
Toyota Urban Cruiser
Generation III
: seit 2025Alle Infos zum Modell

Vorstellung
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Comeback als Elektroauto
Toyota Urban Cruiser – der Name kommt Ihnen bekannt vor? Das könnte daran liegen, dass es das Auto zwischen 2009 und 2014 schon einmal bei uns gab – positioniert unterhalb des RAV4. Nach längerer Pause kam 2020 dann die zweite Generation, allerdings nur in Indien. Und die wurde nach zwei Jahren wieder eingestellt. Doch jetzt ist der Urban Cruiser zurück – als Elektroauto.
Als Ergebnis der Zusammenarbeit mit Suzuki ist das SUV das Schwestermodell des e Vitara. Es stehen drei Antriebe und zwei Batterien zur Wahl. Das Topmodell ist mit einem Allradantrieb ausgestattet. In der Toyota-Welt ist der Urban Cruiser das elektrische Pendant zum Yaris Cross.
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- Vorstellung
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- Antrieb
- Ausstattung
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Preis
Preis

Basis könnte um die 30.000 Euro kosten
Zum Preis schweigt Toyota sich noch aus. Der Urban Cruiser dürfte aber etwas teurer werden als das Verbrenner-Pendant Yaris Cross (ab 28.540 Euro), AUTO BILD rechnet mit einem Basispreis von rund 30.000 Euro. Gewissheit wird es im April 2025 geben, dann nimmt Toyota Vorbestellungen entgegen. Bei den Händlern steht das E-SUV dann ab September.
Aktuelle Listenpreise
Auf einen Blick: Hier finden Sie die Preise für alle neu verfügbaren Fahrzeuge.
Stand: 10. Mai 2026
Aufbauart: SUV
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Urban Cruiser 49kWh, Active
144 PS
31.990 €
Urban Cruiser 61kWh, Teamplayer
174 PS
38.990 €
Urban Cruiser 61kWh, Lounge
174 PS
42.990 €
Urban Cruiser 61kWh AWD, Lounge
184 PS
44.990 €
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Design
Design

Eigenständige Front beim Toyota
Das Design des neuen Urban Cruiser orientiert sich stark am Urban SUV Concept. Die recht klobige Grundform ist erhalten geblieben, Details an Front und Heck wurden für die Serie allerdings entschärft.
Die schwarze Beplankung rundherum soll Offroad-Feeling erzeugen, Details und Zierelemente sind beim Präsentationsfahrzeug ebenfalls in Schwarz abgesetzt.
Durch das eigenständige Frontdesign springt einem die Verwandtschaft zum Suzuki e Vitara nicht sofort ins Auge. Toyota hat sich für einen weniger zerklüfteten Look entschieden. Schmale Scheinwerfer gehen in ein schwarzes Dekoelement über, das an den Seiten zackig ausläuft. Das Tagfahrlicht ist an der oberen Kante der Scheinwerfer positioniert und setzt sich aus vielen kleinen Strichen zusammen.

Eigentümliches Detail: Obwohl der Urban Cruiser mit 18- oder 19-Zoll-Felgen kommt, ist noch so viel Platz in den Radhäusern, dass die Räder klein wirken.
Bild: Toyota Deutschland
Die Schürze wird von einem großen Lufteinlass beherrscht. Der wird von weit außen positionierten seitlichen Schlitzen flankiert. Am Heck dagegen wurde nur das Logo getauscht. Ansonsten sieht alles so aus wie beim e Vitara.
Etwas größer als der Yaris Cross
Der Urban Cruiser gilt im Toyota-Kosmos als elektrische Alternative zum Yaris Cross, auch wenn er mit 4,29 Metern etwas länger ist als der Yaris (4,18 m). Besonders den Passagieren auf der Rückbank dürfte der größere Radstand (plus 14 cm) beim E-SUV zugutekommen. Zum Kofferraumvolumen hat Toyota noch keine Angaben gemacht.
Die Abmessungen im Überblick:
- Länge: 4285 mm
- Breite: 1800 mm
- Höhe: 1640 mm
- Radstand: 2700 mm
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Antrieb
Antrieb

