting-Ray-Corvette beschleunigt den Puls. Heute wie bei ihrer Präsentation im Jahr 1963. Ihren Spitznamen hat die Sting-Ray-Corvette vom Stachelrochen (Englisch "Stingray").
Bild: Werk

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Hässliches Entlein: Als der Citroën 2CV 1948 erstmals gezeigt wurde, war das Publikum wenig beeindruckt und betitelte das Auto schnell als "hässliches Entlein". Der internationalen Karriere der "Ente" hat das ganz gewiss nie geschadet. Bis heute steht kein anderes Auto so eindeutig für frankophile-freie Fortbewegung, wie die Ente.
Bild: Holger Schaper

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Eine wilde Biene aus dem Hause Daihatsu: Der Daihatsu Bee (zu Deutsch "Biene") hatte zwar keine Flügel, dafür aber drei Räder und einen luftgekühlten Zweizylinder. Er wurde nur 1958 angeboten.
Bild: Werk

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Noch eine Biene, diesmal von Datsun. Auf dem US-Markt legte Datsun ein Sondermodell des Sunny B210 (1973 bis 1983) auf und gab ihm gleich einen neuen Namen: Honeybee, zu Deutsch "Honigbiene".
Bild: Werk

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Bei der Namensfindung des Pantera (1971 bis 1989) ließ sich De Tomaso von wilden Großkatzen inspirieren.
Bild: Werk /

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Schlankes Raubtier: Der De Tomaso Mangusta (1966 bis 1971) hat seinen Namen von den Mangusten, zu denen unter anderem die Erdmännchen zählen. Was sie auszeichnet: Sie sind flink und haben einen kleinen Aktionsradius. Wie der Mangusta.
Bild: Werk /

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Giftig und bissig: der Dodge Viper (seit 1992). Bissig und gierig tritt der V10 an, ähnlich wie eine Viper, wenn sie Feinden drohen will.
Bild: Ingo Barenschee

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Was zeichnet einen Schafbock aus? Er setzt sich durch, verteidigt seinen Harem, vertreibt Eindringlinge und fühlt sich auch im Gelände wohl. Der Dodge Ram (Ram bedeutet zu Deutsch "Schafbock") leistet seinem Fahrer ähnliche Dienste.
Bild: Werk

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Ein schneller, leichtfüßiger Ferrari wird nach einem Dinosaurier benannt? Könnte man meinen. Aber dem ist nicht so: Der Ferrari 246 Dino GT (1969 bis 1974) trägt den Namenszusatz "Dino", weil man Enzo Ferraris Sohn so nannte.
Bild: Wolfgang Groeger-Meier

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Was für ein süßes Mäuschen! Das haben sich die Italiener gedacht, als sie den kleinen Fiat 500 (1936 bis 1955) liebevoll Topolino (zu Deutsch "Mäuschen") nannten.
Bild: Werk

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Rettet den Panda: Nicht nur der Bambus-liebende Bär ist vom Aussterben bedroht, auch der erste Fiat Panda (1980 bis 2003) ist so gut wie verschwunden. Dabei hat "die tolle Kiste" Standards in Sachen Design, Produktionseffizienz (vollautomatisierte Fertigung) und Raumausnutzung gesetzt.
Bild: Werk

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Panda, der zweite: 2003 brachte Fiat den neuen, fünftürigen und noch praktischeren Panda auf die Straße. Der Name blieb, doch der kantig-karge Charakter des Ur-Panda war dahin.
Bild: Sven Krieger

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Wild, ungezähmt, rassig und kraftvoll: Diese Eigenschaften spricht man sowohl den Wildpferden in den USA, als auch dem Ford Mustang (seit 1964) zu. Die Kunden waren ebenso stürmisch wie das Auto und rissen den Ford-Händlern in den USA allein am ersten Verkaufstag über 22.000 Kaufverträge aus den Händen.
Bild: Werk

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Knüpft nahtlos an die Wildpferd-Karriere seiner Ahnen an: die 2010er Ausgabe des Ford Mustang, hier die besonders heiße Variante Mustang Shelby GT350 mit Fünfliter-V8 und 418 PS.
Bild: autoblog.com

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Die Edelversion des Ford Mustang hört auch auf den Namen eines wilden Tieres: Den Mercury Cougar (zu Deutsch "Puma") gab es nur mit V8-Aggregaten und luxuriöser Ausstattung. Die erste Cougar-Generation (1966 bis 1973) war baugleich mit dem ersten Ford Mustang.
Bild: Werk

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1997 kam Ford in Europa noch einmal auf die Idee, ein kleines Coupé wie eine Wildkatze zu nennen. Selbst wenn der Ford Puma (1997 bis 2002) seine Krallen ausfährt – gegen seinen Katzen-Kollegen Mercury Cougar hat er keine Chance.

