Ein rot-gelbes Greencar mit Blaulicht auf dem Dach: Der BMW i3 ist ab sofort für die drittgrößte Feuerwehr der Welt in London im Einsatz. Bis Jahresende sollen 52 E-Autos mit Range Extender sowie fünf weitere nur mit 170 PS starkem Hybrid-Synchron-Elektromotor bei der London Fire Brigade (LFB) in Dienst gestellt werden. Die Bayern ersetzen 60 Vauxhall Astra, ihr Einsatz ist wegen ihrer Sprintfähigkeit vor allem für Notfalleinsätze geplant. Auch mithilfe der i3 sollen bis 2020 fünf Prozent der LFB-Flotte emissionsarm fahren.
Der BMW i3 als Polizeiauto war beim LAPD schon seit mehreren Monaten im Dauereinsatz-Test.
Bild: Werk
Auch das Los Angeles Police Department (LAPD) stromert inzwischen mit noch mehr BMW i3 durch die kalifornische Metropole (Foto: Polizeichef Charlie Beck/l. mit Bürgermeister Eric Garcetti). Nach einem ausführlichen Praxistest über mehrere Monate bestellte die Behörde nun weitere 100 bayerische Elektroautos, zusätzlich zu den bereits vorhandenen 68 Fahrzeugen. Einer der Gründe könnte der Reichweitenschub auf 300 Kilometer für den i3 gewesen sein, der in der Praxis immerhin für weit mehr als 200 Kilometer am Stück reichen dürfte.Allerdings dürfte die Stadt Los Angeles nicht die Performance allein, sondern das BMW-Gesamtpaket überzeugt haben. Dem Vernehmen nach wird die neue i3-Hundertschaft für drei Jahre geleast, inklusive Kosten für Wartungen und Inspektionen. Der Leasingvertrag soll außerdem 104 weitere Ladestationen im gesamten Stadtgebiet umfassen. Hinzu kommt, dass BMW i über ein relativ gut ausgebildetes Infrastrukturnetz verfügt und sich das Software-Datensystem von BMW ins Flottenmanagement der Polizeibehörde integrieren lässt.
Zwar sind die Blaulicht-i3 nicht vorrangig für die Verbrecherjagd vorgesehen, doch dürften sie auch als Streifenwagen und Transportvehikel umweltfreundliche Dienste leisten.