Betriebskosten-Vergleich

— 20.01.2012

50 SUVs im Kosten-Check

Unter den SUVs gibt es bei den Betriebskosten riesige Unterschiede. AUTO BILD hat die Daten der Schwacke-Experten herausgesucht und 50 Modelle miteinander verglichen.

SUV fahren – ein teures Vergnügen? Wenn es um den Anschaffungspreis geht, ist diese Ansicht längst überholt. Mit Modellen wie Nissan Qashqai, Skoda Yeti, Toyota Urban Cruiser und Co. findet sich in der Preisklasse bis 20.000 Euro eine umfangreiche Auswahl. Einen Dacia Duster gibt es sogar schon zum Einstiegspreis von 11.990 Euro. Doch wie sieht es bei den Betriebskosten eines SUV aus? autobild.de hat mit den Daten der Schwacke-Marktexperten die Kosten von 50 ausgewählten Modellen miteinander verglichen. In der Berechnung von Schwacke fließen Faktoren wie Unterhaltskosten (Verbrauch, Versicherung, Steuern), aber auch der Wertverlust des Fahrzeugs ein. Die Betriebskosten werden auf Basis einer Haltedauer von vier Jahren und einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern berechnet und in Euro pro 100 Kilometer angegeben.

Mehr zum Thema: Betriebskosten der meistzugelassenen Fahrzeuge

Der Kosten-Vergleich fördert einige überraschende Ergebnisse zu Tage. So liegt etwa ein Suzuki Grand Vitara 1.6 (Preis: 19.900 Euro) bei den Betriebskosten pro 100 Kilometer rund zwei Euro über dem wesentlich teureren Audi Q3 2.0 TDI (Preis: 29.900 Euro). Überraschend ist auch die große Spannweite der Betriebskosten: Bei den von uns ausgewählten Modellen beträgt die Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Wert mehr als 70 Euro. Richtig teuer ist der Betrieb eines Oberklasse-SUV: Für einen VW Touareg 3.0 V6 TDI etwa fallen pro 100 Kilometer mehr als 90 Euro an. Ein Lexus RX 350 schlägt mit 102 Euro zu Buche, ein Mercedes GL 350 sogar mit 109 Euro. Welche Modelle zu den Sparern und welche zu den Geldvernichtern gehören, erfahren Sie oben in der Bildergalerie.

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Kommentare zum Artikel (15)

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James Bond
31.01.2012, 10:51Uhr

Im neuen Bond-Film wird James Bond im Range Rover unterwegs sein. Deutsche Biedermänner sind entsetzt, gingen sie doch stark davon aus, daß Bond den verwegenen VW Tiguan fahren wird.

Svenske
28.01.2012, 13:31Uhr

Ich möchte an dieser Stelle gerne an den Skoda Superb erinnern. Er bietet Platz für die ganze Familie und ersetzt jeden SUV. Ausserdem ist der Wagen extrem sparsam und im gebirgigen Gelände schlau wie ein Fuchs. Schaut Euch den Wagen einmal bei Eurem Vertragshändler an. Es lohnt sich! VG Svenske

CARSLOVER
28.01.2012, 13:24Uhr

Ich find nur die Autos von den deutschern Herstellern toll! Und den Cadillac

Monaco_71
25.01.2012, 14:28Uhr

Gibt es irgendwelche Hinweise, wie die Redaktion bei den Modellen die Version (Motor, Antrieb, Getriebe, Ausstattungsvariante) ausgewählt hat, die in die Liste durfte?
Beim Lexus RX hat man z.B. die kaum verkäufliche Benzinerversion gerechnet statt der Hybridversion. Diese hätte einen (trotz höherem Einstandspreis) niedrigeren Wertverlust und einen deutlich niedrigeren Verbrauch. Dann hätte der Wagen aber vermutlich zu gut abgeschnitten. Wie das bei anderen Modellen ist weiß ich nicht, aber hier wird es wohl auch große Unterschiede geben.

miguell
25.01.2012, 12:11Uhr

Naja, dieser Vergleich ist ein wenig abstruß. Ein Q3 für 29900€ billiger im Unterhalt Wie ein Grand Vitara 1,6?? Der Q3 für dieses Geld hat einen stinknormalen Frontantrieb. Der Suzuki selbst der Diesel Allrad mit Differenzialsperre und Untersetzung. Das sind 2 absolut verschiedene Autos. Dem Q3 Fahrer lächle ich genüsslich zu wenn ich im Gelände davonfahre. Logisch brauche ich dann sehr viel Sprit. Die Betriebskosten müssen unterteilt werden zwischen richtigen Geländewagen mit permament-allrad und SUV ohne Allrad nur für den Asphalt.

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