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Wildes Tier: Der Ford Bronco (1966 bis 1996) trägt seinen Namen zu Recht. Amerikaner bezeichnen ein ungezähmtes Pferd als Bronco. Mit dem Wildpferd teilt der Ford Bronco seine vorzüglichen Geländeeigenschaften.

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Dieser Ford ist keine wilde Bestie, eher das Gegenteil. Ob die Marketing-Strategen an einen giftigen Skorpion dachten, als sie ihr Flaggschiff Scorpio (1985 bis 1998) nannten, ist nicht verbrieft. Sicher ist, dass der Scorpio nie an den Erfolg des legendären Granada anknüpfen konnte. Was nicht zuletzt daran lag, dass es den Scorpio erst ab 1992 auch als Turnier gab.
Bild: AUTO BILD - Barenschee

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Diese brav aussehende US-Mittelklasselimousine aus den 50er-Jahren sieht auf den ersten Blick nicht so aus, als ob sie stechen könnte. Was trieb die Manager von Hudson wohl dazu, ihre Limousine "Wasp", zu Deutsch "Wespe", zu nennen? Vielleicht war es ja die schlanke Taille.
Bild: Werk

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Auf diesem Pony dürfen Kinder noch nicht reiten: Hyundai nannte seinen Kleinwagen 1975 "Pony". Bis 1994 gab es das kleine Pferdchen im Hyundai-Stall.
Bild: Werk

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Seit 1999 traut sich Hyundai auch an die ganz großen Pferde heran. Das beste Pferd im Stall der Koreaner hört auf den Namen Equus, was zu Deutsch "Pferd" bedeutet.
Bild: autoblog

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Und noch 'ne Wespe: Der Isuzu Wasp (1963 bis 1973) war so fleißig wie die Insekten-Verwandtschaft und konnte mehrere Hundert Kilo Honig schleppen.
Bild: Werk

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Von der Wespe zum Welpen: Der Isuzu Pup (1980 bis 1988) ist ein Pick-up, seine Modellbezeichnung "Pup" ein Kunstwort, abgeleitet von Pick-up. Oder stammt es doch vom englischen "Puppy", zu Deutsch "Welpe", ab?
Bild: Werk

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Außer dem Namen hat der Panther von Isuzu nichts mit der wilden Großkatze gemeinsam. Kein Wunder, dass der Panther floppte.
Bild: Werk

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Ein dickes Ding: Isuzu nannte seinen Geländewagen in Japan und in Neuseeland Bighorn. Bighorn bedeutet übersetzt "Dickhornschaf". In Europa wurde das dicke Schaf als Isuzu Trooper und Opel Monterey vermarktet.
Bild: Werk

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Die Schwalbe wurde zum Jaguar: Die Unternehmensgeschichte von Jaguar begann 1922 mit der Gründung von Swallow Sidecars. Swallow (zu Deutsch "Schwalbe") fertigte in Kooperation mit Standard leistungsfähige Sportwagen, die unter dem Namen "SS" verkauft wurden. Im Bild ein SS 100 (1935 bis 1939).
Bild: Werk

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Auf der New York Autoshow zeigte nicht nur der legendäre Jaguar E-Type erstmals seine Krallen. Die Fahrzeuge und die Tiere mit dem Namen Jaguar haben einiges gemein: beide sind edel, kommen sanftpfötig daher, haben einen muskulösen Körperbau und beherrschen sowohl den leisen als auch den fauchenden Auftritt.
Bild: Werk /

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Unikat: Der Matra Bagheera bietet nicht nur drei Einzelsitze nebeneinander, sondern auch einen Namen einer Figur aus einem Disney-Film. Bagheera heißt der schwarze Panther aus dem Dschungelbuch.
Bild: Werk