Mit Front- und Allradantrieb
Jetzt können wir endlich die wichtigste Frage zum Urban Cruiser beantworten! Toyota hat bekannt gegeben, wie hoch die Reichweite ausfallen soll: bis zu 400 Kilometer (WLTP) sollen es sein. Dieser Maximalwert gilt aber nur für die 174 PS starke Version mit dem 61 kWh großen Akku.
Das maximale Drehmoment liegt hier bei 189 Nm.
Das maximale Drehmoment liegt hier bei 189 Nm.
Der gleiche Wert steht auch auf dem Datenblatt des Basismodells. Das ist mit 144 PS allerdings etwas schwächer unterwegs und verfügt über einen kleineren Akku (49 kWh). Beide Versionen haben einen Frontantrieb
Topmodell mit 184 PS
Das Topmodell kommt mit Allrad und einem zusätzlichen E-Motor (48 kW) an der Hinterachse. Die Systemleistung soll bei 184 PS und 300 Nm liegen. Hier kommt der größere Akku zum Einsatz. Eine Wärmepumpe ist bei allen Varianten serienmäßig an Bord.
In Sachen Ladeleistung sind bis zu 150 kW möglich – allerdings wohl nur beim Topmodell. Wie beim e Vitara dürfte es dann 30 Minuten dauern, um den Akku von 10 auf 70 Prozent zu füllen.
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Ausstattung
Ausstattung

Der Innenraum ist bekannt
Im Innenraum gibt's keine Überraschungen, kennen wir so vom Schwestermodell Suzuki e Vitara. Das kantige Layout soll Offroad-Feeling erzeugen, die beiden auf einem Panel angeordneten Bildschirme messen 10,25 bzw. 10,1 Zoll. Der größere Bildschirm zeigt die Instrumente an.
Die Schalterlandschaft ist übersichtlich. Auf einer Leiste zwischen den senkrechten Luftausströmern gibt es einige Tasten für die Schnellwahl der Infotainmentfunktionen und einen Drehregler für die Lautstärke. Sie fügen sich unauffällig in das Gesamtbild ein. Die haptisch hervorgehobene Warnblinker-Taste dürfte in einer Gefahrensituation schnell zu finden sein.

Zwei Bildschirme bilden Tacho und Infotainment auf einer Sichtachse. Die Fahrstufen werden per Drehrad gewählt.
Bild: Toyota Motor Corporation
Die Materialien hinterlassen einen ordentlichen Eindruck, die Vordersitze sind bequem. Nicht schön: Das Fotoauto ist mit einer großen Klavierlackfläche auf der Mittelkonsole ausgestattet – dort werden schon nach kurzer Zeit Staubkörner und Fingerabdrücke sichtbar.
Mit verschiebbarer Rückbank
Der Fond bietet für die kompakte Größe des Autos erstaunlich viel Beinfreiheit. Das liegt auch daran, dass sich die Rücksitzbank verschieben lässt – und zwar um satte 16 Zentimeter. Zudem ist die Rücksitzlehne in der Neigung verstellbar, entspanntes Sitzen auf langen Strecken sollte also möglich sein. Aber: Groß gewachsene Personen könnten auf der Fondbank (ist höher positioniert als die Vordersitze) in Sachen Kopffreiheit schnell an ihre Grenzen stoßen.

Viel Beinfreiheit, aber nicht ganz so viel Platz nach oben auf der Rücksitzbank.
Bild: Toyota Motor Corporation
Ausstattung: Assistenten passend zum Antrieb
Annehmlichkeiten wie eine Rückfahrkamera sind serienmäßig an Bord. Andere Assistenten richten sich nach dem Antrieb: Das Allradmodell verfügt etwa über einen Bergabfahrassistent und einen Trail-Modus (dreht ein Rad durch, wird es abgebremst und das Antriebsmoment auf das gegenüberliegende Rad geleitet). Bei den anderen Varianten gehört ein Schneemodus zur Ausstattung. Der soll das Antriebsmoment so steuern, dass die Räder auf verschneiter Fahrbahn nicht durchdrehen.
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Test
Test

Der neue Urban Cruiser fährt sich angenehm mühelos
Wir steigen ein in den Toyota Urban Cruiser – bei dem es sich allerdings noch um ein Vorserienfahrzeug handelt. Vorne geht der Platz geht in Ordnung. Im klar und sachlich eingerichteten Cockpit dominiert ein großer Instrumententräger mit zwei Displays. Das Kombiinstrument ist 10,25 Zoll groß, der Touchscreen fürs Multimedia misst 10,1 Zoll. Die Grafik ist schön gemacht, die Menüs sind verschachtelt – alles wie immer bei Toyota. Apple CarPlay und Android Auto verbinden sich kabellos. Im Fond gibt es eine verschiebbare Rückbank und anständig Platz für lange Beine, nur die Kopffreiheit ist nicht besonders üppig – größere Leute müssen den Kopf einziehen.

