BMW Z-Roadster: Vorschau
— 02.05.2011Zurück zu neuer Sportlichkeit
BMW renoviert seine Roadster-Reihe: Während der Z2 den puristischen Geist des Z3 beschwört, darf der Z4 womöglich bis zum Z6 wachsen.
Überblick: News und Tests zu BMW
Überblick: Erlkönige auf autobild.de
Auch bei den Motoren ist – neben ausreichender Leistung – geringer Platzbedarf gefragt. Im Moment sind drei verschiedene Zweiliter-Vierzylinder (16i/20i/ 28i) mit 163 bis 272 PS fest eingeplant. Ein Zweiliter-Diesel steht auf Abruf bereit. Noch gestritten wird allerdings über das Antriebskonzept – Allrad- oder Hinterradantrieb, beides ist möglich. Sollte der Z2 auf der UKL1-Plattform stehen, krabbelt der kleine Roadster auf allen vieren zu uns. Diese Kompakt-Plattform debütiert nämlich Ende 2013 im Mini-Nachfolger, stellt im Prinzip eine allradtaugliche Frontantriebs-Matrix dar. Die 4x4-Technik bietet dabei zwar unbestrittene Traktionsvorteile, passt aber in Verbindung mit dem kleinen Sportwagen nur bedingt zur Marke BMW. Außerdem kostet der Allradantrieb Gewicht und beansprucht zusätzlichen Bauraum. Falls sich die Münchner dennoch für diese Lösung entscheiden, könnte der Wagen schon im Frühjahr 2014 in Serie gehen – zunächst als Roadster, rund neun Monate später auch als Coupé.Plan B würde eine deutliche Verzögerung bedeuten. Mit Hinterradantrieb wäre der Z2 erst im Frühjahr 2016 startklar. Zum einen ist die entsprechend angepasste Hinterradantriebs-Baugruppe nicht früher verfügbar – sie stammt vom Nachfolger des 1er Coupé/Cabrio, die als einzige 1er beim Hinterradantrieb bleiben und dann als 2er-Reihe firmieren. Zum anderen will man dem Nachfolger des Z4, der für 2015 avisiert ist, nicht die Schau stehlen. Diese Gefahr besteht durchaus, falls BMW sich bei Z2 und Z4 für den Hinterradantrieb entscheidet – das doppelte Flottchen würde sich gegenseitig Konkurrenz machen. Ein mit 5er und 6er verbandelter Z6 hätte als Ersatz für den Z4 dann allerdings genug Luft zum Atmen. Deutlich größer, geräumiger und gern auch mit sechs Zylindern unter der Haube (40i mit zwei Ladern und 380 PS, in der M-Version mit drei Turbos und 450 PS), dürfte der Z6 sogar das in der Münchner Chefetage so beliebte Klapptop behalten.
Lesen Sie auch: Porsches neues Sportprogramm
Preislich würde dieses Modell in etwa auf halber Höhe zwischen Z2 (ab 33.000 Euro) und dem luxuriösen 6er Cabrio (ab 83.000 Euro) rangieren. Kommt der Z2 mit Allrad, kann der Z4 seinem bisherigen Konzept dagegen treu bleiben. Weitestgehend jedenfalls. Hilfreich dürfte auf jeden Fall aber ein Wechsel zum Softtop sein, womit sich erheblich Gewicht sparen ließe. Wenn dann noch der 220-PS-Dreizylinder für die entkernte M-Version wahr wird, dürfte BMW tatsächlich zurückfinden zu neuer, alter Sportlichkeit.
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar verfassen






































Kommentare zum Artikel (44)
Erstellt
Inhalt
Melden
Take a look at this - don't is large site? I assume trust to so.
hdt6dsj
"Ein Zweiliter-Diesel steht auf Abruf bereit."
War nicht schon bei der Einführung des akuellen Z4 der 23d als Motorvariante angekündigt? Hat jemand Infos?
Nach TT TDI soll ja auch der aktuelle SLK den 250 CDI bekommen (laut MB-Händler irgendwann im Q3/2011) - da würde ich als BMW nicht bis mind. 2014 warten...
(Ausser die internen Strategen sehen den 123d Cabrio ausreichend als "Gegner" für TT und SLK Diesel)
warum bitte soll es bis 2016 dauern bis ein z2 mit heckantrieb fertig ist?!? man nehme die plattform des 1er (radstand 2660 mm, länge ~4000mm), verbaue die 1.6er motoren aus der kooperation mit psa (~150ps/~200ps), schneidere eine leichte, übersichtliche karosse samt stoffdach (
Drei Turbolader? Da freut sich aber die BMW-Werkstatt.
Und du hättest dich auch nicht auf irgendwelche Phantasiebildchen von Autobild einschiessen sollen.
Denn wer solche Autos auf den Markt bringt wie hier mit Photoshop zusammengeschustert, der gehört geschlagen. ;-)