Bluetooth-Freisprechanlagen im Test

Bluetooth-Freisprecheinrichtungen: Test

Jetzt bleiben die Hände am Lenkrad

Zehn Bluetooth-Freisprecheinrichtungen von 19 bis 80 Euro im Test: Mit welchem Gerät lässt sich ein Gespräch am besten führen? AUTO BILD hat die Ergebnisse.
Beide Hände gehören ans Lenkrad! Telefonieren mit dem Handy am Ohr ist während der Fahrt verboten. Schließlich sorgt schon ein kurzer Griff zum Mobiltelefon für gefährliche Ablenkung. Die Strafen sprechen eine klare Sprache: Wer mit Handy am Steuer erwischt wird, zahlt mindestens 100 Euro und kassiert einen Punkt in Flensburg. Schlimmstenfalls droht sogar ein Fahrverbot. Auch an roten Ampeln oder im Stau darf das Handy nicht in der Hand gehalten werden. Die Lösung: Eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Damit kann im Auto nach Herzenslust telefoniert werden, ohne dass ein Knöllchen zu fürchten ist. Entscheidend ist dabei die Sprach­- und Tonqualität. Auch Verzerrungen, Rauschen oder Rückkopplungen lenken vom Straßenverkehr ab. Da es im Fahrzeug viele störende Nebengeräusche gibt, lässt sich die Übertragungsqualität einer Freisprechanlage am besten im fahrenden Auto testen. Wichtig ist die richtige Positionierung: Die Freisprecheinrichtung muss gut erreichbar sein, darf aber nicht das Blickfeld des Fahrers einschränken.
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Benutzerfreundlichkeit bei Freisprechanlagen entscheidend

Hinzu kommt, dass nur ein benutzerfreundliches Modell auch die Sicherheit beim Fahren erhöht. Denn lästiges Gefummel am Gerät lenkt genauso ab wie das Hantieren mit dem Handy selbst. Darum sind gut sichtbare, große Tasten mit intuitiver Bedienung und eine vernünftig funktionierende Sprachsteuerung entscheidend. Ein Anruf muss ohne hinzusehen entgegengenommen werden können. Die Funkübertragung zwischen Freisprechanlage und Mobiltelefon kann in Kombination mit verschiedenen Autoteilen Rückkopplungen verursachen – das ist deutlich an nervigem Piepen zu merken. Gute Geräte verfügen über eine digitale Schaltung, diese filtert Störsignale heraus und sorgt für eine saubere Tonqualität. In unserem Test mit zehn Geräten erledigte die Freisprechanlage Minikit Neo 2 HD von Parrot zum Preis von 59,90 Euro die gestellten Aufgaben am besten, gefolgt vom Super Tooth Buddy für 42,45 Euro.
Unten in der Tabelle sehen Sie, wie die zehn Modelle im Test bewertet wurden. Mehr zu den Stärken und Schwächen der einzelnen Produkte gibt's in der Bildergalerie.
# Bluetooth-Freisprechanlagen im Test  
1.

PARROT – Minikit Neo 2 HD

Preis: 59,90 Euro*

AUTO BILD-Urteil: 4,5 von 5 Punkten

 
2.

SUPER TOOTH – Buddy

Preis: 42,45 Euro*

AUTO BILD-Urteil: 4,5 von 5 Punkten

 
3.

JABRA – Freeway

Preis: 66,49 Euro*

AUTO BILD-Urteil: 4 von 5 Punkten

 
4.

JBL – TRIP

Preis: 79,90 Euro*

AUTO BILD-Urteil: 4 von 5 Punkten

 
5.

GHB – Hands Free Kit

Preis: 18,99 Euro*

AUTO BILD-Urteil: 3,5 von 5 Punkten

 
6.

PLANTRONICS – K100

Preis: 37,89 Euro*

AUTO BILD-Urteil: 3,5 von 5 Punkten

 
7.

AUKEY – Wireless Speakerphone

Preis: 18,99 Euro*

AUTO BILD-Urteil: 3 von 5 Punkten

 
8.

MR HANDSFREE – Blue Easy

Preis: 45,34 Euro*

AUTO BILD-Urteil: 3 von 5 Punkten

 
9.

CONRAD – BT-FSE 1

Preis: 21,99 Euro*

AUTO BILD-Urteil: 2 von 5 Punkten

 
10.

B-SPEECH – Prim

Preis: 24,95 Euro*

AUTO BILD-Urteil: 1 von 5 Punkten

 
*Einkaufspreise der Testgeräte; Test aus Januar 2017

Bluetooth-Freisprechanlagen im Test

Christian Bruns

Fazit

Unser Test zeigt: Gute Freisprechanlagen müssen nicht teuer sein! Schon für knapp 20 Euro gibt es vernünftige Geräte. Es empfiehlt sich jedoch, die Bluetooth-Technik stets im fahrenden Auto auszuprobieren. Testsieger Parrot bietet dank toller Sprachsteuerung und Übertragungsqualität sowie der hervorragenden Handhabung das beste Paket – zu einem ordentlichen Preis-LeistungsVerhältnis.

Stichworte:

Handy am Steuer

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