BMW M5 (IAA 2011): Vorstellung — 15.06.2011
Update: Neuer BMW M5
BMW zeigt den serienfertigen M5. Mit 560 PS starkem V8-Biturbo, M-typischen Fahrleistungen – und einem Verbrauch unter zehn Litern. Zumindest im Kastrationsmodus.
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Stolze Fahrleistungen also, wie es sich für einen BMW M5 gehört. Ebenso stolz sind die bayerischen Motorenwerker aber auch auf den Verbrauch, der "im EU-Zyklus mit Serienbereifung" tatsächlich die Zehnliter-Marke unterschreiten soll. Das Geheimnis heißt "Efficient Dynamics", mit anderen Worten: Leichtbau, Bremsenergie-Rückgewinnung, bedarfsgerecht gesteuerte Nebenaggregate, volumengeregelte Lenkhilfepumpe, Leichtlaufreifen und – V8-Fans bitte kurz weghören – Start-Stopp-System. Zünftiges Achtzylinder-Blubbern an der roten Ampel geht also nur noch dann, wenn Start-Stopp deaktiviert wurde. Mit einer Taste auf der Mittelkonsole kann der M5-Pilot zwischen drei Leistungs-Charakteristiken wählen: "Efficient", "Sport" und "Sport Plus". Dreimal dürfen wir raten, in welchem Modus sich der M5 wohl mit 9,9 Litern Super Plus zufrieden gibt – und wo wir ihn kitzeln müssen, damit er uns das Geld aus der Tasche säuft.
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Wie gewohnt wird die Kraft an die Hinterräder geleitet, den Job übernimmt ein auf M getrimmtes Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Heißt auf Bayerisch: traktionsoptimierte automatische Gangwahl, Launch Control, Low Speed Assistance, automatisch aktivierter Parkmodus, spezieller Gangwahlschalter und M-Lederlenkrad mit Schaltwippen. Erstmals können über "M Drive"-Tasten am Lenkrad zwei individuell konfigurierte Fahrzeug-Setups abgerufen werden. Sie steuern die Kennlinien von Gaspedal und Servolenkung, das Schaltprogramm, die Dämpfercharakteristik und die Anzeigen im Head-up-Display.
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Draußen gibt es viele Details, die den Top-5er als M-Modell zu erkennen geben. Die Frontschürze kommt mit besonders großen Lufteinlässen für Motor und Bremsanlage, die Radhäuser sind breit ausgestellt. In den M-typischen Seitenkiemen stecken stabförmige Blinker, die Heckschürze wurde aerodynamisch optimiert, zwischen den rechts und links angeordneten Doppelendrohren sorgt ein Diffusor für Abtrieb. Auf dem Kofferraumdeckel sitzt ein dezenter Heckspoiler, klein genug, um nicht prollig zu wirken. Serienmäßig steht der M5 auf 19 Zoll großen Alurädern im Doppelspeichendesign mit 265er Reifen vorne und 295er Pneus hinten. Auf Wunsch ist das Schuhwerk auch in 20-Zoll zu haben.Typisch M5: Komfort trifft Sport
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Kommentare zum Artikel (177)
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Es ist doch ganz einfach.
Wer zu doof ist, ein heckangetriebenes Fahrzeug sicher zu bewegen, soll sich ein frontangetriebenes Fahrzeug kaufen.
Hossa,
Heckantrieb ohne ESP ist gefaehrlich? Das lese ich zum ersten Mal. Bin koestlich amuesiert.
Auch ohne Profi zu sein, ist der Heckantrieb leichter beherrschbar als das kaum angekuendigte Untersteuern eines Fronttrieblers.
Also dann, weitermachen, ich hoffe, es wird noch sehr lange Fahrzeuge mit Heckantrieb, Leistung im Ueberfluss und mit abschaltbarem ESP geben.
Markus
BMW hat die Problem nicht! Es ist zu hoffen, dass Audi endlich wieder leichtere Autos baut. A6 und A4, so schön und begehrenswert sie sind, sind einfach übergewichtig und daher nicht besonders interessant. Besonders die V6-Motorisierung ist sehr enttäuschend.
Ich hoffe, dass Audi wieder zu seinen Wurzeln zurückkehrt. M.E. war der letzte "richtige" Audi der quattro. Mit Allradantrieb und Turbo-Maschine ein Traum. Zugegeben waren Fahrzeuge wie der Audi 90 und auch der Audi 100 LS sehr schön anzuschauen.
Sieht ganz gut aus, aber der V10 war viel besser...
Ich schreibe hier gern nochmal die Regeln FÜR ALLE ANTRIEBSKONZEPTE hin. Häufiges Wiederholen erhöht den Lernerfolg.
1.) Wer nicht Autofahren kann lässt die Finger vom ESP-Knopf.
2.) Man zieht den Jahreszeiten entsprechende Reifen auf das Auto, die eine gewisse Mindestprofiltiefe nicht unterschreiten sollten. (siehe z.B. ADAC-Empfehlung)
3.) Man schaltet das Hirn ein beim Auto fahren.