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Was hat eine Muräne mit einem Matra Murena (1980 bis 1983) gemeinsam? Neben dem Namen auch die Länge. In ausgewachsenem Zustand werden sowohl Raubfisch als auch Sportwagen rund vier Meter lang.
Bild: Werk

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Ein toller Hecht: Auf dem japanischen Heimatmarkt hörte der Top-Mazda auf den Namen Luce, zu Deutsch "Hecht". In Europa wurde er als 929 vermarktet.
Bild: Werk

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Es war einmal ein Wolf: 1979 stellte Mercedes das G-Modell vor, entwickelt für schweren Militäreinsatz. Bei der Bundeswehr hört der G auf den Namen "Wolf". Aus dem wilden Wolf wurde 2009 ein piekfeiner Pinguin mit kräftigen Muskeln: Der Brabus G V12 S mit 700 PS und 1100 Nm ist schlichtweg der stärkste Geländewagen der Welt.
Bild: Sven Krieger

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Eine Sau, die Rennsportgeschichte schrieb: 1971 gewann ein von AMG aufgebauter Mercedes 300 SEL 6.8 die 24 Stunden von Spa. Die AMG-Mannen nannten ihr muskulöses Kind "Die Rote Sau".
Bild: Markus Heimbach

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Mercury adapierte 1981 den Ford Escort, schminkte ihn ein wenig um und gab ihm einen neuen Namen: Mercury Lynx (1981-1987). Beim Namen "Lynx" stand der Luchs Pate.
Bild: Werk

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Mercury hatte von 1975 bis 1980 noch einen zweiten Luchs im Programm: den Bobcat, zu Deutsch "Rotluchs". Dass Mercury den Bobcat nur in Rot auslieferte, ist ein Gerücht.
Bild: Werk

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2005 greift Mercury nach den Sternen: Der Milan fährt seine Krallen aus, um die Premium-Konkurrenz zu jagen. Ob der Name (zu Deutsch "Greifvogel") dabei hilfreich ist, steht in den Sternen.
Bild: Ford

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Der Monteverdi Hai (1970) hat zwar kein großes Maul wie das Meeres-Raubtier, respekteinflößend ist er dennoch. Nur zwei Exemplare des Hai wurden gebaut.
Bild: Werk

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Islero ist der Name eines legendären Kampfstieres, der seinen Torero aufspießte. Der Lamborghini Islero (1968 bis 1970) kam jedoch eher zahm daher.
Bild: Werk /

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Dem Lamborghini Murciélago versteckt seine Muskeln nicht, er scharrt auf dem heißen Asphalt, hat einen aggressiven Ausdruck und ist bereit, jeden zu jagen, der ihm in die Quere kommt. Genau wie der Kampfstier Murciélago, der dem Lambo seinen Namen gab.
Bild: Lena Barthrlmeß

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Der Kampfstier Reventón verbreitete Angst und Schrecken und tötete seinen Torero. Lässt man einen unerfahrenen Torero ans Steuer des 650 PS starken und 340 km/h schnellen Lamborghini Reventón, ist das Auto nur wenig ungefährlicher, als der Stier.
Bild: Werk

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Das pfeift nicht jeder von den Dächern: Der Nissan Bluebird (1972 bis 1990) hat seinen Namen vom Hüttensänger, einem Singvogel. Dabei hat der Bluebird mehr mit einer grauen Maus, als mit einem schillernden Star gemeinsam.

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Den Nissan Leopard (1980 bis 1999) gab es zwar nicht mit Sitzbezügen im Leoparden-Look, dafür aber mit Turbolader. Prima zum Beute machen.
Bild: Werk

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Der Opel 4/12 PS, wegen seiner meist grünen Lackierung "Laubfrosch" genannt, setzte Meilensteine auf dem deutschen Automarkt. Es war das erste Auto in Deutschland, das am Fließband hergestellt wurde. Von 1924 bis 1931 entstanden 119.484 Exemplare.
Bild: Werk

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Der Mantarochen lebt im Indischen Ozean, den Opel Manta (1970 bis 1988) findet man heute eher in der Garage eines Liebhabers. Ob es das majestätisch-ruhige Gleiten des Rochens war, das die Opel-Leute zur Namensgebung veranlasste? Wohl eher die schnittige Optik. Im Bild das 1972er Sondermodell Manta A Swinger.
Bild: Privat

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Auch der Panther Kallista zählt zur Gattung der Großkatzen. Auf Samtpfoten kommt er jedoch nicht gerade daher.

