Betriebskosten pro 100 Kilometer
Die Kilometer-Hitliste

Die Sachverständigen von Schwacke haben die Betriebskosten der wichtigsten Neuwagen ausgerechnet. Ergebnis: Richtig billig im Betrieb sind nur Klein- und Kleinstwagen.
Betriebskosten – das Thema riecht unangenehm nach Aktenstaub und Bilanzrechnung. Von Asphaltromantik und Roadmovie keine Spur. Aber wer würde da nicht genauer hinschauen, wenn Schwacke die Betriebskosten von Neuwagen durchrechnet? Die Sachverständigen-Organisation ist bekannt für emotionslose, unbestechliche Taxierung. Lack und Legenden haben da keine Chance. Hier ging es nicht um Image oder Tempo, sondern um Wertverlust, Verbrauch, Versicherung, Kfz-Steuer, Wartung, Ersatzteilkosten und ähnliche sexy Themen. Und so sieht auch das Ergebnis aus. Der absolute Kilometerzähler in der ultimativen Betriebskostenabrechnung von Schwacke ist natürlich weder Supersportler noch Sauriersänfte, sondern ein kulleriger Kleinwagen: Der Smart fortwo 1.0 macht das Kostenrennen. Er kommt nach Schwacke auf 25,81 Cent pro Kilometer. Billiger geht's wirklich nur noch zu Fuß. Nur unwesentlich teurer ist sein Konkurrent, der Toyota Aygo: Mit 25,82 Cent verschlingt er nur einen Hauch mehr.
Nur ein einziger Kompakter ist so wirtschaftlich wie die Kleinwagen

Bild: Toni Bader
In der Mittelklasse geht nichts unter 50 Cent pro Kilometer
Die Preise steigen stetig weiter an, je mehr Auto man sich gönnt: In der Mittelklasse geht unter 50 Cent pro Kilometer gar nichts, die Klassen-Hitliste führt hier das ungleiche Paar BMW 318i und VW Passat 1.4 TSI mit jeweils 52 Cent. Wer Mercedes fahren will, kann das im günstigsten Fall, nämlich in einem C 180 Kompressor, für 59 Cent pro Kilometer. Wie die Tabelle zeigt, muss man beim Sparen nicht unbedingt auf Komfort und Sportlichkeit verzichten, sondern lediglich vor dem Kauf genau rechnen.
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