Der 4,29 Meter lange Urban Cruiser wirkt fast schon bullig. Heck mit großem Dachspoiler, Kennzeichen im Stoßfänger.
Bild: Toyota Motor Corporation
Zur Wahl stehen zwei Batteriegrößen: ein 49-kWh-Akku und eine 61-kWh-Version. Der kleine Akku kommt stets mit Frontantrieb und 144 PS starkem E-Motor, mit dem größeren Akku sind es 174 PS und Frontantrieb oder, mit einem zusätzlichen E-Motor an der Hinterachse, 184 PS und Allradantrieb. Alle Versionen laufen maximal 150 km/h, die WLTP-Reichweiten liegen zwischen 330 (49 kWh) und 420 Kilometern (61 kWh, Frontantrieb).
Zu Ladeleistung und Ladedauer liegen derzeit noch keine verbindlichen Werte vor. Bei der ersten Fahrt mit der 184-PS-Allradversion funktioniert das E-System routiniert und reibungslos, die Leistung lässt sich gut dosieren. Der Toyota fährt sich leicht und mühelos, mit künstlicher, abgekoppelt wirkender Lenkung und etwas holpriger Federung. Wie gesagt: Es handelt sich noch um Vorserien-Autos.
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Die Rückbank bietet für die kompakte Größe des Autos erstaunlich viel Beinfreiheit.
Technische Daten im Überblick
Listenpreis
- 29.990 – 44.990 €
Leistung
- 144 – 184 PS
Höchstgeschwindigkeit
- 150 km/h
Elektrische Reichweite
- 330 – 420 km
Verbrauch (kombiniert)
- 14,9 – 18 kWh/100 km
0 – 100 km/h
- 7,4 – 9,6 s
Kofferraumvolumen
- 306 – 566 l
Anhängelast
- 750 kg
Technische Daten & Varianten

Toyota Urban Cruiser III, SUV
Bauzeitraum: seit 05/2025
1 Kraftstoffart
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Reichweite
Listenpreis
Urban Cruiser 49kWh, Active seit 11/2025
144 PS
9,6 s
344 km
31.990 €
Urban Cruiser 49kWh, Comfort 05/2025 – 11/2025
144 PS
9,6 s
330 km
29.990 €
Urban Cruiser 61kWh, Lounge seit 05/2025
174 PS
8,7 s
390 km
42.990 €
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Toyota Urban Cruiser Bilder
Toyota Urban Cruiser Generationen
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Toyota Urban Cruiser

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Toyota Urban Cruiser – der Name kommt Ihnen bekannt vor? Das könnte daran liegen, dass es das Auto zwischen 2009 und 2014 schon einmal bei uns gab. Unterhalb des RAV4 positioniert. Nach längerer Pause kam 2020 dann die zweite Generation, allerdings nur in Indien, und sie wurde nach zwei Jahren wieder eingestellt. Doch jetzt ist der Urban Cruiser zurück – und zwar als Elektroauto.
Bild: Toyota Deutschland

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Als Ergebnis der Zusammenarbeit mit Suzuki ist das SUV das Schwestermodell zum e Vitara (Bild).
Bild: Suzuki Motor

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Das Design des neuen Urban Cruiser orientiert sich stark am Urban SUV Concept.
Bild: Toyota Deutschland

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Die recht klobige Grundform ist erhalten geblieben, Details an Front und Heck wurden für die Serie allerdings entschärft. Die schwarze Beplankung rundherum soll Offroad-Feeling erzeugen, Details und Zierelemente sind beim Präsentationsfahrzeug ebenfalls in Schwarz abgesetzt.
Bild: Toyota Motor Corporation

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Durch das eigenständige Frontdesign springt einem die Verwandtschaft zum Suzuki e Vitara nicht sofort ins Auge. Toyota hat sich für einen weniger zerklüfteten Look entschieden. Schmale Scheinwerfer gehen in ein schwarzes Dekoelement über. Das läuft an den Seiten zackig aus. Das Tagfahrlicht ist an der oberen Kante der Scheinwerfer positioniert und setzt sich aus vielen kleinen Strichen zusammen. Die Schürze wird von einem in großen Lufteinlass beherrscht. Der wird von weit außen positionierten seitlichen Schlitzen flankiert.
Bild: Toyota Motor Corporation