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Auf ein temperamentvolles Pferd hat Plymouth gesetzt: 1956 erschien der Fury, benannt nach dem Pferd der gleichnamigen Serie. Im Bild ein 1966er Modell.
Bild: Werk

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Ein toller Hecht: Der Plymouth Barracuda (1964 bis 1974) war die Antwort des Chrysler-Konzerns auf den höchst erfolgreichen Ford Mustang. Barracuda bedeutet "Pfeilhecht", so pfeilschnell und schnittig wie der Fisch im Wasser bewegt sich der Barracuda auf der Straße. Zumindest so lange es geradeaus geht. Im Bild: ein 1970er Hemi` Cuda.
Bild: Werk

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Der Road Runner – ein hammerhartes Muscle Car. Und ein bis zu 30 km/h schneller Laufvogel. Wie der Plymouth Road Runner (1967 bis 1980) ist der Große Rennkuckuck hauptsächlich in den USA verbreitet.
Bild: Werk

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Feuer und Freiheit: Der Pontiac Firebird vereint beides, vor allem die Top-Version Trans Am. Der Firebird hat seinen Namen vom nordamerikanischen Baltimoretrupial.
Bild: Markus Heimbach

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Linke Sau: Der Porsche 917 (links im Bild, Startnummer 23) mit 600-PS-V12 startete 1971 in Le Mans. Seine rosa Lackierung, die kurvenreiche Karosserie und die aufgezeichneten Fleischpartien ("Kotelett", "Schinken", "Schulter") machten diesen Porsche 917 zur "Sau".
Bild: Werk

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Der Turmfalke ist ein erfolgreicher Raubvogel, der auch Städte als Lebensraum erobert hat. Was man vom Riley Kestrel (zu Deutsch "Turmfalke") nicht unbedingt behaupten kann.
Bild: Werk

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Windiger Typ: Schlank und athletisch kommt der Sbarro Windhound (zu Deutsch "Windhund") nicht gerade daher. Aber kräftig ist er schon.
Bild: Werk

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Es klingt fast wie ein Märchen: König Khaled von Saudi-Arabien wünschte sich 1979 ein Automobil für die Jagd von der Edelschmiede Franco Sbarro. Und zwar eines, mit dem er mit hoher Geschwindigkeit über jeden Untergrund rauschen kann. Der Name des dreiachsigen, nur einmal gebauten Raubtieres: Windhawk.
Bild: PhC

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Gut gebrüllt, Löwe: Der Seat Leon (zu Deutsch Löwe) ist zwar nicht der König im Kompaktwagen-Dschungel, doch als Cupra in gelber Lackierung zeigt auch der Leon seine Krallen.
Bild: Werk

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Singende Gazelle: Der Singer Gazelle (1956 bis 1970) aus Großbritannien ist heute ein schräger Vogel auf jedem Oldie-Treffen. Falls überhaupt mal einer auftaucht. Im Bild ein 1968er Exemplar der quasi ausgestorbenen Antilope.
Bild: Werk

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Musso! So tauften die Koreaner von Ssangyong ihr Riesenbaby, was zu Deutsch Nashorn bedeutet. Nur wenige Kunden fanden, dass dies so sein müsse und fühlten sich nicht zum Kauf eines Musso berufen.
Bild: Erwin Fleischmann

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Von wegen Habicht: Der Studebaker Golden Hawk (zu Deutsch "Habicht") fiel in den 50er-Jahren durch sein schräges Design und seinen scharfen V8 auf. Für US-Verhältnisse war der Golden Hawk (1956 bis 1958) sehr leicht, er zählte zu den agilsten US-Autos. Eher ein schillernder Paradiesvogel als ein unscheinbarer Habicht.
Bild: Werk

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An diesem Fahrzeug ist alles kurios. Das Design ebenso wie der Name. Marke: Stutz. Modell: Blackhawk, zu Deutsch "Schwarzer Falke". Eindeutig ein Fall für die Kategorie automobiler Paradiesvogel.
Bild: Werk

