Chevrolet Orlando gegen Grand C-Max und Grand Scénic
Raum-Fahrt mal anders

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Der Chevrolet Orlando bringt Macho-Flair in die Kompaktvan-Klasse. Besonders spannend: Unterm Blech steckt die Technik des nächsten Opel Zafira. Erster Vergleich gegen Ford Grand C-Max und Renault Grand Scénic.
Bild: Angelika Emmerling
Ist das nun Zufall oder Absicht, dass Chevrolet seinen Kompaktvan nach einer US-amerikanischen Vergnügungsmetropole tauft? Wohl eher Letzteres. Denn wer Orlando hört, der denkt an Disneyworld. Das passt. So wie in der Heimat von Micky Maus & Co sollen Familien auch am gleichnamigen Siebensitzer Spaß haben – nicht zuletzt, weil der Kauf keinen Geldspeicher im Onkel-Dagobert-Format voraussetzt. Als Benziner (zwei Liter, 141 PS) startet der in Korea gebaute Orlando bei 18.990 Euro. Für den Top-Diesel mit 163 PS werden (immer noch schlanke) 23.290 Euro aufgerufen. Bei Ford gibt es so viel Power erst ab 26.600 Euro. Zwei Zusatzsitze für die dritte Reihe müsste man für 700 Euro noch dazubestellen.
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Selbst der spitz kalkulierte Renault Grand Scénic kann das Chevy-Angebot nicht toppen. Der Franzose steigt bei 25.500 Euro ein – und ist dann 30 PS schwächer. Preislich startet der Orlando also aus der Poleposition. Breite Schultern und stämmige Hüften bringen hemdsärmeliges SUV-Flair in die Pampersbomber-Klasse – auch das weckt Interesse. Und noch mehr Reiz gewinnt der 4,65-Meter-Kasten dadurch, dass unterm Blech moderne Opel-Technik steckt. Während die in Rüsselsheim entwickelte Plattform, die ab Oktober 2011 auch den neuen Zafira tragen wird, fürs Auge verborgen bleibt, entdeckt der Kennerblick nach dem Einsteigen etliche Schalter aus Astra und Insignia. Auch die Grafik des elektronischen Pfadfinders gleicht der in Opel-Modellen.
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Bild: Angelika Emmerling
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