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Am Heck dagegen scheinen nur die Logos getauscht worden zu sein. Ansonsten sieht das alles aus wie beim eVitara. In der Toyota-Welt geht der Urban Cruiser als elektrische Alternative zum Yaris Cross durch, auch wenn er einen Tick größer ist. Besonders den Passagieren auf der Rückbank dürfte das Plus an Radstand gefallen, hier bietet der Urban Cruiser satte 14 Zentimeter mehr. Wahrscheinlich fällt auch der Kofferraum etwas größer aus als die 397 bis 768 Liter des Yaris Cross – hier liefert Toyota allerdings noch keine Angabe.
Bild: Toyota Motor Corporation

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Im Innenraum gibt's keine Überraschungen, kennen wir so vom Suzuki e Vitara. Das kantige Layout soll Offroad-Feeling erzeugen, die beiden auf einem Panel angeordneten Bildschirme messen 10,25 und 10,1 Zoll. Der größere Bildschirm zeigt die Instrumente an.
Bild: Toyota Motor Corporation

8/16
Die Schalterlandschaft ist reduziert. Auf einer Leiste zwischen senkrechten Luftausströmern gibt es einige Tasten für die Schnellwahl der Infotainmentfunktionen und einen Drehregler für die Lautstärke. Sie fügen sich unauffällig in das Gesamtbild ein.
Bild: Toyota Motor Corporation

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Die haptisch hervorgehobene Warnblinktaste dürfte in einer Gefahrensituation schnell zu finden und zu drücken sein.
Bild: Toyota Motor Corporation

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Die Materialien wirken bei der ersten Sitzprobe sehr ordentlich, die Vordersitze sind bequem. Das Fotoauto ist allerdings mit einer großen Klavierlackfläche auf der Mittelkonsole ausgestattet – dort sieht man schon nach wenigen Minuten Staubkörner und Fingerabdrücke.
Bild: Toyota Motor Corporation

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Der Fond bietet für die kompakte Größe des Autos erstaunlich viel Beinfreiheit. Das liegt auch daran, dass die Rücksitzbank sich verschieben lässt – und zwar um satte 16 Zentimeter. Zudem ist die Rücksitzlehne in der Neigung verstellbar, entspanntes Sitzen auf langen Strecken sollte also möglich sein.
Bild: Toyota Motor Corporation

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Aber: Groß gewachsene Personen könnten auf der Fondbank (ist höher positioniert als die Vordersitze) in Sachen Kopffreiheit schnell an ihre Grenzen stoßen.
Bild: Toyota Motor Corporation

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Annehmlichkeiten wie eine Rückfahrkamera sind serienmäßig an Bord. Andere Assistenten richten sich nach dem Antrieb. Das Allradmodell verfügt u. a. über einen Bergabfahrassistent und einen Trail-Modus (dreht ein Rad durch, wird es abgebremst und das Antriebsmoment auf das gegenüberliegende Rad geleitet). Bei den anderen Varianten gehört ein Schneemodus zur Ausstattung. Der soll das Antriebsmoment so steuern, dass die Räder auf verschneiter Fahrbahn gar nicht erst durchdrehen.
Bild: Toyota Motor Corporation

14/16
Jetzt können wir endlich auch die wichtigste Frage zum Urban Cruiser beantworten – Toyota hat bekannt gegeben, wie hoch die Reichweite ausfallen soll: Bis zu 400 Kilometer (WLTP) sollen es sein. Dieser Maximalwert dürfte nur für die 174 PS starke Version mit dem 61 kWh großen Akku gelten. Das maximale Drehmoment liegt hier bei 189 Nm.
Bild: Toyota Motor Corporation

15/16
Der gleiche Drehmoment-Wert steht auf dem Datenblatt der Basisversion. Die ist mit 144 PS allerdings etwas schwächer unterwegs und verfügt über einen kleineren Akku (49 kWh). Es ist die einzige Variante mit der kleinen Batterie. Während die beiden schwächeren Varianten Frontantrieb haben, kommt das Topmodell mit Allrad und zusätzlichem E-Motor (48 kW) an der Hinterachse. Die Systemleistung liegt bei 184 PS und 300 Nm. Hier kommt der größere Akku zum Einsatz. Eine Wärmepumpe ist bei allen Varianten immer an Bord.
Bild: Toyota Motor Corporation

16/16
In Sachen Ladeleistung sind bis zu 150 kW möglich – allerdings wohl nur beim Topmodell. Wie beim e Vitara dürfte es dann 30 Minuten dauern, um den Akku von 10 auf 70 Prozent zu füllen.
Bild: Toyota Motor Corporation
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