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Tiger im Tank, auf dem Kofferraumdeckel und unter der Motorhaube: Der Sunbeam Tiger MK II (1967 bis 1968) mit 4,7-Liter-V8 und 200 PS ist eine Wildkatze, die nur eine kundige Hand am Steuer zähmen kann.
Bild: Ulli Sonntag

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Ein Platzhirsch war der Triumph Stag (zu Deutsch: Hirsch) zu Lebzeiten (1970-1977) nicht gerade. Doch das individuelle Cabrio-Coupé mit festem Überrollbügel und Dreiliter-V8 hat eine treue Fan-Szene, die das Überleben des seltenen Hirsches auch in Zukunft sichert.
Bild: Charlie Magee

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Wühlt sich überall durch, braucht nicht viel zum Überleben und taugt am Lebensende zum Ausschlachten: das "Eisenschwein" Toyota Land Cruiser FJ55 (1978 bis 1981).
Bild: Werk /

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Als die TVR-Mannen sich Gedanken um den Namen ihres neuen Sportwagens machten, waren sie sich scheinbar nicht ganz einig. Chimaera kann sowohl einen Asteroiden bezeichnen, als auch eine Gattung aus der Familie der Kurznasenchimären – ein Knorpelfisch. Dabei fährt sich der Chimaera eher knackig als knorpelig.
Bild: Werk /

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Gestatten, Spatz. Victoria Spatz (1956 bis 1958). Ebenso klein und leicht wie das Vögelchen.
Bild: Werk

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Bis heute kennt ihn jedes Kind – den VW Käfer. Hier ein VW 1200 aus den frühen 70er-Jahren. In Deutschland setzte sich die Bezeichnung "Käfer" erst in den 60er-Jahren durch. Schon in den 50er-Jahren nannten ihn aber die Amerikaner in Anlehnung an seine Karosserieform liebevoll "Beetle". "Käfer" eben.
Bild: Sven Krieger

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In den USA feierte der VW 1200 in den 50er und 60er Jahren beachtliche Erfolge. Unter der Bezeichnung "New Beetle" wollte VW 1998 an den Erfolg anknüpfen – der durchschlagende Erfolg blieb aber aus.
Bild: AUTO BILD - Sassen

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Der Volksmund taufte den VW 411/412 (1968 bis 1974) schnell Nasenbär. Seine kühlergrilllose Front mit nacktem Blech traf nicht den Nerv der Zeit und erinnerte viele an den Nasenbär aus dem Zoo.
Bild: Werk

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Noch ein Nasenbär aus dem Hause VW: Der Passat Typ 35i (1988 bis 1993) war ungleich erfolgreicher als sein gleichnamiger Ahne. Seine nackte Schnauze hat ihm nicht geschadet, kritisiert wurde sie trotzdem. Mögliche Abhilfe: Im Zubehörhandel gab es aufklebbare Kühlergrillatrappen ...
Bild: AUTO BILD / Andreas Lindlahr

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Einsatzgebiet Wald und Wiese: Der bei der Bundeswehr geschätzte VW Iltis (1978 bis 1982) wühlt sich durch Untergründe jedweder Art – wie sein tierischer Namesgeber, der Iltis.
Bild: AUTO BILD / Uli Sonntag

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Wolf im Schafspelz: Der VW Lupo (1998 bis 2005) hat seinen Namen vom Wolf. Auf lateinisch heisst Wolf "Lupus". Wie sein wilder Namensgeber ist der VW Lupo in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht, denn kalte Winter bekommen ihm gar nicht.

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Schlau und listig wie ein Fuchs ist der VW Fox nicht gerade. Aber flink und wendig wie ein Fuchs.
Bild: Martin Meiners

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Wo lebt denn bitte ein Tiguan? Den VW findet man meist in gut gelegenen Vorortsiedlungen. In der freien Wildbahn wird das schon schwieriger – es sei denn, jemand schafft es, einen Tiger mit einem Leguan zu kreuzen.
Bild: Toni Bader

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Der Golf hat in dieser Galerie nichts verloren, denken Sie? Hat er aber doch. Denn hier handelt es sich um die US-Version, die in den USA als Rabbit vermarktet wurde. Ob der Golf in Deutschland so erfolgreich gewesen wäre, wenn man ihn "VW Kaninchen" genannt hätte?
Bild: Werk
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