Chevrolet Orlando gegen Grand C-Max und Grand Scénic — 06.02.2011
Raum-Fahrt mal anders
Der Chevrolet Orlando bringt Macho-Flair in die Kompaktvan-Klasse. Besonders spannend: Unterm Blech steckt die Technik des nächsten Opel Zafira. Erster Vergleich gegen Ford Grand C-Max und Renault Grand Scénic.
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Selbst der spitz kalkulierte Renault Grand Scénic kann das Chevy-Angebot nicht toppen. Der Franzose steigt bei 25.500 Euro ein – und ist dann 30 PS schwächer. Preislich startet der Orlando also aus der Poleposition. Breite Schultern und stämmige Hüften bringen hemdsärmeliges SUV-Flair in die Pampersbomber-Klasse – auch das weckt Interesse. Und noch mehr Reiz gewinnt der 4,65-Meter-Kasten dadurch, dass unterm Blech moderne Opel-Technik steckt. Während die in Rüsselsheim entwickelte Plattform, die ab Oktober 2011 auch den neuen Zafira tragen wird, fürs Auge verborgen bleibt, entdeckt der Kennerblick nach dem Einsteigen etliche Schalter aus Astra und Insignia. Auch die Grafik des elektronischen Pfadfinders gleicht der in Opel-Modellen.
Alle Infos zum Ford Grand C-Max und Renault Grand Scénic
Mit seiner grob gepixelten Kartendarstellung erinnert das Navi-Bild, ähnlich wie im Renault Grand Scénic, allerdings stark an vorzeitliche Höhlenmalereien. Deutlich brillanter: die Anzeigen im Ford. Sein arg zerklüftetes Cockpit wirkt jedoch – vor allem im Vergleich zur ruhigen Armaturenlandschaft des Renault – ein wenig overstyled, was sich auch nachteilig auf die Bedienung auswirkt. Wer etwa das große Multimedia-System (1900 Euro) ordert, muss sich nicht nur mit fummeligen Knöpfen herumschlagen, sondern flucht auch über die verschachtelten Menüs. Qualitativ fahren die Europäer voraus. Aber auch der Chevy wirkt solide zusammengebaut und muss sich – vor allem mit Blick auf den Preisunterschied – in keiner Hinsicht schämen. Die Kunststoffe fassen sich angenehm an, und auf den großen, straff gepolsterten Vordersitzen reist man fast noch komfortabler als im Ford. Weitere Details zum Dreikampf gibt es in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten lesen Sie in AUTO BILD 6/2011 – ab Freitag, 11. Februar, im Handel.
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Kommentare zum Artikel (29)
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man sieht mal wieder:
wenn kein VW dabei ist gibt es keinen eindeutigen Sieger! Komischerweise auch nicht im ausführlichen Test in der AB.
Wenn es statt eines Chevrolets ein Skoda wäre sähe der Bericht anders aus!
Was ist denn an diesem Test gerecht oder ungerecht?
Hier kann ich keinen Sieger aus dem Test herauslesen.
Sieger gibt es nur, wenn VW im Spiel ist!
@bronx.1965: ich danke Dir für den Tipp. Es sind nur Ärgernisse. Die inneren Werte zählen natürlich beim Kauf..
Ich fahre Octavia und muss dir bzgl der Reinigung dieser "hochwertigen Cockpits" ein Stück weit recht geben. Inzwischen habe ich aber eine Möglichkeit gefunden, diese sauber zu bekommen. So als Tipp halt: Mit einem feinporigen Schwamm Cockpitspray auftragen. Sieht hinterher aus wie neu und gut riechen tut's auch noch ;-) Von daher würde ich mich auch nicht mehr so sehr von diesen oberflächlichen Qualitätsanmutungen leiten lassen. Die inneren Werte zählen.
Mehr Ahnung zu haben, über was man da versucht einen Kommentar abzugeben, wäre schon ne vorteilhafte und tolle sache oder? Würde dein 'wirken' hier im Kommentarbereich nicht so Peinlich machen. Darum sag ich immer wieder: Wenn man keine Ahnung hat, einfach die Fresse halten. Ist nur so ein Tip, für dich, am Rande ;)